Wikia

VroniPlag Wiki

Ah/098

< Ah

31.147Seiten in
diesem Wiki
Diskussion0
Unternehmensführung und Unternehmenskontrolle unter besonderer Berücksichtigung der Gesamtverantwortung des Vorstands

von Arne Heller

vorherige Seite | zur Übersichtsseite | folgende Seite
Statistik und Sichtungsnachweis dieser Seite findet sich am Artikelende
[1.] Ah/Fragment 098 03 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 09:02:53 Kybot
Ah, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Schönbrod 1987, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith, Guckar, Frangge
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 98, Zeilen: 3-15
Quelle: Schönbrod 1987
Seite(n): 45,46, Zeilen: 22
Ist also im Stammhauskonzern die Konzernobergesellschaft selbst in mehreren Produktionsbereichen tätig, so greifen die bei ihr gebildeten Sparten auch über die juristisch selbständigen Tochtergesellschaften mit jeweils entsprechendem Erzeugnisprogramm hinaus [FN 447]. Somit existieren dann innerhalb des Konzerns organisatorische Einheiten (Konzernsparten), die mit den rechtlichen Einheiten (Konzerngesellschaften) nicht mehr identisch sind, sondern diese überlagern. Bei diesem Organisationstyp ist also jede Tochtergesellschaft in eine bestimmte, vom Geschäftsgebiet her passende Sparte integriert. Dabei können die Tochtergesellschaften selbst entweder funktional gegliedert sein oder ihrerseits wiederum eine divisionale Organisationsstruktur durch Bildung von Untersparten aufweisen. Eine konsequente Durchführung des Divisionsprinzips kann dazu führen, daß einzelne Betriebe oder Betriebsteile desselben Unternehmens organisatorisch in verschiedene Geschäftsbereiche eingereiht werden.

[FN 447: Rancke, Betriebsverfassung und Unternehmenswirklichkeit, S. 198; Poensgen, Geschäftsbereichsorganisation, S. 32; Schönbrod, Die Organstellung von Vorstand und Aufsichtsrat in der Spartenorganisation, S. 45 f.]

b) Ist die Konzernobergesellschaft dagegen selbst, in mehreren Produktionsbereichen tätig, so greifen die bei ihr gebildeten Sparten auch über die juristisch selbständigen Tochtergesellschaften mit jeweils entsprechendem Erzeugnisprogramm hinweg [FN 106].

Es existieren dann innerhalb des Konzerns organisatorische Einheiten (Konzernsparten), die mit den rechtlichen Einheiten (Konzerngesellschaften) nicht mehr identisch sind, sondern diese überlagern [FN 107].

Jede Tochtergesellschaft ist also bei diesem Organisationstyp in eine bestimmte, -vom Geschäftsgebiet her passende -, Sparte integriert. Die Tochtergesellschaften selbst können dabei entweder funktional gegliedert sein oder sie können ihrerseits wiederum eine divisionale Organisationsstruktur durch Bildung von Untersparten aufweisen.

[...]

Bei konsequenter Durchführung des Divisions-Prinzips bedeutet dies, daß einzelne Betriebe oder Betriebsteile desselben Unternehmens organisatorisch in verschiedene Geschäftsbereiche eingereiht werden [FN 109].

[FN 106: Rancke, aaO. (Fn. 79), S. 198; Poensgen, aaO. (Fn. 52), S. 52;]

[FN 107: Die Frage, ob und inwieweit sich hieraus gesellschaftsrechtliche Probleme ergeben, ist Gegenstand eingehender Erörterungen in Teil 3 dieser Arbeit.]

[FN 109: Zu den daraus resultierenden konzernrechtlichen Problemen siehe die Ausführungen in Teil 3 dieser Arbeit, wo auch die verschiedenen Lösungsansätze der Praxis behandelt werden.]

Anmerkungen

Weitgehend wörtliche Übernahmen ohne Kennzeichnung eines Zitats. Ein Quellenverweis ist vorhanden, der sich aber nur auf den ersten Satz der Übernahme bezieht. Nach dem Verweis geht die Übernahme weiter. Auch die Verweise auf Rancke und Poensgen wurden aus der Quelle übernommen.

Sichter
Guckar


vorherige Seite | zur Übersichtsseite | folgende Seite
Letzte Bearbeitung dieser Seite: durch Benutzer:Hindemith, Zeitstempel: 20110911112053

Aus dem Wikia-Netzwerk

Zufälliges Wiki