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Ah/121

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Unternehmensführung und Unternehmenskontrolle unter besonderer Berücksichtigung der Gesamtverantwortung des Vorstands

von Arne Heller

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[1.] Ah/Fragment 121 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 09:03:56 Kybot
Ah, BauernOpfer, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Scheffler 1994, Schutzlevel sysop

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Hindemith, Frangge, WiseWoman, Klicken
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 121, Zeilen: 1-27
Quelle: Scheffler 1994
Seite(n): 798, Zeilen: 11 ff., linke Spalte
Allerdings ist, insbesondere im Mischkonzern, zu beachten, daß unterschiedliche Branchen verschiedenartige erfolgskritische Kennziffern aufweisen. Es kommt nicht auf die Menge der Detailinformationen, sondern auf die Qualität der Informationen in puncto Wesentlichkeit, Übersichtlichkeit und Zeitnähe an [FN 562]. Dagegen sind Managementberichte im Sinne des Controllings nicht unmittelbar für die Überwachung geeignet, da sie zu viele Details enthalten und auch in kürzeren Abständen erfolgen müssen, als es für die Überwachung im allgemeinen notwendig und zweckmäßig ist. Dennoch muß sich der Aufsichtsrat davon überzeugen, daß entsprechende Informationen für den Vorstand existieren. Nur dann kann dieser professionell den Konzern leiten [FN 563].

Die Konzernführung muß über ein effizientes Planungs-, Informations- und Abrechnungssystem verfügen, das alle Konzernunternehmen erfaßt. In einem solchen ganzheitlichen und einheitlich ausgerichteten System fügen sich Planung und Informationswesen der einzelnen Konzernunternehmen gewissermaßen als Bausteine in den größeren Rahmen der Konzernplanung und -berichterstattung ein, so daß ein hierarchisches Planungs- und Berichtssystem entsteht, das in Richtung auf die Konzernspitze durch eine zunehmende Datenverdichtung und durch eine Konzentration auf strategisch und finanziell bedeutsame Informationen gekennzeichnet ist [FN 564].

Abschließend ist noch auf die praktischen Probleme hinzuweisen, die sich bei der Berichterstattung in inhaltlicher und zeitlicher Hinsicht bei neuen oder ausländischen Konzernunternehmen ergeben, weil sie Form, Inhalt und Zeitpunkt des Konzernberichtswesens nicht kennen bzw. nicht zeitgerecht erfüllen können. Trotz dieser Probleme müssen Konzernleitung und Aufsichtsrat noch darauf achten, daß sie alle für den Konzern und seine Lage bedeutsamen Informationen rechtzeitig bekommen, wobei es auf die Wesentlichkeit der Aussage und nicht auf Formalitäten ankommt [FN 565].

[FN 562: Scheffler, DB 1994, 793, 798; ders., ZGR 1993, 63, 68; Götz, AG 1995, 337, 349; Semler, Leitung und Überwachung der Aktiengesellschaft, S. 244 ff., 248.]

[FN 563: Scheffler, DB 1994, 793, 798; ders., ZGR 1993, 63, 68; Götz, AG 1995, 337, 349; Krieger, in: Lutter (Hrsg.), Holding-Handbuch, S. 193,200.]

[FN 564: Scheffler, DB 1994, 793, 798; ders., Konzernmanagement, S. 87 f.; Keller, in: Lutter (Hrsg.), Holding-Handbuch, S. 94, 123 ff; Martens, ZHR 147 (1983), 377,418.]

[FN 565: Scheffler, DB 1994, 793, 798; Krieger, in: Lutter (Hrsg.), Holding-Handbuch, S. 193, 203; Semler, Leitung und Überwachung der Aktiengesellschaft, S. 244 ff, 248.]

Dabei ist – insbesondere im Mischkonzern – zu beachten, daß unterschiedliche Branchen verschiedenartige erfolgskritische Kennziffern aufweisen. Es kommt nicht auf die Menge der Detailinformationen, sondern auf die Qualität der Informationen hinsichtlich Wesentlichkeit, Übersichtlichkeit und Zeitnähe an. [...]

Managementberichte im Sinn des Controlling sind nicht unmittelbar für die Überwachung geeignet, da sie zu viele Details enthalten und auch in kürzeren Abständen erfolgen müssen, als es für die Überwachung im allgemeinen notwendig und zweckmäßig ist. Der Aufsichtsrat muß sich jedoch davon überzeugen, daß entsprechende Informationen für den Vorstand existieren, denn nur dann kann dieser professionell das Unternehmen bzw. den Konzern leiten.

Die Konzernführung muß über ein effizientes Planungs-, Informations- und Abrechnungssystem verfügen, das alle Konzernunternehmen erfaßt. [...] In einem solchen ganzheitlichen und einheitlich ausgerichteten System fügen sich Planung und Informationswesen der einzelnen Konzernunternehmen gewissermaßen als Bausteine in den größeren Rahmen der Konzernplanung und -berichterstattung ein. Es entsteht ein hierarchisches Planungs- und Berichtssystem, das in Richtung auf die Konzernspitze durch eine zunehmende Datenverdichtung und [...] durch eine Konzentration auf strategisch und finanziell bedeutsame Informationen gekennzeichnet ist. Praktische Probleme bei der Berichterstattung ergeben sich in inhaltlicher und zeitlicher Hinsicht bei neuen oder ausländischen Konzernunternehmen, weil sie Form, Inhalt und Zeitpunkt des Konzernberichtswesens nicht kennen bzw. nicht zeitgerecht erfüllen können. Dennoch müssen Konzernleitung und Aufsichtsrat darauf bestehen, daß sie alle für den Konzern und seine Lage bedeutsamen Informationen rechtzeitig bekommen, wobei es auf die Wesentlichkeit der Aussage und nicht auf Formalitäten ankommt.

Anmerkungen

Weitgehend wörtliche Übernahmen ohne Kenntlichmachung eines Zitats. Quellenverweise sind vorhanden, lassen den Leser aber nicht vermuten, dass hier Scheffler spricht und nicht der Autor. Übernahme beginnt auf der Vorseite: Ah/Fragment_120_30

Sichter
Klicken

[2.] Ah/Fragment 121 29 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 09:03:58 Kybot
Ah, BauernOpfer, Fragment, Gesichtet, Hoffmann-Becking 1995, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Hindemith, WiseWoman, Frangge
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 121, Zeilen: 29-32
Quelle: Hoffmann-Becking 1995
Seite(n): 331, Zeilen: 25-30
Der Aufsichtsrat der Konzernobergesellschaft hat nach § 111 Abs. 1 AktG die Geschäftsführung zu überwachen [FN 566]. Adressat dieser Überwachung ist das Organ, das die Geschäftsführung ausübt, also der Vorstand der Konzernobergesellschaft. Dem Aufsichtsrat der Konzernobergesellschaft obliegt nicht die [Überwachung der gesamten geschäftsführenden Tätigkeit, die sich in den einzelnen Konzernunternehmen entfaltet, sondern nur die Überwachung der Führung der Geschäfte der Konzernobergesellschaft durch ihren Vorstand. [...] [FN 567]]

[FN 566: Zur Begrenzung der Überwachungsaufgabe siehe unter § 2 AIV 2 f, bb (3).]

[FN 567: Semler, Leitung und Überwachung der Aktiengesellschaft, S. 151; Krieger, in: Münchener Hand-buch des Gesellschaftsrechts, Bd. 4, Aktiengesellschaft, § 2 Rdnrn. 47 ff.; Hoffmann-Becking, ZHR 159 (1995), 325, 331; Scheffler, SzU 56 (1995), 147, 163 ff; a. A U. H. Schneider, BB 1981,249,252; ders., in: Scholz, Kommentar zum GmbHG, § 52 Rdnr. 111.

Der Aufsichtsrat der Konzernobergesellschaft hat nach § 111 Abs. 1 AktG die Geschäftsführung zu überwachen. Adressat dieser Überwachung [...] ist das Organ, das die Geschäftsführung ausübt, also der Vorstand der Konzernobergesellschaft. [...], obliegt dem Aufsichtsrat der Konzernobergesellschaft nicht die Überwachung der gesamten geschäftsführenden Tätigkeit, die sich in den einzelnen Konzernunternehmen entfaltet, sondern nur die Überwachung der Führung der Geschäfte der Konzernobergesellschaft durch ihren Vorstand.
Anmerkungen

Weitgehend wörtliche Übernahme. Ein Quellenverweis folgt auf der nächsten Seite (FN 567). Er macht aber dem Leser nicht klar, wo die wörtlichen Übernahmen beginnen, bzw. dass die Übernahmen wörtlich sind. Fortsetzung auf der nächsten Seite.

Sichter
WiseWoman


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Letzte Bearbeitung dieser Seite: durch Benutzer:Hindemith, Zeitstempel: 20110911234212

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