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Ah/148

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Unternehmensführung und Unternehmenskontrolle unter besonderer Berücksichtigung der Gesamtverantwortung des Vorstands

von Arne Heller

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[1.] Ah/Fragment 148 02 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 09:05:18 Kybot
Ah, BauernOpfer, Decher 1990, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Guckar, Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 148, Zeilen: 2-9
Quelle: Decher 1990
Seite(n): 202, Zeilen: 13-20
Solche faktischen Ungleichgewichte kann das Prinzip der Gleichberechtigung aller Vorstandsmitglieder so lange nicht verhindern, wie der Einfluß der einzelnen Vorstandsmitglieder rechtlich gleichwertig ist. Für die übrigen Vorstandsmitglieder besteht kein Verbot, sich an der Akzentsetzung ihres Vorstandsvorsitzenden auszurichten oder sich seiner Entscheidung, die generelle Konzernlinie mitzutragen, anzuschließen. Somit wird der Grundsatz der Gleichberechtigung aller Vorstandsmitglieder durch das tatsächliche Übergewicht des "Spartenfürsten" nicht in rechtlich erheblicher Weise gefährdet [FN 685].

[FN 685] Semler, in: Festschrift für Stiefel, S. 719, 740; Decher, Personelle Verflechtungen im Aktienkonzern, S. 202; Streyl, Zur konzernrechtlichen Problematik von Vorstands-Doppelmandaten, S. 73 f.

Das Prinzip der Gleichberechtigung kann solche faktischen Ungleichgewichte nicht verhindern, solange der Einfluß der einzelnen Vorstandsmitglieder rechtlich gleichwertig ist [FN 18]. Es besteht kein Verbot für die übrigen Vorstandsmitglieder, sich an der Akzentsetzung ihres Vorstandsvorsitzenden auszurichten oder sich seiner Entscheidung, die generelle Konzernlinie mitzutragen, anzuschließen. Durch das tatsächlich Übergewicht des "Spartenfürsten" wird der Gleichheitssatz nicht in rechtlich erheblicher Weise gefährdet. [FN 19]

[FN 18] Zur Einschränkung des Kollegialitätsprinzips durch die Existenz des Vorstandsvorsitzenden vgl. auch Biehler/Ortmann, DBW 45 (1985), S. 4, 7; Bleicher/Leberl/Paul,Unternehmungsverfassung, S. 262, 273; G. Krieger, Personalentscheidungen des Aufsichtsrats, S. 257 f.

[FN 19] Im Ergebnis übereinstimmend J. Semler, Festschr. für Stiefel, S. 719,740.

Anmerkungen

Weitgehend wörtliche Übernahme ohne Kennzeichnung eines Zitats. Ein Quellenverweis ist vorhanden, lässt aber den Leser im Unklaren über den Umfang und die Art der Übernahme. Zudem wird Decher erst an zweiter Stelle genannt, nach einem Verweis auf Semler, der auch in der Quelle zu finden ist. Warum angesichts der wörtlichen Übernahme auch Streyl genannt wird ist unklar.

Sichter
Hindemith

[2.] Ah/Fragment 148 13 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 09:05:20 Kybot
Ah, Decher 1990, Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Guckar, Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 148, Zeilen: 13-21
Quelle: Decher 1990
Seite(n): 203, Zeilen: 21-29
[...] weil es rechtlich zu einem Zwei-Klassen-Recht für Vorstandsmitglieder kommt. Auf der einen Seite stünden die "Unabhängigen", die nach der Vorstellung des Gesetzgebers Hüter des Eigeninteresses der abhängigen Aktiengesellschaft sein sollen; auf der anderen Seite stünden die Doppelvorstände und die Repräsentanten der Obergesellschaft, die für diese Rolle nicht geeignet sind, sondern eine Vermittlerrolle zwischen beiden Lagern wahrnehmen. Trägt man dem durch eine veränderte Pflichtenstellung Rechnung, so bestünden zwei Vorstandslager mit unterschiedlichen Pflichtenkreisen [FN 686].

[FN 686] Eine vergleichbare Problematik findet sich beim mitbestimmten Aufsichtsrat. Für diesen wird die gleiche Rechten- und Pflichtenstellung der Organmitglieder betont; diese Formel wird ganz überwiegend im Sinne eines strikten Homogenitätsprinzips verstanden (BGHZ 83, 107, 113 (Siemens); BGHZ 83, 144, 147 (Dynamit Nobel); BGHZ 83, 151, 154 (Bilfinger & Berger); BGHZ 106, 54, 65 (Adam Opel)).

Rechtlich kommt es zu einem Zwei-Klassen-Recht für Vorstandsmitglieder: auf der einen Seite stünden die "Unabhängigen", die nach der Vorstellung des Gesetzgebers Hüter des Eigeninteresses der abhängigen Aktiengesellschaft sein sollen; auf der anderen Seite stünden die Doppelvorstände und die Repräsentanten der Obergesellschaft, die für diese Rolle nicht geeignet sind, sondern eine Vermittlerrolle zwischen beiden Lagern wahrnehmen. Trägt man dem durch eine veränderte Pflichtenstellung Rechnung, so bestünden zwei Vorstandslager mit unterschiedlichen Pflichtenkreisen.
Anmerkungen

Wörtliche Übernahme ohne Kennzeichnung eines Zitats. (ab "Auf der einen Seite" ist die Übernahme eins-zu-eins) Ein Quellenverweis ist nicht vorhanden.

Sichter
Hindemith

[3.] Ah/Fragment 148 21 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 09:05:22 Kybot
Ah, BauernOpfer, Decher 1990, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Guckar, Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 148, Zeilen: 21-31
Quelle: Decher 1990
Seite(n): 204, Zeilen: 12-23
Ein Homogenitätsprinzip sollte jedoch nur in dem Sinne anerkannt werden, daß die Kooperationsfähigkeit in einem Kollegialorgan im Kern gewahrt bleiben muß. Es entspricht nämlich der Rechtswirklichkeit, die Verfolgung (auch) der Interessen der Obergesellschaft durch den Doppelvorstand oder den entsandten Repräsentanten zuzulassen. Da die genannten Personengruppen nicht zu einer einseitigen Interessenverfolgung zugunsten der Obergesellschaft verpflichtet sind und hierfür auch kein tatsächlicher Erfahrungsgrundsatz besteht, bleibt eine kooperative Zusammenarbeit im Vorstandskollegium möglich [FN 687]. Der so eingeschränkte Grundsatz steht einer Anerkennung von zwei unterschiedlichen Gruppen im Vorstand der abhängigen Gesellschaft nicht entgegen.

[FN 687] Decher, Personelle Verflechtungen im Aktienkonzern, S. 204.

[Zeilen 12-14]

Ein Homogenitätsprinzip sollte daher nur in dem Sinne anerkannt werden, daß die Kooperationsfähigkeit in einem Kollegialorgan im Kern gewahrt bleiben muß.

[Zeilen 17-23] Ähnlich wie beim mitbestimmten Aufsichtsrat entspricht es der Rechtswirklichkeit, die Verfolgung (auch) der Interessen der Obergesellschaft durch den Doppelvorstand oder den entsandten Repräsentanten zuzulassen. Da die genannten Personengruppen nicht zu einer einseitigen Interessenverfolgung zugunsten der Obergesellschaft verpflichtet sind und hierfür auch kein tatsächlicher Erfahrungssatz besteht, bleibt eine kooperative Zusammenarbeit im Vorstandskollegium möglich.

[Zeilen 15-17] Der so eingeschränkte Grundsatz steht einer Anerkennung von zwei unterschiedlichen Gruppen im Vorstand der abhängigen Aktiengesellschaft nicht entgegen.

Anmerkungen

Weitgehend wörtliche Übernahme ohne Kennzeichnung eines Zitats. Ein Quellenverweis ist vorhanden, lässt aber den Leser im Unklaren über den Umfang und die Art der Übernahme. Nach dem Quellenverweis geht die Übernahme noch weiter.

Sichter
Hindemith


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