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Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 8, Zeilen: 1ff (komplett)
Quelle: Kröncke 2011
Seite(n): 1, Zeilen: 1ff
1. EINLEITUNG

Staphylococcus aureus ist mit seinen Methicillin-resistenten Stämmen ein häufiger Verursacher von Infektionen in Krankenhäusern und anschwellend auch in der Bevölkerung. Bereits 1961 wurde sein Auftreten in Großbritannien entdeckt, lediglich zwei Jahre nach der Introduktion des semisynthetischen Penicillin Methicillin, welches zur Behandlung von Penicillin-resistentem S. aureus genutzt wurde [1]. Zum ersten großen Auftakt von MRSA kam es 1967 in einem Krankenhaus in Boston [2,3].

Die MRSA-Prävalenz ist seither weltweit anhaltend gestiegen. Allerdings ist die Verteilung sowohl national als auch regional sehr heterogen.

Einzig in den USA starben im Jahr 2006 circa 19.000 Menschen an MRSA-Infektionen. Im Jahr 2005 reichte die Zahl der stationär behandelten MRSA-Infektionen bis zu 278.000. Im Vergleich zu 1999 in dem 127.000 Fälle beschrieben wurden, zeigte sich eine Verdopplung [4,5]. Schätzungsweise sterben in Deutschland zwischen 700 und 1.500 Personen an einer MRSA-Infektion jährlich. Die Zahl der Infizierten liegt deutlich höher, nämlich bei 40.000 – 50.000.

Infektionen mit S. aureus führen zu einem Anstieg der Morbidität und Mortalität der Patienten durch schwerwiegende Erkrankungen wie Sepsis, Endokarditis oder Staphylococcal Scaled Skin Syndrome. Zudem kommt es zu einem Anstieg der Kosten für das Gesundheitssystem. Daher hat die Ergründung dieses Keims eine große Bedeutung in der gegenwärtigen Forschung [6], vor allem dadurch dass bei dem MRSA die Therapieoptionen stark beschränkt sind.

1.1. Methicillin-resistenter S. aureus

MRSA ragt durch Resistenzen gegenüber allen Betalaktamantibiotika heraus. Weiterhin können Resistenzen gegenüber Fluorchinolone, Aminoglykoside oder Makrolide die Gefährlichkeit dieses Erregers steigern. Definitionsgemäß gilt die Resistenz als minimale Oxacillin-Hemmkonzentration von ≥ 4 μg/mL. Zuzuschreiben ist die Resistenz dem mecA-Gen, das auf dem Staphylococcal Cassetten Chromosome mec (SCCmec) zu finden ist, einem mobilen genetischen Element. Durch den Repressor MecI und den Tranducer MecRi wird das mecA-Gen reguliert [55]. Momentan sind sieben SCCmec-Typen bekannt. Das mecA-Gen kodiert für ein modifiziertes Penicillin-Bindeprotein das PBP2a.


1. Jevons MP, Coe AW, Parker MT. Methicillin resistance in staphylococci. Lancet 1963; 1:904-907

2. Barber M. Methicillin resistant staphylococci. J Clin Path 1961; 14:385-93

3. Barrett FF, McGehee RF Jr, Finland M. Methicillin-resistant Staphylococcus aureus at Boston City Hospital. Bacteriologic and epidemiologic observations. N Engl J Med 1968; 279;441-448

4. Klevens et al.: Invasive Methicillin-Resistant Staphylococcus aureus Infections in the United States. JAMA 298/15/2007. S. 1763

5. Klein E, Smith DL, Laxmiranayan R. Hospitalizations and deaths caused by Methicillin-resistant Staphylococcus aureus, United States, 1999-2005. Emerg Infect Dis 2007; 13(12):1840-1846

6. Noskin GA, Rubin RJ, Schentagg [sic] JJ, et al. The burden of Staphylococcus aureus infections on hospitals in the United States: an analysis of the 2000 and 2001 Nationwide Impatient [sic] Sample Database. Arch Intern Med 2005; 165:1756-1761

55. Deurenberg RH, Stobberingh EE. The evolution of Staphylococcus aureus. Infect Gebet [sic] Evol. 2008 Jul 29.

1 EINLEITUNG

Methicillin-resistente Stämme des S. aureus sind frequente Verursacher von Infektionen in Krankenhäusern und zunehmend auch in der Bevölkerung. Ihr Vorkommen wurde bereits 1961 in Großbritannien entdeckt, nur zwei Jahre nach der Einführung des semisynthetischen Penicillin Methicillin zur Behandlung von Penicillin-resistentem S. aureus [50]. 1967 kam es in den USA zum ersten großen Ausbruch von MRSA in einem Krankenhaus in Boston [3, 4]. Seitdem ist die MRSA-Prävalenz weltweit kontinuierlich gestiegen, ist jedoch national und regional sehr unterschiedlich verteilt.

Allein in den USA sind im Jahr 2006 circa 19.000 Menschen an MRSA-Infektionen verstorben und die Zahl der stationär behandelten MRSA-Infektionen verdoppelte sich in von 127.000 Menschen im Jahr 1999 auf 278.000 Patienten im Jahr 2005 [57, 56]. Es wird geschätzt, dass in Deutschland jährlich zwischen 700 und 1.500 Personen an einer Infektion mit MRSA versterben, wobei die Zahl der Infizierten bei 40.000 – 50.000 liegt.

Da mit einer S. aureus – Infektion die Morbidität und die Mortalität der Patienten durch schwerwiegende Erkrankungen wie Endokarditis, Sepsis oder Staphylococcal Scaled Skin Syndrome ansteigen, sowie nicht zuletzt auch die Kosten für das Gesundheitssystem, hat die Erforschung dieses Keims einen hohen Stellenwert in der gegenwärtigen Forschung [85], insbesondere, da bei dem Methicillin-resistenten S. aureus die Therapieoptionen stark eingeschränkt sind.

1.1 Methicillin-resistenter Staphylococcus aureus

MRSA zeichnet sich durch Resistenzen gegenüber allen Betalaktamantibiotika aus, darüber hinaus können Resistenzen gegen Aminoglykoside, Makrolide oder Fluorchinolone hinzukommen. Die Resistenz ist definiert als minimale Oxacillin-Hemmkonzentration von ≥ 4 μg/mL. Sie ist auf das mecA-Gen zurückzuführen, welches sich auf einem mobilen genetischen Element, dem Staphylococcal Cassette Chrmosome [sic] mec (SCCmec), befindet. Das mecA Gen wird durch den Repressor MecI und den Tranducer MecRi reguliert [22]. Derzeit sind sieben SCCmec–Typen bekannt. Das mecA-Gen kodiert für ein modifizierte Penicillin-Bindeprotein 2a.


[3] Barber M. Methicillin resistant staphylococci. J Clin Path 1961;14:385-93

[4] Barrett FF, McGehee RF Jr, Finland M. Methicillin-resistant Staphylococcus aureus at Boston City Hospital. Bacteriologic and epidemiologic observations. N Engl J Med 1968; 279;441-448

[22] Deurenberg RH, Stobberingh EE. The evolution of Staphylococcus aureus. Infect Genet Evol. 2008 Jul 29

[50] Jevons MP, Coe AW, Parker MT. Methicillin resistance in staphylococci. Lancet 1963; 1:904-907

[56] Klein E, Smith DL, Laxmiranayan R. Hospitalizations and deaths caused by Methicillin-resistant Staphylococcus aureus, United States, 1999-2005.Emerg [sic] Infect Dis 2007; 13(12):1840-1846

[57] Klevens et al.: Invasive Methicillin-Resistant Staphylococcus aureus Infections in the United States. JAMA 298/15/2007. S. 1763

[85] Noskin GA, Rubin RJ, SchentangJJ [sic], et al. The burden of Staphylococcus aureusinfections [sic] on hospitals in the United States: an analysis of the 2000 and 2001 Nationwide Inpatient Sample Database. Arch Intern Med 2005; 165:1756- 1761

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Der Text wurde zwar leicht umformuliert, ist aber inhaltsgleich zur Quelle. Auch sind alle Literaturverweise identisch.

Der Autor J.J. Schentag wird in der Quelle falsch als "SchentangJJ" und in der untersuchten Arbeit ebenfalls falsch als "Schentagg JJ" angegeben. Genet wird zu "Gebet". Inpatient wird zu "Impatient".

Sichter
(Hindemith) Singulus

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