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Unternehmensführung und Unternehmenskontrolle unter besonderer Berücksichtigung der Gesamtverantwortung des Vorstands

von Arne Heller

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Statistik und Sichtungsnachweis dieser Seite findet sich am Artikelende
[1.] Ah/Fragment 028 23 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 09:00:05 Kybot
Ah, BauernOpfer, Fragment, Gesichtet, Martens 1988, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Klicken, Hindemith, Frangge
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 028, Zeilen: 23-33
Quelle: Martens 1988
Seite(n): 195, Zeilen: 20
Deshalb sind zum Schutz der Aktionärs- und Unternehmensinteressen innerhalb eines Kernbereichs der Unternehmensführung alle Vorstandsmitglieder in gleicher Weise verantwortlich [FN 129]. Gerade wegen der Komplexität dieses Verantwortungsbereichs sind die individuellen Verantwortungsanteile für den Einzelaktionär kaum erkennbar [FN 130]. Mithin beruht diese Gesamtzuständigkeit auf dem Prinzip der Gesamtverantwortung, zumal ohne diese Gesamtverantwortung die Gefahr gegenseitiger Schuldzuweisung und dadurch bedingter Schuldabwälzung bestünde. Dieses Beweisproblem wird auch nicht durch die Beweislastregel des § 93 Abs. 2 S. 2 AktG zu Lasten der Vorstandsmitglieder bewältigt, allenfalls entschärft, da ein solcher Beweis mangels umfassender Informationen nur [ selten entkräftet werden kann [FN 131].]

[FN 129] Das Aktiengesetz 1965 wollte die Position der Aktionäre und Gläubiger gegenüber der Verwaltung der Aktiengesellschaft verbessern, Begründung zum RegE des AktG 1965, bei Kropff, Aktiengesetz, S. 15.

[FN 130] Martens, in: Festschrift für Fleck, S. 191, 195; Schwark, ZHR 142 (1978), 203,215.

[FN 131] Martens, in: Festschrift für Fleck, S. 191, 195; Schwark, ZHR 142 (1978), 203, 215; ausführlich zur Beweislast Mertens, in: Kölner Kommentar zum AktG, § 93 Rdnrn. 100 f

Diese Gesamtzuständigkeit beruht auf dem Prinzip der Gesamtverantwortung. Zum Schutz der Aktionärs- und Unternehmensinteressen sollen innerhalb eines Kernbereichs der Unternehmensführung alle Vorstandsmitglieder in gleicher Weise verantwortlich sein. Gerade wegen der Komplexität dieses Verantwortungsbereichs sind die individuellen Verantwortungsanteile für den Einzelaktionär kaum erkennbar. Ohne diese Gesamtverantwortung bestünde mithin die Gefahr gegenseitiger Schuldzuweisung und dadurch bedingter Schuldabwälzung. Auch durch die Beweislastregelung des § 93 Abs.2 Satz 2 AktG zu Lasten der Vorstandsmitglieder wird dieses Beweisproblem nicht bewältigt, allenfalls entschärft, da ein solcher Beweis mangels umfassender Informationen nur selten entkräftet werden kann.
Anmerkungen

Übernahme mit typischen verschleiernden Umstellungen, kleinen Auslassungen und Ergänzungen und der nachträglichen Einstreuung von Fußnoten, was den Eindruck einer eigenständigen Beschäftigung mit der Materie erwecken bzw. den Hinweis zur Quelle in den Hintergrund treten lässt.

Sichter
Hindemith


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Letzte Bearbeitung dieser Seite: durch Benutzer:Klicken, Zeitstempel: 20110828000803

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