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Prävalenz und Molekulare Charakterisierung von Staphylococcus aureus bei ambulanten Patienten in der Dermatologie

von Dr. Antonia Artemis Fellas

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Statistik und Sichtungsnachweis dieser Seite findet sich am Artikelende
[1.] Aaf/Fragment 013 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-06-02 19:59:06 Singulus
Aaf, Fragment, Gesichtet, Kröncke 2011, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 13, Zeilen: 1ff (komplett)
Quelle: Kröncke 2011
Seite(n): 4, 5, Zeilen: 4: letzte Zeilen; 5: 1ff
Zudem ist die Mortalitätsrate der infektiösen Endokarditis beträchtlich hoch und steigt noch mehr an wenn sie durch S. aureus verursacht wird [41, 42].

S. aureus ist ausserdem [sic] an der Spitze der Krankheitserreger von nosokomialen Haut- und Weichteilinfektionen. Im Rahmen einer Studie aus den USA und Kanada waren 30 % der aus infizierten Wunden gewonnene S. aureus-Isolate resistent gegen Methicillin, wohingegen es drei Jahre zuvor nur 24 % waren [43, 44]. Im Regelfall werden Ulzera durch eine durch Sauerstoffmangel verursachten Nekrose hervorgerufen. Die Sauerstoffmangelnekrose kann Folge einer chronischen Beinveneninsuffizienz sein, oder aber durch eine arteriellen Verschlusskrankheit oder neuropathischer Ursache im Rahmen eines Diabetes mellitus verursacht worden sein [45]. Das Ulcus befindet sich typischerweise im Bereich des Innenknöchels, es ist rundförmig und solitär und bereitet nur wenig Schmerzen. Bei schon bestehendem Ulcus kann es häufig zu einer MRSA-Infektion oder -Besiedlung kommen. Ulzera neigen zur Ausbreitung und zu Rezidiven. Die Relation zwischen nasaler MRSA-Kolonisation und Ulzera die durch Diabetes verursacht wurden, wurde von Stanaway et al. untersucht. Die Studie ergab [sic] dass die Besiedlung mit MRSA in der Nase ein essentieller Risikofaktor für eine Infektion des Ulcus darstellt [46].

Vor jeder Behandlung einer MRSA-Kolonisation wird zunächst ein Kolonisationsstatus erhoben. In Abhängigkeit von der Lokalisation wird eine Sanierung für fünf bis sieben Tage begonnen, worauf eine Pause für circa drei Tage folgt, um falsch negativen Resultate durch antibakterielle Substanzen zu entgehen. Demzufolge werden an drei aufeinanderfolgenden Tagen von vorher besiedelten Stellen Abstriche entnommen. Weil es bei bis zu 50 % der Patienten zu einer Rekolonisation kommt, werden im Laufe eines Jahres drei Kontrollabstriche gemacht (nach 1, 3-6 und 12 Monaten). Nach dem letzten negativen Abstrich kann ein Patient als MRSA-frei bezeichnet werden [26].

Therapeutisch wird eine nasalen [sic] MRSA-Kolonisation mit eine [sic] topisch angewendeten antibiotischen Nasensalbe behandelt, da man durch eine systemische Anwendung zu geringe Wirkstoffspiegel an Haut- und Schleimhaut erreichen würde. Zudem müssen desinfizierende Haarshampoos benutzt werden. Für die Haut- und Schleimhautoberfläche werden Antiseptika empfohlen [52].


26. http://www.mrsa-net.org

41. Fernandez-Guerrero ML, Verdejo C, Azofra J, de Gorgolas M. Hospital-acquired infectious endocarditis not associated with cardiac surgery: an emerging problem. Clin Infect Dis 1995; 20(1):16-23

42. Krecki R, Drozdz J, Ibata G, Lipiec P, Ostrowski S, Kasprzak J, Krzeminska-Pakula M. Clinical profile, prognosis and treatment of patients with infective endocarditis- a 14-year follow-up study. Pol Arch Med Wewn 2007; 117(11-12):512-520

43. Rennie RP, Jones RN, Mutnick AH. SENTRY Program Study Group (North America). Occurrence and antimicrobial susceptibility patterns of pathogens isolated from skin and soft tissue infections: report from the SENTRY Antimicrobial Surveillance Program (United States and Canada, 2000). Diagn Microbiol Infect Dis 2003; 45(4):287-293

44. Doern GV, Jones RN, Pfaller MA, et al. and the SENTRY study group (North America). Bacterial pathogens isolated from patients with skin and soft tissue infections: frequency of occurance and antimicrobial susceptibility patterns from the SENTRY Antimicrobial Surveillance Program (United States and Canada, 1997). Diagn. Microbiol Infect Dis 1999; 34:65-72

45. Sterry W, Paus R. Checkliste Dermatologie. Stuttgart 2005, ISBN 3136970055, S. 563-565

46. Stanaway S, Johnson D, Moulik P, Gill G. Methicillin-resistant Staphylococcus aureus (MRSA) isolation from diabetic foot ulcers correlates with nasal MRSA carriage. Diabetes Res Clin Pract 2007; 75(1):47-50

52. Perkins D, Hogue JS, Fairchok M, Braun L, Viscount HB. Mupirocin resistance screening of methicillin-resistant Staphylococcus aureus isolates at Madigan Army Medical Center. Mil Med. 2008 Jun;173(6):604-8.

Die Mortalitätsrate von Patienten mit infektiöser Endokarditis ist relativ hoch und sie scheint noch höher zu sein, wenn S. aureus der Erreger ist. [29, 60].

[Seite 5]

Darüber hinaus ist S. aureus der häufigste Krankheitserreger von nosokomialen Haut- und Weichteilinfektionen. In einer Studie aus den USA und Kanada waren 30% der S. aureus - Isolate von infizierten Wunden gegen Methicillin resistent, wohingegen es drei Jahre zuvor nur 24% waren [95, 24]. Ulzera werden in der Regel durch eine Sauerstoffmangelnekrose ausgelöst. Diese kann durch eine chronische Beinveneninsuffizienz verursacht werden, aber auch Folge einer arteriellen Verschlusskrankheit oder neuropathischer Ursache sein [110]. Typischerweise ist das Ulcus im Bereich des Innenknöchels lokalisiert, stellt sich rund und solitär dar und ist nur mäßig schmerzhaft. Häufig kommt es erst bei vorhandenem Ulcus zu einer MRSA-Infektion oder -Kolonisation. Ulzera neigen zur Ausbreitung und zu Rezidiven. Stanaway et al. haben den Zusammenhang zwischen nasaler MRSA-Besiedlung und durch Diabetes verursachten Ulzera untersucht. Dabei fanden sie heraus, dass die Kolonisation mit MRSA in der Nase ein signifikanter Risikofaktor für eine Infektion des Ulcus darstellt [109].

Bei der Behandlung einer MRSA-Besiedlung wird zunächst ein Kolonisationsstatus erhoben. Je nach Lokalisation wird eine Sanierung für fünf bis sieben Tage begonnen, worauf eine Pause von circa drei Tagen folgt, um falsch negative Ergebnisse durch antibakterielle Substanzen zu vermeiden. Danach werden an drei aufeinander folgenden Tagen von vorher kolonisierten Stellen Abstriche gemacht. Da es bei bis zu 50% der Patienten zu einer Rekolonisation kommt, werden im Laufe eines Jahres drei Kontrollabstriche gemacht (nach 1, 3-6 und 12 Monaten). Erst nach dem letzten negativen Abstrich wird der Patient als MRSA-frei bezeichnet [42].

Die Therapie einer nasalen MRSA-Kolonisation erfolgt durch eine topisch angewendete antibiotische Nasensalbe, da durch eine systemische Anwendung zu geringe Wirkstoffspiegel an Haut- und Schleimhaut erreicht werden würden. Darüber hinaus müssen desinfizierende Haarshampoos verwendet werden und für die Haut- und Schleimhautoberfläche werden Antiseptika empfohlen [89].


[24] Doern GV, Jones RN, Pfaller MA, et al. and the SENTRY study group (North America). Bacterial pathogens isolated from patients with skin and soft tissue infections: frequency of occurance and antimicrobial susceptibility patterns from the SENTRY Antimicrobial Surveillance Program (United States and Canada, 1997) Diagn Microbiol Infect Dis 1999; 34:65-72

[29] Fernandez-Guerrero ML, Verdejo C, Azofra J, de Gorgolas M. Hospital-acquired infectious endocarditis not associated with cardiac surgery: an emerging problem. Clin Infect Dis 1995; 20(1): 16-23

[42] http://www.mrsa-net.org

[60] Krecki R, Drozdz J, Ibata G, Lipiec P, Ostrowski S, Kasprzak J, Krzeminska- Pakula M. Clinical profile, prognosis and treatment of patients with infective endocarditis—a 14-year follow-up study. Pol Arch Med Wewn 2007; 117(11-12):512-520

[89] Perkins D, Hogue JS, Fairchok M, Braun L, Viscount HB. Mupirocin resistance screening of methicillin-resistant Staphylococcus aureus isolates at Madigan Army Medical Center. Mil Med. 2008 Jun;173(6):604-8

[95] Rennie RP, Jones RN, Mutnick AH. SENTRY Program Study Group (North America). Occurrence and antimicrobial susceptibility patterns of pathogens isolated from skin and soft tissue infections: report from the SENTRY Antimicrobial Surveillance Program (United States and Canada, 2000). Diagn Microbiol Infect Dis 2003; 45(4):287-293

[109] Stanaway S, Johnson D, Moulik P, Gill G. Methicillin-resistant Staphylococcus aureus(MRSA) isolation from diabetic foot ulcers correlates with nasal MRSA carriage. Diabetes Res Clin Pract 2007; 75(1):47-50

[110] Sterry W, Paus R. Checkliste Dermatologie. Stuttgart 2005, ISBN 3136970055, S. 563-565

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt, trotz inhaltlicher Übereinstimmung und acht identischen Literaturverweisen.

Sichter
(Hindemith) Singulus


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Letzte Bearbeitung dieser Seite: durch Benutzer:Singulus, Zeitstempel: 20140602195525

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