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Unternehmensführung und Unternehmenskontrolle unter besonderer Berücksichtigung der Gesamtverantwortung des Vorstands

von Arne Heller

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Statistik und Sichtungsnachweis dieser Seite findet sich am Artikelende
[1.] Ah/Fragment 112 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-08 10:46:40 Sotho Tal Ker
Ah, BauernOpfer, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Semler 1995

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Hindemith, Frangge, Hotznplotz
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 112, Zeilen: 01-33; 101-103; 106; 108-109
Quelle: Semler 1995
Seite(n): 166; 176-177, Zeilen: -
b) Langfristige Zukunftssicherung des Konzerns

Die Entwicklung neuer Produkte fällt grundsätzlich in den Aufgabenbereich der jeweiligen Konzernsparten. Es sind aber auch Situationen denkbar, in denen entweder eine Entwicklung neuer Technologien oder völlig neuer Produkte über das Potential einer einzelnen Konzernsparte hinausgeht oder Anforderungen der Zukunft auf den vom Konzern bearbeiteten Märkten neue Technologien oder völlig neue Produkte, die bisher in keiner Konzernsparte bearbeitet worden sind, notwendig machen können. In diesen Fällen ist es Aufgabe des Konzernvorstands, der Unternehmensgruppe Ressourcen zur Verfügung zu stellen, die ausreichen, um den Anforderungen der Zukunftsmärkte technisch gerecht werden zu können[FN 523]. Dazu bedarf es, abhängig von der Größe der Unternehmensgruppe, einer zentralen Entwicklungsgruppe oder eines Forschungsinstituts, das produktnahe Forschungsvorhaben durchführt[FN 524]. Im Rahmen der internen Überwachung muß darauf geachtet werden, daß in diesen Bereichen der Unternehmensbezug erhalten bleibt und die Tätigkeit nicht auf konzernfremde Arbeitsgebiete ausgedehnt wird[FN 525].

Bei weltweiter Tätigkeit eines Unternehmens lassen sich häufig Berührungspunkte mit anderen, aus anderen Kontinenten heraus operierenden Unternehmen erkennen. Hier kann es förderlich sein, durch Kooperationen neue Produkte gemeinsam oder unter gemeinsamer Federführung zu entwickeln, weil für das einzelne Unternehmen die Entwicklungskosten für ein solches Produkt nicht tragbar sind[FN 526]. Ebenso ist es denkbar, daß wirtschaftliche Fertigung nur dann erreichbar ist, wenn eines der Unternehmen sich auf die Fertigung von Teilen konzentriert, die von den beteiligten Unternehmen einander wechselweise zugeliefert werden[FN 527]. Durch interne Überwachung muß sichergestellt werden, daß solche einer Erhöhung der Wirtschaftlichkeit dienenden Kooperations- und strategischen Allianzverträge[FN 528] unter Beachtung der Wettbewerbsordnung vorbereitet und abgeschlossen werden[FN 529].

3. Überwachung der eigenen Administrationsleistung

Eine Holdinggesellschaft hat einen eigenen Geschäftsbetrieb, den es zu führen gilt. Diese eigene Administrationsleistung befaßt sich zum einen mit den Aufgaben, die zur Verwaltung der Holding selbst erforderlich sind, und zum anderen mit Dienstleistungsfunktionen, die von der Holdinggesellschaft im [Interesse der nachgeordneten Konzernunternehmen oder der Unternehmensgruppe insgesamt bereitgestellt werden[FN 530].]

[FN 523] Hanssen/Remmel, PuK-Controllingkonzepte, S. 867; Semler; in: Lutter (Hrsg.), Holding-Handbuch, S. 149, 165; Scheffler, Konzernmanagement, S. 41 ff.

[FN 524] Bühner, DBW 51 (1991), 141, 148; Semler, in: Lutter (Hrsg.), Holding-Handbuch, S. 149, 165.

[FN 525] Semler, in: Lutter (Hrsg.), Holding-Handbuch, S. 149, 165; in diese Richtung auch Scheffler, SzU 56 (1995), 147, 159.

[FN 526] Bühner, DBW 47 (1987), 40, 45; Semler, in: Lutter (Hrsg.), Holding-Handbuch, S. 149, 165.

[FN 527] Semler, in: Lutter (Hrsg.), Holding-Handbuch, S. 149, 165.

[FN 528] Dazu Backhaus/Piltz, ZfbF 42 (1990), Sonderheft 27, 1; Semler, in: Lutter (Hrsg.), Holding-Handbuch, S. 149, 165.

[FN 529] Semler, in: Lutter (Hrsg.), Holding-Handbuch, S. 149, 165.

[ [FN 530] Semler, in: Lutter (Hrsg.), Holding-Handbuch, S. 149, 155.]

[S. 176]

b) Langfristige Zukunftssicherung des Konzerns

Grundsätzlich wird die Entwicklung neuer Produkte Aufgabe der jeweiligen Geschäftsfelder sein. Andererseits wird eine Entwicklung neuer Technologien oder völlig neuer Produkte häufig über das Potential eines einzelnen Geschäftsfeldes hinausgehen. Anforderungen der Zukunft können auf den vom Konzern bearbeiteten Märkten neue Technologien oder völlig neue Produkte, die bisher in keinem Geschäftsfeld bearbeitet worden sind, notwendig machen. In solchen Fällen ist es Aufgabe des Holdingvorstandes, der Unternehmensgruppe Ressourcen zur Verfügung zu stellen, die ausreichen, um die Anforderungen der Zukunftsmärkte technisch erfüllen zu können[FN 40]. Abhängig von der Größe der Unternehmensgruppe bedarf es dazu einer zentralen Entwicklungsgruppe oder eines Forschungsinstituts, das produktnahe Forschungsvorhaben durchführt[FN 41]. Durch interne Überwachung muß sichergestellt werden, daß in diesen Bereichen der Unternehmensbezug erhalten bleibt und die Tätigkeit nicht auf Arbeitsgebiete ausgedehnt wird, die Hochschulen vorbehalten bleiben sollten. [...]

Weltweite Tätigkeit eines Unternehmens läßt häufig Berührungspunkte mit anderen, aus anderen Kontinenten heraus operierenden Unternehmen erkennen. Hier kann es sinnvoll sein, durch Kooperationen neue Produkte gemeinsam oder unter gemeinsamer Federführung zu entwickeln, weil für das einzelne Unternehmen die Entwicklungskosten für ein solches Produkt nicht tragbar sind[FN 42]. Es kann auch vorkommen, daß wirtschaftliche Fertigung nur dann erreichbar ist, wenn eines der Unternehmen sich auf die Fertigung von Teilen konzentriert, die von den beteiligten Unternehmen einander wechselweise zugeliefert werden.

Im Rahmen einer internen Überwachung muß darauf geachtet werden, daß solche einer Erhöhung der Wirtschaftlichkeit dienenden Kooperations- und strategischen Allianzverträge[FN 43] unter Beachtung der Wettbewerbsordnung vorbereitet und abgeschlossen werden.

[S. 177]

4. Überwachung der eigenen Administrationsleistung

[S. 166]

Eine Holdinggesellschaft hat [...] einen eigenen Geschäftsbetrieb, der zu führen ist. Diese eigene Administrationsleistung befaßt sich einmal mit den

- Aufgaben, die zur Verwaltung der Holding selbst erforderlich sind, und zum anderen mit

- Dienstleistungsfunktionen, die von der Holdinggesellschaft im Interesse der nachgeordneten Unternehmen oder der Unternehmensgruppe insgesamt bereitgestellt werden.

[FN 40] Vgl. Hanssen/Remmel, aaO Fn. 21, S. 867.

[FN 41] Vgl. Bühner, aaO Fn. 29, DBW 1991, 141/148.

[FN 42] Vgl. Bühner, aaO Fn. 10, DBW 1987, 40/45.

[FN 43] Vgl. Backhaus/Piltz, Strategische Allianzen, ZfbF 1990, Sonderheft 27, 1.

Anmerkungen

Die gesamte Seite besteht aus weitgehend wörtlichen Übernahmen ohne Kennzeichnung eines Zitats. Quellenverweise sind vorhanden, lassen aber den Leser im Unklaren über den Umfang und die Art der Übernahme. Bemerkenswert ist außerdem, dass auch die Quellenverweise in Fußnoten 523 (außer Scheffler), 524, 526 und 528 übernommen wurden und um Semler (1995) an zweiter(!) Stelle ergänzt wurden. Der Leser hat so sicher nicht den Eindruck, dass die ganze Seite von Semler stammt (ähnlich auf den zwei Vorseiten). Man beachte: die Seitenangabe in der Quelle beziehen sich auf die 3. Auflage (1998).

Sichter
Hotznplotz


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