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Typus
Verschleierung
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 24, Zeilen: 11-31
Quelle: Kazak 2002
Seite(n): 21, Zeilen: 4 ff.
So beruht die Immunantwort gegen extrazelluläre Parasiten vor allem auf komplementbindenden Antikörpern, während intrazellulär vermehrende Viren oder Tuberkelbakterien durch eine T-Zell-Antwort bekämpft werden (PICHLER et al. 1996). Das Immunsystem hat folglich verschiedene Möglichkeiten zu reagieren. Dabei reagiert es normalerweise passend auf eine entsprechende Infektion, d.h. gegen einen intrazellulären Parasiten wird mit einer makrophagenaktivierenden Immunantwort reagiert und nicht mit einer (ineffektiven) Antikörperbildung. Nach und nach wird verständlich, daß gerade in der Wahl der Immunantwort Fehler auftreten können. Klinisch können diese Erkrankungen an einen Immundefekt erinnern, allerdings kann dennoch eine sehr starke, jedoch nicht passende und somit ineffiziente Immunantwort vorliegen. Krankheiten können somit Ausdruck einer nicht passenden Immunabwehr sein.

T-Lymphozyten können in verschiedene Subgruppen unterteilt werden: erstens basierend auf der Expression von unterschiedlichen Oberflächenmolekülen CD4 und CD8 (KUPFER & SINGER 1989), zweitens auf unterschiedlicher T-Zell-Rezeptoren (γδ-TCR oder β-TCR) (ALLISON & HAVRAN 1991), drittens auf unterschiedlicher Antigenerkennung/MHCRestriktion (KUPFER & SINGER 1989) und viertens auf unterschiedliche Zytokinsekretionsmuster (MOSMANN et al. 1986). Als T-Lymphozyten besitzen sie alle als gemeinsame Oberflächenstruktur das CD3.

Aktivierte T-Lymphozyten setzen zur Regulierung der Immunantwort eine Reihe von Zytokinen frei. Angesichts der großen Anzahl verschiedener Zytokine könnte man, je nach Dominanz des einen oder anderen Zytokins, viele unterschiedliche T-Lymphozyten[Subpopulationen (Th1, Th2, Th3, Th4) postulieren.]

So beruht die Immunantwort gegen extrazelluläre Parasiten vor allem auf komplementbindenden Antikörpern, während intrazellulär vermehrende Viren oder Tuberkelbakterien durch eine T-Zell-Antwort bekämpft werden (78). Das Immunsystem hat folglich verschiedene Möglichkeiten zu reagieren. Dabei reagiert es normalerweise passend auf eine entsprechende Infektion, d.h. gegen einen intrazellulären Parasiten wird mit einer makrophagenaktivierenden Immunantwort reagiert und nicht mit einer (ineffektiven) Antikörperbildung. Nach und nach wird verständlich, daß gerade in der Wahl der Immunantwort Fehler auftreten können. Klinisch können diese Erkrankungen an einen Immundefekt erinnern, allerdings kann dennoch eine sehr starke, jedoch nicht passende und somit ineffiziente Immunantwort vorliegen. Krankheiten können somit Ausdruck einer nicht passenden Immunabwehr sein.

T-Lymphozyten können in verschiedene Subgruppen unterteilt werden: erstens basierend auf der Expression von unterschiedlichen Oberflächenmolekülen CD4 und CD8 (79), zweitens auf unterschiedlicher T-Zell-Rezeptoren (gd-TCR oder ab-TCR) (80), drittens auf unterschiedlicher Antigenerkennung/MHC-Restriktion (79) und viertens auf unterschiedlicher Zytokinsekretionsmuster (81). Als T-Lymphozyten besitzen sie alle als gemeinsame Oberflächenstruktur das CD3.

[...]

Aktivierte T-Lymphozyten setzen zur Regulierung der Immunantwort eine Reihe von Zytokinen frei. Angesichts der großen Anzahl verschiedener Zytokine könnte man, je nach Dominanz des einen oder anderen Zytokins, viele unterschiedliche T-Lymphozyten- Subpopulationen (Th1, Th2, Th3, Th4) postulieren.


78. Pichler, W. J., Peter, H. H., and hänsch, M: Prinzipien des Immunsystems. Klinische Immunologie. Urban und Schwarzenberg (1996), S. 3-54

79. Kupfer, A. and Singer, S. J.: Cell biology of cytotoxic and helper T cell functions: immunofluorescence microscopic studies of single cells and cell couples. Annu.Rev.Immunol. 7:309-37 (1989), S. 309-337

80. Allison, J. P. and Havran, W. L.: The immunobiology of T cells with invariant gamma delta antigen receptors. Annu.Rev.Immunol. 9:679-705 (1991), S. 679-705

81. Mosmann, T. R. and Coffman, R. L.: Heterogeneity of cytokine secretion patterns and functions of helper T cells. Adv.Immunol. 46:111-47 (1989), S. 111-147

Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle. Referenzen werden mitübernommen.

Sichter
(SleepyHollow02), Hindemith

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