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Unternehmensführung und Unternehmenskontrolle unter besonderer Berücksichtigung der Gesamtverantwortung des Vorstands

von Arne Heller

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[1.] Ah/Fragment 110 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 09:03:22 Kybot
Ah, BauernOpfer, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Semler 1995

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Hindemith, Frangge, KayH
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 110, Zeilen: 1-32
Quelle: Semler 1995
Seite(n): 174-175, Zeilen:
[In] Anlehnung an die Terminologie des Daimler-Benz-Konzerns werden die unterschiedlichen Geschäftsfelder des Konzerns als

- Kerngeschäfte

- integrierende oder fordernde Geschäfte

- Einzelgeschäfte ohne Bezug zu anderen Geschäften

dargestellt [FN 509].

Die Kerngeschäfte bilden die grundlegenden Aktivitäten des Konzerns. Auf diesen Geschäftsfeldern hat der Konzern das Ziel, eine führende Wettbewerbsposition auf den beanspruchten Märkten zu erreichen. Durch dieses Ziel werden die Maßnahmen bestimmt, die zur Zielerreichung erforderlich sind, und zugleich die Überwachungsaufgaben indiziert [FN 510]. Die Überwachungsaufgabe erfordert bei der Führung der Kerngeschäfte, daß die eigene Position und ihre Entwicklung verfolgt werden und daß gleichzeitig eine entsprechende Beobachtung der Wettbewerber im Markt erfolgt [FN 511]. Dies gilt uneingeschränkt für Märkte, auf denen der Konzern tätig ist. Aber darüber hinaus muß auch die Entwicklung von Konkurrenzunternehmen beobachtet werden, die auf anderen Märkten tätig sind. Es muß stets damit gerechnet werden, daß diese Konkurrenzunternehmen in den eigenen Markt eindringen [FN 512]. Im einzelnen müssen die technische Leistungsfähigkeit, die Vertriebspotenz und die Preisfestsetzungsspielräume im Vergleich zur Konkurrenz beobachtet und analysiert sowie Handlungserfordernisse im Bereich der technischen Entwicklung, bei der Markterschließung und zum Erwerb kritischer Größen und anderer bedeutsamer unternehmerischer Fähigkeiten herausgearbeitet und dem Konzernvorstand zur Entscheidung vorgelegt werden [FN 513]. Auf der anderen Seite muß sichergestellt werden, daß kein unbeabsichtigtes Ausbrechen aus den definierten Abgrenzungen der Kerngeschäftsfelder erfolgt und damit Arbeitsgebiete in die Konzerntätigkeit einbezogen werden, deren Einbeziehung strategisch nicht gewollt ist [FN 514].

Unter integrierenden und fordernden Geschäftsfeldern sind solche zu verstehen, die zwar nicht zu einer eigenen bedeutenden Marktstellung führen sollen, die aber die Wettbewerbsfähigkeit der Kerngeschäfte fördern (fördernde Geschäfte) oder als Integrationsgrundlage für Kerngeschäfte dienen sollen [(integrierende Geschäfte) [FN 515]]

[FN 509: Hanssen/Remmel, PuK-Controllingkonzepte, S. 857; Semler, in: Lutter (Hrsg.), Holding-Handbuch, S. 149,163.]

[FN 510: Hanssen/Remmel, PuK-Controllingkonzepte, S. 922 f.; Semler, in: Lutter (Hrsg.), Holding-Handbuch, S. 149, 163; Scheffler, Konzernmanagement, S. 41 ff.]

[FN 511: Hanssen/Remmel, PuK-Controllingkonzepte, S. 922 f.; Semler, in: Lutter (Hrsg.), Holding-Handbuch, S. 149,163; Scheffler, Konzernmanagement, S. 41 ff.]

[FN 512: Semler, in: Lutter (Hrsg.), Holding-Handbuch, S. 149, 163.]

[FN 513: Semler, in: Lutter (Hrsg.), Holding-Handbuch, S. 149, 163; hierzu auch Scheffler, Konzernmanagement, S. 41 ff.]

[FN 514: Semler, in: Lutter (Hrsg.), Holding-Handbuch, S. 149, 163; hierzu auch Scheffler, Konzernmanagement, S. 41 ff.]

[FN 515: Hanssen/Remmel, PuK-Controllingkonzepte, S. 880 f.; Semler, in: Lutter (Hrsg.), Holding-Handbuch, S. 149, 163.]

In Anlehnung an die Terminologie des Daimler-Benz-Konzerns werden die verschiedenen Geschäftsfelder des Konzerns als

- Kerngeschäfte,

- integrierende oder fördernde Geschäfte,

- Einzelgeschäfte ohne Bezug zu anderen Geschäften

dargestellt [FN 31].

Die grundlegenden Aktivitäten des Unternehmens werden durch die Kerngeschäfte [FN 32] gebildet. Auf diesen Geschäftsfeldern hat die Unternehmensgruppe das Ziel, eine führende Wettbewerbsposition auf den beanspruchten Märkten zu erreichen. Dieses Ziel bestimmt die Maßnahmen, die zur Zielerreichung getroffen werden müssen und indiziert damit gleichzeitig auch die Überwachungsaufgabe.

Bei der Führung der Kerngeschäfte muß die eigene Position und Entwicklung verfolgt werden. Gleichzeitig aber muß eine entsprechende Beobachtung der Wettbewerber im Markt erfolgen [FN 33]. Dies gilt uneingeschränkt für Märkte, auf denen das Unternehmen tätig ist. Darüber hinaus muß die Entwicklung von Konkurrenzunternehmen beobachtet werden, die auf anderen Märkten tätig sind. Es muß stets damit gerechnet werden, daß diese Konkurrenzunternehmen in den eigenen Markt eindringen. Die technische Leistungsfähigkeit, die Vertriebspotenz und die Preisfestsetzungsspielräume müssen im Vergleich zur Konkurrenz analysiert und beobachtet werden. Handlungserfordernisse im Bereich der technischen Entwicklung, bei der Markterschließung und zum Erwerb kritischer Größen sowie andere bedeutsame unternehmerische Fähigkeiten müssen herausgearbeitet und dem Holdingvorstand zur Entscheidung vorgelegt werden. Umgekehrt muß aber sichergestellt werden, daß kein unbeabsichtigtes Ausbrechen aus den definierten Abgrenzungen der Kerngeschäftsfelder erfolgt und damit Arbeitsgebiete in die Konzerntätigkeit einbezogen werden, deren Einbeziehung strategisch nicht gewollt ist.

Integrierende und fördernde Geschäftsfelder sind solche, die zwar nicht zu einer eigenen bedeutenden Marktstellung führen sollen, die aber die Wettbewerbsfähigkeit der Kerngeschäfte fördern (fördernde Geschäfte] oder als Integrationsgrundlage für Kerngeschäfte dienen sollen (integrierende Geschäfte).

[FN 31: Vgl. Hanssen/Remmel, aaO Fn. 21, S. 857.]

[FN 32: Vgl. Hanssen/Remmel, aaO Fn. 21, S. 878.]

[FN 33: Vgl. Hanssen/Remmel, aaO Fn. 21, S. 922 f.]

[FN 34: Vgl. Hanssen/Remmel, aaO Fn. 21, S. 880 f .]

Anmerkungen

Die gesamte Seite besteht aus weitgehend wörtlichen Übernahmen von Semler. Ein Zitat ist nicht gekennzeichnet, zahlreiche Quellenverweise sind allerdings eingestreut – trotzdem ist Art und Umfang der Übernahmen nicht klar für den Leser. Bemerkenswert ist auch, dass zum Teil der Quellverweis auf Hanssen/Remmel übernommen wird und an erster Stelle, vor der eigentlichen Quelle der wörtlichen Übernahmen genannt wird. Man beachte: Die Seitenangaben in der Quelle beziehen sich auf die 3. Auflage (1998).

Sichter
KayH


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