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Prävalenz und Molekulare Charakterisierung von Staphylococcus aureus bei ambulanten Patienten in der Dermatologie

von Dr. Antonia Artemis Fellas

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[1.] Aaf/Fragment 010 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-06-02 17:35:01 Singulus
Aaf, Fragment, Gesichtet, Kröncke 2011, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 10, Zeilen: 1-20
Quelle: Kröncke 2011
Seite(n): 2, 3, Zeilen: 2: 29ff; 3: 1ff
Die Prävalenz von MRSA ist in der weltweiten Übersicht ungleich verteilt. In Japan, den USA, Spanien, Italien und in südeuropäischen Staaten liegt sie bei 30-80 % und ist damit sehr hoch; in Skandinavien (<1 %) und den Niederlanden (<0,5 %) ist sie sehr niedrig [21, 22, 23]. Bei einer Studie die 1990 begonnen hat, über die Resistenzlage in Europa, an der die Arbeitsgemeinschaft „Empfindlichkeitsprüfungen und Resistenz“ der Paul-Ehrlich Gesellschaft beteiligt ist, zeigt sich ein Anstieg der MRSA-Prävalenz in Deutschland von 1,7 % im Jahr 1990 über 15,2 % 1998 auf 22,6 % im Jahr 2004 [24, 25]. Der Anteil von MRSA in Blutkulturen ist ebenfalls gestiegen [22]. Die Wahrscheinlichkeit, HA-MRSA-Träger zu sein, ist nicht für alle Personen gleichmäßig verteilt, gewisse Risikofaktoren müssen vorhanden sein. Dazu zählen eine positive MRSA-Anamnese oder der Kontakt zu einem MRSA-Träger, ein mindestens 24-stündiger Aufenthalt in einem Altenheim oder Krankenhaus. Zudem sind chronisch offene Wunden oder Ulzera, Antibiotikaeinnahme, chronische Pflegebedürftigkeit, sowie tiefe Weichteilinfektionen, ein liegender Katherer und Dialysepflichtigkeit Risikofaktoren einer MRSA-Besiedlung [26, 96]. Für eine CA-MRSA-Infektion spielen andere Risikofaktoren eine Rolle. Dazu gehören Häftlinge, Teilnehmer von Teamsportarten, Kinder, Wehrdienstleistende sowie Tätowierte [27, 28, 29, 30].

Das natürliche Reservoir für S. aureus ist der Mensch, wobei 20 % der Bevölkerung immer, 20 % nie und 60 % intermittierend von einer MRSA-Kolonisation betroffen sind [31]. Hauptsächlich in Krankenhäusern wird MRSA über die Hände der Mitarbeiter übertragen. Grund dafür ist vor allem die unzureichende Hygiene. Dadurch kommt es zu einer MRSA-Verschleppung von den Trägern auf andere Patienten [32].


21. Voss A, Milatovic D, Wallrauch Schwarz C, Rosdahl VT, Braveny I. Methicillin-resistant Staphylococcus aureus in Europe. Eur J Clin Microbiol Infect Dis 1994; 13(1):50-55

22. http://www.earss.rivm.nl

23. Panlilio A, Culver DH, Gaynes RP, Bannerjee S, Henderson TS, Tolson TS, et al. Methicillin-resistant Staphylococcus aureus in U.S. hospitals, 1975-1991. Infect Control Hosp Epidemiol 1999; 20:473-477

24. Kresken M, Hafner D, Witte W, Reinert R. Resistenzentwicklung bei Staphylokokken und anderen grampositiven Erregern gegenüber Chemotherapeutika im mitteleuropäischen Raum. Chemotherapie Journal 1999; 8:136-145

25. Kresken M, Hafner D, Schmitz FJ, Wichelhaus A. Resistenzsituation bei klinisch wichtigen Infektionserregern gegenüber Antibiotika in Deutschland und im mitteleuropäischen Raum. Bonn: Paul-Ehrlich-Gesellschaft für Chemotherapie e.V. 2004. www.p-e-g.de

26. http://www.mrsa-net.org

27. Campbell KM, Vaughn AF, Russell KL, et al. Risk factors for community-associated methicillin-resistant Staphylococcus aureus infections in an outbreak of disease among military trainees in San Diego, California, in 2002. J Clin Microbiol 2004; 42:4050-4053

28. Methicillin-resistant Staphylococcus aureus infections in correctional facilities – Georgia, California, and Texas, 2001-2003. MMWR Morb Mortal Wkly Rep 2003; 52:992-996

29. Methicillin-resistant Staphylococcus aureus skin infections among tattoo recipients-Ohio, Kentucky, and Vermont, 2004-2005. MMWR Morb Mortal Wkly Rep 2006; 55:677-679

30. Herold BC, Immergluck LC, Maranan MC, et al. Community-acquired methicillin-resistant Staphylococcus aureus in children with no identified predisposing risk. J Am Med Assoc 1998; 279:593-598

31. Kluytmans J, van Belkum A, Verbrugh H: Nasal carriage of Staphylococcus aureus: epidemiology, underlying mechanisms, and associated risks. Clin Microbiol Rev 1997; 10:505-520

32. Mulligan ME, Murray-Leisure KA, Ribner BS, Standiford HC, John JF, Korvick JA et al. Methicillin-resistant Staphylococcus aureus: a consensus review of the microbiology, pathogenesis, and epidemiology with implications for prevention and management. Am J Med 1993; 94:313-328

Weltweit ist die MRSA-Prävalenz sehr unterschiedlich verteilt, so ist sie in Ländern wie Japan, USA, Spanien, Italien und in südeuropäischen Staaten mit 30-80% sehr hoch; in Skandinavien (<1%) und den Niederlanden (<0,5%) ist sie sehr gering [117, 41, 86]. Die Arbeitsgemeinschaft „Empfindlichkeitsprüfungen und Resistenz“ der Paul-Ehrlich-

[Seite 3]

Gesellschaft ist seit 1990 an einer Studie über die Resistenzlage in Europa beteiligt und diese zeigt einen Anstieg der MRSA-Prävalenz in Deutschland von 1,7% im Jahr 1990 über 15,2% 1998 auf 22,6% im Jahr 2004 und einen leichten Abfall auf 19,5% im Jahr 2008 [62, 61, 112]. [...] Darüber hinaus ist auch der Anteil von MRSA in Blutkulturen gestiegen [41]. Allerdings ist die Wahrscheinlichkeit, HA-MRSA-Träger zu sein, nicht für alle Personen gleich, denn es gibt gewissen [sic] Risikofaktoren. Zu diesen zählen eine positive MRSA-Anamnese oder der Kontakt zu einem MRSA-Träger, ein mindestens 24-stündiger Aufenthalt in einem Altenheim oder Krankenhaus innerhalb der letzten sechs Monate, des Weiteren eine chronische Pflegebedürftigkeit, eine tiefe Weichteilinfektion, eine chronisch offene Wunde oder ein Ulcus, Antibiotikaeinnahme innerhalb des letzten halben Jahres, sowie liegende Katheter oder Dialysepflichtigkeit [42]. Zu den Risikofaktoren für CA-MRSA-Infektion gehören Teilnehmer von Teamsportarten, Kinder, Häftlinge, Wehrdienstleistende sowie tätowierte Personen [10, 79, 80, 38].

Der Mensch stellt das natürliche Reservoir für S. aureus dar, wobei 20% der Bevölkerung ständig, 20% nie und 60% intermittierend von einer MRSA-Kolonisation betroffen sind [58]. Die Übertragung von MRSA findet vor allem in Krankenhäusern über die Hände der Mitarbeiter statt, die aufgrund unzureichender Hygiene die Bakterien von MRSA-Trägern auf andere Patienten verschleppen [83].


[10] Campbell KM, Vaughn AF, Russell KL, et al. Risk factors for community-associated methicillin-resistant Staphylococcus aureus infections in an outbreak of disease among military trainees in San Diego, California, in 2002. J Clin Microbiol 2004; 42:4050-4053

[38] Herold BC, Immergluck LC, Maranan MC, et al. Community-acquired methicillin-resistant Staphylococcus aureusin [sic] children with no identified predisposing risk. J Am Med Assoc 1998; 279:593-598

[41] http://www.earss.rivm.nl

[42] http://www.mrsa-net.org

[46] http://www3.rki.de/SurvStat/QueryForm.aspx

[58] Kluytmans J, van Belkum A, Verbrugh H: Nasal carriage of Staphylococcus aureus: epidemiology, underlying mechanisms, and associated risks. Clin Microbiol Rev 1997; 10:505-520

[61] Kresken M, Hafner D, Schmitz FJ, Wichelhaus A. Resistenzsituation bei klinisch wichtigen Infektionserregern gegenüber Antibiotika in Deutschland und im mitteleuropäischen Raum. Bonn: Paul-Ehrlich-Gesellschaft für Chemotherapie e.V. 2004. www.p-e-g.de

[62] Kresken M, Hafner D, Witte W, Reinert R. Resistenzentwicklung bei Staphylokokken und anderen grampositiven Erregern gegenüber Chemotherapeutika im mitteleuropäischen Raum. Chemotherapie Journal 1999; 8:136-145

[79] Methicillin-resistant Staphylococcus aureus infections in correctional facilities – Georgia, California, and Texas, 2001-2003. MMWR Morb Mortal Wkly Rep 2003; 52:992-996

[80] Methicillin-resistant Staphylococcus aureus skin infections among tattoo recipients-Ohio, Kentucky, and Vermont, 2004-2005. MMWR Morb Mortal Wkly Rep 2006; 55:677-679

[83] Mulligan ME, Murray-Leisure KA, Ribner BS, Standiford HC, John JF, Korvick JA et al. Methicillin-resistant Staphylococcus aureus: a consensus review of the microbiology, pathogenesis, and epidemiology with implications for prevention and management. Am J Med 1993; 94:313-328

[86] Panlilio A, Culver DH, Gaynes RP, Bannerjee S, Henderson TS, Tolson TS, et al. Methicillin-resistant Staphylococcus aureus in U.S. hospitals, 1975-1991. Infect Control Hosp Epidemiol 1999; 20:473-477

[112] Tiemersma EW, Bronzwaer SL, Lyytikainen O, et a.: Methicillin-resistant Staphylococcus aureus in Europe 1999-2002. Emerg Infect Dis 2004; 10: 1627-34

[117] Voss A, Milatovic D, Wallrauch Schwarz C, Rosdahl VT, Braveny I. Methicillinresistant Staphylococcus aureus in Europe. Eur J Clin Microbiol Infect Dis 1994; 13(1):50-55

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt, trotz weitgehender inhaltlicher Übereinstimmung und 12 identischen Literaturverweisen.

Sichter
(Hindemith) Singulus


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Letzte Bearbeitung dieser Seite: durch Benutzer:Singulus, Zeitstempel: 20140602173409

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