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Prävalenz und Molekulare Charakterisierung von Staphylococcus aureus bei ambulanten Patienten in der Dermatologie

von Dr. Antonia Artemis Fellas

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Statistik und Sichtungsnachweis dieser Seite findet sich am Artikelende
[1.] Aaf/Fragment 017 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-06-03 14:09:59 Schumann
Aaf, Fragment, Gesichtet, Kröncke 2011, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 17, Zeilen: 1ff (komplett)
Quelle: Kröncke 2011
Seite(n): 8, 9, 10, Zeilen: 8: 13ff; 9: 1ff, 10: 1-4
Die Paul-Ehrlich-Gesellschaft berichtet über eine konstante Zunahme des Anteils von MRSA an S. aureus in den letzten Jahren, von 1,7% 1990 über 12,7% 1995, über 15,2% 1998 (PEG; www.p-e-g.de).

Die erste Resistenz des S. aureus wurde durch das bla-Gen vermittelt. Es kodiert für eine β-Laktamase, welche den Penicillan-Ring [sic] spaltet und somit inaktiviert. Dadurch ist S. aureus gegen Penicillin, Amoxicillin, Piperacillin und Mezlocillin resistent. Mit der Einführung der „Penicillinasefesten“ Penicilline (Oxacillin, Methicillin), der Cephalosporine und der Carbapeneme hatte sich die Resistenzproblematik gelöst. S. aureus bildete daraufhin das zusätzliche Penicillin-Binde-Protein 2a, zu dem die β-Laktam Antibiotika nur eine geringe Affinität besitzen. Die Kodierung des PBP2a erfolgt durch das mecA-Gen welches durch mehrere Faktoren reguliert wird (blaR, blaI, femA-F, mecI, agr, sar, aux, sigB, fmt, Ilm). Die Multiresistenz des MRSA kommt dadurch zustande, dass neben dem mecA-Gen sich noch zusätzliche mec-assoziierte DNA gebildet hat. Der flexible Einbau von genetischen Elementen ermöglicht somit die Multiresistenz. Resistenzen bestehen ausserdem gegen Tetrazykline, Aminoglykoside sowie Erythromycin (ermA-Gen). Punktmutationen im Angriffspunkt der Chinolone und Rifampicine bewirken ebenfalls Resistenzen gegen diese Antibiotika [66].

Die SCCmec Typen II und III weisen im Gegensatz zu den SCCmec Typen I, IV, V, VI und VII nicht nur eine Resistenz gegen Betalaktam-Antibiotika auf, sondern auch gegenüber weiteren Chemotherapeutika, da sie zusätzlich zu mecA weitere Resistenzgene auf Plasmiden und Transposons besitzen. So besitzt SCCmec II durch das Plasmid pUB110 eine Resistenz gegen mehrere Aminoglykoside und aufgrund des Transposons Tn554 auch gegenüber einigen Makroliden, Linkosamiden und Streptogramin. Tetrazykline und Cadmium zeigen aufgrund des pI128 und ΨTn554 keine Wirkung bei der Anwendung bei SCCmec Typ III [55].

1.6. Diagnostik

Zur MRSA-Diagnostik wird zunächst ein Abstrich aus Nase und einer etwaigen Wunde entnommen. Dieser wird auf ein MRSA-Screeningmedium ausgestrichen. Der Nährboden wird nun für 48 Stunden bebrütet, wobei die erste Beurteilung bereits nach 24 Stunden stattfindet. Ein sicher negatives Ergebnis liegt jedoch erst nach 48 Stunden vor.


Berger-Bächi B, Rohrer S. Factors influencing methicillin resistance in staphylococci. Arch Microbiol. 2002 Sep; 178(3):165-71.Epub 2002 Jun 19.

55. Deurenberg RH, Stobberingh EE. The evolution of Staphylococcus aureus. Infect Gebet Evol. 2008 Jul 29.

66. Ridom spa-Server

Der Anteil an MRSA hat in den Jahren 1990 bis 2004 stetig zugenommen (1990: 1,7%; 1995: 12,7%; 1998: 15,2%; 2004: 23%) [88, 43].

S. aureus erwarb seine erste Resistenz mittels des bla-Gens, welches für eine β-Laktamase kodiert und den Penicillin-Ring durch Spaltung inaktiviert. Dies führt zu einer Resistenz des S. aureus gegenüber Amoxycillin, Mezlocillin, Penicillin und Piperacillin. Da bald darauf jedoch eine Behandlung der Patienten mit „penicillinasefesten“ Penicillinen (Oxacillin und Methicillin), Cephalosporinen, sowie Carbapenemen möglich war, spielte die bis dato erworbene Resistenz des S. aureus zunächst wieder eine untergeordnete Rolle. Es kam allerdings zu einer weiteren Mutation des S. aureus. Es wurde das Penicillin-Bindeprotein 2a ausgebildete, das zu einer veränderten Affinität für den Einbau von β-Laktamantibiotika geführt hat. Das Gen, das für die Ausbildung des Penicillin-Binde-Proteins 2a verantwortlich ist, ist das mecA-Gen, welches wiederum durch verschiedene Faktoren reguliert wird (agr, aux, blaI, blaR, femA-F, fmt, Ilm, mecI, sar) und gemeinsam mit weiterer mec-assoziierter DNA zu der Multiresistenz von MRSA führt. Die Multiresistenz wird somit durch den flexiblen Einbau von genetischen Elementen ermöglicht.

MRSA verfügt mittlerweile auch über Resistenzen gegen Aminoglykoside, Tetrazykline sowie Erythromycin (ermA-Gen) und ist durch Punktmutationen ebenfalls resistent geworden gegenüber Chinolonen und Rifamycinen [97].

Die SCCmec Typen II und III weisen im Gegensatz zu den SCCmec Typen I, IV, V, VI und VII nicht nur eine Resistenz gegen Betalaktam-Antibiotika auf, sondern auch gegenüber weiteren Chemotherapeutika, da sie zusätzlich zu mecA weitere Resistenzgene auf Plasmiden und Transposons besitzen. So besitzt SCCmec II durch das Plasmid pUB110 eine Resistenz

[Seite 9]

gegen mehrere Aminoglykoside und aufgrund des Transposons Tn554 auch gegenüber einigen Makroliden, Linkosamiden und Streptogramin. Tetrazykline und Cadmium zeigen aufgrund des pI258 und ΨTn554 keine Wirkung bei der Anwendung bei SCCmec Typ III [7].

[...]

1.6 Diagnostik

[Seite 10]

Zur MRSA-Diagnostik wird zunächst ein Abstrich der Nase und einer etwaigen Wunde durchgeführt und dieser wird auf ein MRSA-Screeningmedium ausgestrichen. Der Nährboden wird nun für 48 Stunden bebrütet, wobei die erste Beurteilung bereits nach 24 Stunden stattfindet. Ein sicher negatives Ergebnis liegt jedoch erst nach 48 Stunden vor.


[7] Berger-Bächi B, Rohrer S. Factors influencing methicillin resistance in staphylococci. Arch Microbiol. 2002 Sep;178(3):165-71. Epub 2002 Jun 19

[43] http://www.p-e-g.de

[88] PEG; www.p-e-g.de

[97] Ridom spa-Server

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt trotz inhaltlicher und z.T. auch wörtlicher Übereinstimmung sowie dreier identischer Quellenverweise.

Man beachte: der Eintrag
"Berger-Bächi B, Rohrer S. Factors influencing methicillin resistance in staphylococci. Arch Microbiol. 2002 Sep; 178(3):165-71.Epub 2002 Jun 19."
steht im Literaturverzeichnis direkt vor dem Eintrag 55 und nach dem Eintrag 54, trägt aber selbst keine Nummer.

Sichter
(Hindemith) Schumann


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Letzte Bearbeitung dieser Seite: durch Benutzer:Schumann, Zeitstempel: 20140603141140

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