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Ah/069

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Unternehmensführung und Unternehmenskontrolle unter besonderer Berücksichtigung der Gesamtverantwortung des Vorstands

von Arne Heller

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Statistik und Sichtungsnachweis dieser Seite findet sich am Artikelende
[1.] Ah/Fragment 069 02 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 09:01:46 Kybot
Ah, BauernOpfer, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Semler 1996

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Guckar, Hindemith, Frangge
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 69, Zeilen: 2-14
Quelle: Semler 1996
Seite(n): 44, 45, Zeilen: 15-18, 12-25
Änderungen dieser Struktur haben durchweg langfristige Bedeutung, sind meist sehr kostspielig und können wesentlichen Einfluß auf die Mitarbeiterschaft haben [FN 317]. In diese Kategorie fallen auch die Initiativentscheidungen. Initiativentscheidungen sind Ausfluß selbständigen unternehmerischen Agierens [FN 318]. Der agierende Unternehmer wirkt mit neuen Technologien, mit neuartigen Produkten, auf neuen Absatzwegen oder in sonstiger Weise selbständig und ändernd auf den Datenkranz der Umweltbedingungen für sich und andere Marktteilnehmer ein. Diese Befähigung zu "richtigen" Initiativentscheidungen kennzeichnet die Unternehmensleitung. Ein Unternehmen, in dem nicht mehr initiativ agiert wird, muß zwangsläufig mehr und mehr reagieren, bis ihm auch die Wahlmöglichkeit der Anpassungsentscheidung genommen ist und für die letzte Handlung keine Alternative mehr bleibt; Beendigung der unternehmerischen Tätigkeit und Schließung des Betriebes sind die Folge [FN 319].

[FN 317] Semler, Leitung und Überwachung der Aktiengesellschaft, S. 43 ff; ders, in: Festschrift für Döllerer, S. 571, 579.

[FN 318] Semler, Leitung und Überwachung der Aktiengesellschaft, S. 45; Arbeitskreis Hax, ZfbF 16 (1964), 685, 709.

[FN 319] Semler, Leitung und Überwachung der Aktiengesellschaft, S. 45.

[Seite 44, Zeilen 15-18]

Änderungen dieser Struktur haben durchweg langfristige Bedeutung, sind meist sehr kostspielig und können wesentlichen Einfluß auf die Mitarbeiterschaft haben.

[Seite 45, Zeilen 12-25]

Initiativentscheidungen sind Ausfluß selbständigen unternehmerischen Agierens. Hier wird die Initiative des Unternehmers »zum Motor dynamischer Wirtschaftsentwicklung« [FN 122].

Mit neuen Technologien, mit neuartigen Produkten, auf neuen Absatzwegen oder in sonstiger Weise wirkt der so agierende Unternehmer selbständig und ändernd auf den Datenkranz der Umweltbedingungen für sich und andere Marktteilnehmer ein.

Die Befähigung zu »richtigen« Initiativentscheidungen kennzeichnet den Unternehmer - gleichgültig, ob selbständig oder angestellt. Ein Unternehmen, in dem nicht mehr initiativ agiert wird, muß zwangsläufig mehr und mehr reagieren, bis ihm auch die Wahlmöglichkeit der Anpassungsentscheidung genommen ist und für die letzte Handlung keine Alternative mehr bleibt. Beendigung der unternehmerischen Tätigkeit und Schließung des Betriebes sind die Folge.


[FN 122] Arbeitskreis Hax, ZfbF 1964, 685, 709.

Anmerkungen

Weitgehend wörtliche Übernahme ohne Kennzeichnung eines Zitats. Quellenverweise sind vorhanden, lassen aber den Leser im Unklaren über den Umfang und die Art der Übernahmen. Auch die FN 122 aus Semler wurde von Ah übernommen. Der Quellenverweis in FN 317 ist sehr ungenau ("S. 43 ff"), die wörtliche Übernahme ist auf Seite 44 zu finden.

Sichter
Hindemith

[2.] Ah/Fragment 069 15 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 09:01:47 Kybot
Ah, BauernOpfer, Fragment, Gesichtet, Götz 1990, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Hindemith, WiseWoman
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 69, Zeilen: 15-21
Quelle: Götz 1990
Seite(n): 639, Zeilen: 16-27
Darüber hinaus ist zu bedenken, daß das Ermessen des Aufsichtsrats, sich der Befugnisse des § 111 Abs. 4 S. 2 AktG zu bedienen, sich unter besonderen Umständen zu einer Pflicht verdichten kann [FN 320]. Als besondere Umstände kommen Bedenken des Aufsichtsrats hinsichtlich der gebotenen Sorgfalt des Vorstands bei der Strukturierung der betreffenden Geschäfte und vor allem die Tendenz des Vorstands, größere Geschäfte mit betont spekulativem Charakter abzuschließen, in Betracht [FN 321].

[FN 320: BGHZ 124, 111, 127; Hüffer, Kommentar zum AktG, § 111 Rdnr. 17; Brandes, WM 1994, 2177,2183; Götz, ZGR 1990, 633, 639; Dreher, ZHR 158 (1994), 614, 634 f.]

[FN 321: Allein die sich abzeichnende Ergebnisverschlechterung eines Unternehmens begründet keinen Zwang, in vermehrtem Umfang Zustimmungsvorbehalte aufzustellen, es sei denn, die Ergebnisverschlechterung ist auf geschäftliche Fehlleistungen des Vorstands zurückzuführen. Dazu Götz, ZGR 1990,633, 639.]

Das Ermessen des Aufsichtsrats, sich der Befugnisse des § 111 Abs. 4 Satz 2 AktG zu bedienen, kann sich unter besonderen Umständen zu einer Pflicht verdichten. Als solche kommen in erster Linie in Betracht [...], Bedenken des Aufsichtsrats hinsichtlich der gebotenen Sorgfalt des Vorstands bei der Strukturierung der betreffenden Geschäfte und die Tendenz des Vorstands, größere Geschäfte mit betont spekulativem Charakter abzuschließen. Die sich abzeichnende Ergebnisverschlechterung eines Unternehmens allein vermag entgegen Semler [FN 16] keinen Zwang zu begründen, in vermehrtem Umfang Zustimmungsvorbehalte aufzustellen. Vielmehr müßte die Ergebnisverschlechterung die Ursache für die Besorgnis des Aufsichtsrats von geschäftlichen Fehlleistungen des Vorstands sein.
Anmerkungen

Weitgehend wörtliche Übernahmen ohne Kenntlichmachung eines Zitats. Es sind Quellenverweise vorhanden, diese lassen den Leser aber im Unklaren über die Art und den Umfang der Übernahmen. Der Quellenverweis in FN 320 lässt nicht auf eine wörtliche Übernahme aus Götz schließen (die vierte angegebene Quelle). Der Quellenverweis in FN 321 wird wohl so verstanden, dass sie sich nur auf den Fußnotentext bezieht. Außerdem ist eine wörtliche Übernahme wohl ausgeschlossen, da ein "Dazu" eingefügt ist.

Sichter
WiseWoman


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Letzte Bearbeitung dieser Seite: durch Benutzer:Hindemith, Zeitstempel: 20111009095902

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