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Ah/143

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Unternehmensführung und Unternehmenskontrolle unter besonderer Berücksichtigung der Gesamtverantwortung des Vorstands

von Arne Heller

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[1.] Ah/Fragment 143 04 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 09:04:56 Kybot
Ah, BauernOpfer, Fragment, Gesichtet, Martens 1991, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Hindemith, Goalgetter, Klicken
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 143, Zeilen: 4-16
Quelle: Martens 1991
Seite(n): 528, Zeilen: 13-25
Ratio dieser Vorschrift ist es, zu verhindern, daß sich die Vorstände verschiedener, nicht notwendig konzernverbundener Unternehmen wechselseitig in dem Aufsichtsrat der jeweils anderen Gesellschaft kontrollieren, da zu befürchten ist, daß sich eine solche wechselseitige Kontrolle wegen der beiderseitigen Rücksichtnahme neutralisiert [FN 660]. Eine solche Überkreuzverflechtung weist das vorliegende Organisationsmodell jedoch nicht auf. Zwar üben Mitglieder des geschäftsführenden Konzernvorstands mehrere Aufsichtsratsmandate in den wichtigsten Tochtergesellschaften aus, aber deren Vorstandsmitglieder gehören nicht dem Aufsichtsrat der Holding, sondern ihrem Vorstand an. Somit kontrollieren die Mitglieder des Konzernvorstands nicht die dem Aufsichtsrat ihrer Tochtergesellschaft angehörenden Vorstandsmitglieder, sondern arbeiten mit diesen kooperativ im Konzernvorstand zusammen [FN 661]

[FN 660: Martens, in: Festschrift für Heinsius, S. 523, 528; Semler, in: Festschrift für Stiefel, S. 719, 732.]

[FN 661: Martens, in: Festschrift für Heinsius, S. 523, 528; ders., ZHR 159 (1995), 567, 572 ff]

Es soll verhindert werden, daß sich die Vorstände verschiedener, nicht notwendig konzernverbundener Unternehmen wechselseitig in dem Aufsichtsrat der jeweils anderen Gesellschaft kontrollieren. Es ist zu befürchten, daß sich eine solche wechselseitige Kontrolle wegen der beiderseitigen Rücksichtnahme neutralisiert. Eine solche Überkreuz-Verflechtung weist das hiesige Organisationsmodell offensichtlich nicht auf. Zwar üben Mitglieder des geschäftsführenden Konzernvorstands mehrere Aufsichtsratsmandate in den wichtigsten Tochtergesellschaften aus. Deren Vorstandsmitglieder gehören aber nicht dem Aufsichtsrat der Holding, sondern ihrem Vorstand an, kontrollieren also nicht die dem Aufsichtsrat ihrer Tochtergesellschaft angehörenden Vorstandsmitglieder, sondern arbeiten mit diesen kooperativ im Konzernvorstand zusammen.
Anmerkungen

Weitgehend wörtliche Übernahme ohne Kennzeichnung als Zitat. Zwei Quellenverweise sind vorhanden, lassen den Leser aber darüber im Unklaren, dass er Martens liest und nicht Ah.

Sichter
Goalgetter

[2.] Ah/Fragment 143 27 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 09:04:58 Kybot
Ah, BauernOpfer, Fragment, Gesichtet, Martens 1991, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Hindemith, WiseWoman, Goalgetter, Frangge
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 143, Zeilen: 27-32
Quelle: Martens 1991
Seite(n): 528-529, Zeilen: 31-39, 1-3
Die analoge Anwendung des § 100 Abs. 2 Ziffer 2 AktG scheidet aus [FN 664], weil das dem Aufsichtsrat der Tochtergesellschaft angehörende geschäftsführende Vorstandsmitglied gegenüber den weiteren Vorstandsmitgliedern, die zugleich Repräsentanten der Tochtergesellschaften sind, in keinem dem gesetzlichen Tatbestand vergleichbaren Abhängigkeitsverhältnis steht [FN 665].

[FN 664: Martens, in: Festschrift für Heinsius, S. 523, 528; im Ergebnis übereinstimmend Semler, in: Festschrift für Stiefel, S. 719, 732 f.; Streyl, Zur konzernrechtlichen Problematik von Vorstands-Doppelmandaten, S. 77.]

[FN 665: Ein solches Abhängigkeitsverhältnis könnte allenfalls dann angenommen werden, wenn sich die geschäftsführenden Vorstandsmitglieder gegenüber ihren Kollegen aus den Tochtergesellschaften in einer offensichtlichen Unterlegenheitssituation befinden würden. Eine solche Situation wäre jedoch bereits unvereinbar mit den gesetzlichen Vorgaben einer ausgewogenen, auf das Gleichgewicht der Kräfte ausgerichteten Vorstandsorganisation. Dazu Martens, in: Festschrift für Heinsius, S. 523, 528 f.]

Die analoge Anwendung des § 100 Abs. 2 Ziff.2 AktG scheidet deshalb aus, weil das dem Aufsichtsrat der Tochtergesellschaft angehörende geschäftsführende Vorstandsmitglied gegenüber den weiteren Vorstandsmitgliedern, die zugleich Repräsentanten der Tochtergesellschaften sind, in keinem dem gesetzlichen Tatbestand vergleichbaren

Abhängigkeitsverhältnis steht. Ein solches Abhängigkeitsverhältnis käme allenfalls dann in Betracht, wenn sich die geschäftsführenden Vorstandsmitglieder gegenüber ihren Kollegen aus den Tochtergesellschaften in einer offensichtlichen Unterlegenheitssituation befinden würden. Eine solche Situation wäre jedoch unvereinbar mit den gesetzlichen Vorgaben einer ausgewogenen, auf das Gleichgewicht der Kräfte ausgerichteten Vorstandsorganisation.

Anmerkungen

Wörtliche Übernahme mit leichten Anpassungen, ohne Kenntlichmachung als Zitat: auch die Fußnote 665 ist aus der Quelle übernommen. Ein Quellenverweis ist vorhanden (FN 664), bezieht sich aber nicht auf die gesamte Übernahme. In der FN 665 findet sich auch ein Quellenverweis, der jedoch keinesfalls auf eine wörtliche Übernahme schließen lässt ("Dazu Martens"). Insgesamt ist es für den Leser nicht klar, dass er Martens liest und nicht Ah.

Sichter
Goalgetter


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