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Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Kwoid
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 14, Zeilen: 8-27
Quelle: Gerboth 2002
Seite(n): 20, 21, Zeilen: 20: 8ff; 21: 1-2
1.1.3.1 Geschäfts-, Schlüssel- und Kernprozesse

Geschäfts-, Schlüssel- und Kernprozesse lassen sich nicht genau voneinander abgrenzen, sondern sind jeweils Teilmenge des anderen. Eine Unterscheidung kann aber dennoch hinsichtlich ihrer Bedeutung für den Geschäftserfolg getroffen werden.

Geschäftsprozess (auch: Unternehmensprozess; engl. Business Process) ist der Oberbegriff für alle wirtschaftlichen und technischen Prozesse im Gegensatz zu juristischen oder natürlichen Prozessen. Innerhalb dieser Arbeit wird der Begriff „Prozess“ stets mit Geschäftsprozess gleichzusetzend verwendet. In der Literatur wird Geschäftsprozess gelegentlich nur für Prozesse auf oberster Ebene (auch: Makroebene) benutzt,21 mitunter auch mit „Kernprozess“ gleichgesetzt.22

Schlüsselprozesse (engl.: Key Processes) sind Geschäftsprozesse, die eine besonders große Wirkung für die Umsetzung der Unternehmensstrategie aufweisen. In einigen Literaturstellen werden sie synonym mit „Kernprozessen“ benutzt.23

Kernprozesse (engl.: Core Processes) sind die für den Erfolg eines Unternehmens individuell wichtigsten Prozesse. Sie leiten sich aus den Kernkompetenzen des Unternehmens ab und sind daher schwer bzw. gar nicht imitier- bzw. substituierbar. Ihre Anzahl beschränkt sich auf der Makroebene auf drei bis maximal zwölf Prozesse.24 Sie sind Bestandteil der Schlüsselprozesse, aber nicht zwingend identisch. Die Personalbeschaffung kann beispielsweise von hoher strategischer Bedeutung sein, ohne jedoch eine Kernkompetenz des Unternehmens zu beinhalten.


21 Vgl. bspw. Kirstein (1996), S. 41; Schmelzer/Sesselmann (1998), S. 39; Bauske (1999), S.75

22 Vgl. bspw. Siegle (1994), S. 166; Brandstätt/Zink/Olesen (1996) S. 518; Gleich/Schimpf (1999), S.415

23 Vgl. bspw. Kreuz (1997), S. 26; Frei/Hartmann (1999), S. 75

24 Vgl. bspw. Thomas (1990), S. 73; Hammer/Champy (1993), S. 53; Osterloh/Frost (1996), S.34

2.2.1 Geschäfts-, Schlüssel- und Kernprozesse

Geschäfts-, Schlüssel- und Kernprozesse bilden eigentlich keine Klasse, da sie nicht überschneidungsfrei sind, sondern jeweils Teilmenge des anderen. Sie lassen sich dennoch hinsichtlich ihrer Bedeutung für den Geschäftserfolg unterscheiden.

„Geschäftsprozess“ (auch: Unternehmensprozess; engl.: Business Process) ist der Oberbegriff für alle wirtschaftlichen und technischen Prozesse7 im Gegensatz zu juristischen oder natürlichen Prozessen. Wenn in dieser Arbeit der Begriff „Prozess“ benutzt wird, ist immer der Geschäftsprozess gemeint. In der Literatur wird „Geschäftsprozess“ gelegentlich nur für Prozesse auf oberster Ebene (auch: Makroebene) benutzt,8 mitunter auch mit „Kernprozess“ gleichgesetzt.9

Schlüsselprozesse (engl.: Key Processes) sind Geschäftsprozesse, die eine besonders große Wirkung für die Umsetzung der Unternehmensstrategie aufweisen. In einigen Literaturstellen werden sie synonym mit Kernprozessen benutzt.10

Kernprozesse (engl.: Core Processes) sind die für den Erfolg eines Unternehmens individuell wichtigsten Geschäftsprozesse. Sie leiten sich aus den Kernkompetenzen des Unternehmens ab und sind daher nur schwer bzw. gar nicht imitier- und substituierbar. Ihre Anzahl beschränkt sich auf der Makroebene auf drei bis maximal zwölf Prozesse.11 Sie sind Bestandteil der Schlüsselprozesse, aber nicht zwangsweise mit ihnen identisch. So kann beispielsweise der Personalbeschaffungsprozess von hoher strategischer Bedeutung sein, ohne jedoch eine Kernkompetenz des Unternehmens zu beinhalten.


7 vgl. bspw. Gaitanidis/Raster/Rießelmann (1994), S. 210. Scheer (1997), S. 115. Griese/Sieber (1999), S. 23 f. Kleinsorge (1999), S. 49

8 vgl. bspw. Kirstein (1996), S. 41. Schmelzer/Sesselmann (1998), S. 39. Bauske (1999), S. 75

9 vgl. bspw. Siegle (1994), S. 166. Brandstätt/Zink/Olesen (1996), S. 518. Gleich/Schimpf (1999), S. 415

10 vgl. bspw. Kreuz (1997), S. 26. Frei/Hartmann (1999), S. 75

11 vgl. bspw. Thomas (1990), S. 73. Hammer/Champy (1993), S. 53. Osterloh/Frost (1996), S. 34

Anmerkungen

Inklusive fast aller Quellenangaben übernommen. Ein Verweis auf Gerboth fehlt.

Sichter
Hindemith

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