Wikia

VroniPlag Wiki

Ah/142

< Ah

31.144Seiten in
diesem Wiki
Diskussion0
Unternehmensführung und Unternehmenskontrolle unter besonderer Berücksichtigung der Gesamtverantwortung des Vorstands

von Arne Heller

vorherige Seite | zur Übersichtsseite | folgende Seite
Statistik und Sichtungsnachweis dieser Seite findet sich am Artikelende
[1.] Ah/Fragment 142 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 09:04:53 Kybot
Ah, BauernOpfer, Fragment, Gesichtet, Martens 1991, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Hindemith, Goalgetter
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 142, Zeilen: 1-6
Quelle: Martens 1991
Seite(n): 525, Zeilen: 14-26
[Zum einen werden die Organmitglieder der Tochtergesellschaften in die konzernrechtliche Verantwortung durch ihre Mitgliedschaft im Holdingvorstand einbezogen - Ergänzung der operativen Verantwortung durch Beteiligung an der konzernpolitischen Gesamtverantwortung -, und zum anderen wird der geschäftsführende Holdingvorstand] durch die Ausübung dieser Aufsichtsratsmandate in die Kontrolle der operativen Konzernbereiche einbezogen - Ergänzung der konzernpolitischen Gesamtverantwortung durch Beteiligung an den operativen Kontrollaufgaben [FN 656].

1. Zulässigkeit der Doppelmandate im Konzern

Dieses Organisationsmodell der organrechtlichen Personalunion ist mit dem Vorwurf rechtlich unzulässiger Organbesetzung bedacht worden [FN 657].

[FN 656: Martens, in: Festschrift für Heinsius, S. 523, 525.]

[FN 657: Bernhardt, in: Handelsblatt vom 22.07.1986, S. 8; Hoffmann-Becking, ZHR 150 (1986), 570, 573; Bühner, DBW 47 (1987), 40, 43; Schwark, DBW 47 (1987), 239,241; v. Werder, DBW 49 (1989), 37, 38; Klein-Gunnewyk/Greubel, ZfO 58 (1989), 245, 250; Hommelhoff in: Druey (Hrsg.), St. Galler Konzernrechtsgespräch, S. 107, 124; Wiedemann, Organverantwortung und Gesellschafterklagen in der Aktiengesellschaft, S. 23.]

[Während die Organmitglieder der Tochtergesellschaften in die konzernrechtliche Verantwortung durch ihre Mitgliedschaft im Holdingvorstand einbezogen werden - Ergänzung der operativen Verantwortung durch Beteiligung an der konzernpolitischen Gesamtverantwortung - wird der geschäftsführende Holdingvorstand] durch die Ausübung dieser Aufsichtsratsmandate in die Kontrolle der operativen Konzernbereiche einbezogen - Ergänzung der konzernpolitischen Gesamtverantwortung durch Beteiligung an den operativen Kontrollaufgaben.

2. Rechtliche Problemfelder

Dieses [...] Führungsmodell ist vielfach mit Kritik, teilweise sogar mit dem Vorwurf rechtlich unzulässiger Organbesetzung bedacht worden [FN 7]

[FN 7: Dazu Bernhardt, Handelsblatt v. 22.7. 1986, S.8 sowie Hoffmann-Becking ZHR 150 (1986), S. 570, 573; Bühner DBW 47 (1987), S. 40,43; Schwark DBW 47 (1987), S. 239, 241; v. Werder DBW 49 (1989), S. 37, 38; Klein-Gunnewyk/Greubel ZfO 1989, S. 245, 250; Hommelhoff, in: St. Galler Konzernrechtsgespräch, S. 107, 124; Wiedemann, Organverantwortung und Gesellschafterklagen in der Aktiengesellschaft (1989), S. 23; hingegen die rechtliche Zulässigkeit grundsätzlich bejahend Decher (Fn.5), S. 198H sowie Semler 10: Festschrift für E. C. Stiefel (1987), S. 719H.]

Anmerkungen

Wörtliche Übernahmen mit Anpassungen. Keine Kennzeichnung als Zitat. Ein Quellenverweis ist für den ersten Teil vorhanden (lässt aber den Leser im Unklaren darüber, wie viel und wie wörtlich übernommen wurde). Die FN 657 ist in ihrer Gesamtheit aus der Quelle übernommen, ohne dass darauf hingewiesen würde.

Sichter
Goalgetter

[2.] Ah/Fragment 142 18 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 09:04:54 Kybot
Ah, BauernOpfer, Fragment, Gesichtet, Martens 1991, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Hindemith, Goalgetter
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 142, Zeilen: 16-27
Quelle: Martens 1991
Seite(n): 527-528, Zeilen: 34-38, 1-11
Als Ausgangspunkt dieser Überlegungen eignet sich allenfalls die Regelung des § 100 Abs. 2 AktG hinsichtlich der Ausübung von Aufsichtsratsmandaten; eine vergleichbare Inkompatibilitätsregelung für die Vorstandsbesetzung ist im Aktiengesetz nicht geregelt.

§ 100 Abs. 2 Ziffer 2 AktG legt im Ergebnis fest, daß derjenige nicht Vorstandsmitglied der Gesellschaft sein kann, der Mitglied des Aufsichtsrats im herrschenden Unternehmen ist. Ratio dieser Vorschrift ist es, zu verhindern, daß mittels des Konzerneinflusses auf den Vorstand zwecks Ausübung eines Aufsichtsratsmandats eingewirkt wird [FN 658]. In diesem Zusammenhang geht es aber nicht um eine etwaige Beeinflussung des Aufsichtsrats der Konzernholding, sondern um eine etwaige Beeinflussung des Aufsichtsrats der konzernabhängigen Tochtergesellschaften.

[FN 658: Martens, in: Festschrift für Heinsius, S. 523, 528; 659: Semler, in: Festschrift für Stiefel, S. 719, 732]

Betrachtet man diese Probleme zunächst nur unter dem Aspekt der gesetzlichen Organisationsvorschriften, so eignet sich dafür allenfalls die Regelung des § 100 Abs.2 AktG hinsichtlich der Ausübung von Aufsichtsratsmandaten. Eine vergleichbare Inkompatibilitätsregelung für die Vorstandsbesetzung ist im AktG nicht enthalten.

Nach § 100 Abs. 2 Ziff.2 AktG kann Mitglied des Aufsichtsrats nicht sein, "wer gesetzlicher Vertreter eines von der Gesellschaft abhängigen Unternehmens ist". [...] Die Vorschrift will verhindern, daß mittels des Konzerneinflusses auf den Vorstand zwecks Ausübung eines Aufsichtsratsmandats eingewirkt wird. [...] In diesem Zusammenhang geht es aber nicht um eine etwaige Beeinflussung des Aufsichtsrats der Konzernholding, sondern um eine etwaige Beeinflussung des Aufsichtsrats der konzernabhängigen Tochtergesellschaften.

Anmerkungen

Wörtliche Übernahmen, mit kleineren und größeren Anpassungen. Keine Kennzeichnung als Zitat. Ein Quellenverweis, der aber vor dem letzten, wörtlich übernommenen Satz steht, und sich somit nicht auf diesen beziehen kann. Insgesamt bleibt für den Leser unklar, wie und wie viel übernommen wurde.

Sichter
Goalgetter


vorherige Seite | zur Übersichtsseite | folgende Seite
Letzte Bearbeitung dieser Seite: durch Benutzer:Sotho Tal Ker, Zeitstempel: 20120403041052

Aus dem Wikia-Netzwerk

Zufälliges Wiki