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Ah/149

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Unternehmensführung und Unternehmenskontrolle unter besonderer Berücksichtigung der Gesamtverantwortung des Vorstands

von Arne Heller

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[1.] Ah/Fragment 149 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 09:05:24 Kybot
Ah, BauernOpfer, Decher 1990, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Guckar, Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 149, Zeilen: 1-10
Quelle: Decher 1990
Seite(n): 202, 203, Zeilen: 21-25 und 1-2
(4) Zwischenergebnis

Im Ergebnis ist somit festzuhalten, daß die personelle Verflechtung die Zusammenarbeit im Kollegium der abhängigen Gesellschaft nicht in rechtlich erheblicher Weise stört. Vielmehr macht sie das Auseinanderklaffen von Rechtsprinzipien wie der Gesamtverantwortung und der Gleichberechtigung der Vorstandsmitglieder mit der Rechtswirklichkeit deutlich [FN 688]. Im übrigen gilt auch für die Vorstands-Doppelmandate, daß der Organisationsfreiheit der Vorrang vor einer weitgehenden rechtlichen Reglementierung zu geben ist, solange nicht zwingende Grundprinzipien des Gesellschaftsrechts entgegenstehen [FN 689].

[FN 688] Decher, Personelle Verflechtungen im Aktienkonzern, S. 202; Martens, ZHR 159 (1995), 567, 572 ff.

[FN 689] So im Ergebnis Decher, Personelle Verflechtungen im Aktienkonzern, S. 202 f.; Semler, in: Festschrift fur Stiefel, S. 719, 76V, Ache, DBW 47 (1987), 223, 225; HenzlerlRall, DBW 47 (1987), 229, 230; Keller/Max, in: Handelsblatt vom 11.09.1986, S. 14; Kuhn, ZfB 57 (1987), 457, 463; Streyl, Zur konzernrechtlichen Problematik von Vorstands-Doppelmandaten, S. 69 ff; Martens, in: Festschrift für Fleck, S. 191 ff.

[Zeilen 21-25]

III. Zwischenergebnis

Die personelle Verflechtung stört die Zusammenarbeit im Kollegium nicht in rechtlich erheblicher Weise; sie macht indessen das Auseinanderklaffen von Rechtsprinzipien wie der Gesamtverantwortung und der Gleichberechtigung der Vorstandsmitglieder mit der Rechtswirklichkeit deutlich. [...]

[Zeilen 30-31, Zeilen 1-2]

Solange nicht zwingende Grundprinzipien des Gesellschaftsrechts entgegenstehen, sollte der Organisationsfreiheit der Vorrang vor einer weitgehenden rechtlichen Reglementierung gegeben werden. [FN 21]

[FN 21] Vgl. Martens, Festschr. für Fleck, S. 191,193,206.

Anmerkungen

Weitgehend wörtliche Übernahme ohne Kennzeichnung eines Zitats. Quellenverweise sind vorhanden, lassen aber den Leser im Unklaren über den Umfang und die Art der Übernahmen. Wer würde schon in einem "Zwischenergebnis" wörtliche Übernahmen vermuten?

Sichter
Hindemith

[2.] Ah/Fragment 149 13 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 09:05:26 Kybot
Ah, Fragment, Gesichtet, Martens 1991, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith, Goalgetter, Frangge
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 149, Zeilen: 13-24
Quelle: Martens 1991
Seite(n): 525-526, Zeilen: 26-30, 1-9
Ferner richten sich die Vorbehalte gegen die Ausübung organrechtlicher Kontrollfunktionen durch geschäftsführende Mitglieder des Holdingvorstands in den einzelnen Tochtergesellschaften, weil deren Vorstände von Personen präsidiert werden, die zugleich dem Konzernvorstand angehören [FN 690]. In der Tat könnte dadurch der Eindruck entstehen, daß sich die Vorstandsmitglieder des Konzernvorstands auf der Ebene der Tochtergesellschaft gegenseitig kontrollieren und somit die dortige Aufsichtsratskontrolle entfällt oder in ihrer Effizienz nicht unerheblich beeinträchtigt wird. Es erscheint fraglich, ob jene Vorstandsmitglieder, die im Konzernvorstand mit den wichtigsten Repräsentanten der Tochtergesellschaften zusammenarbeiten, genügend unabhängig sind, um ihr Aufsichtsratsmandat in den Tochtergesellschaften unvoreingenommen auszuüben [FN 691].

[FN 690: Bernhardt, in: Handelsblatt vom 22.07.1986, S. 8; Meiser, Leitungsautonomie im divisionalisierten Konzern, S. 73; Bühner, DBW 47 (1987), 40, 43; Schwark, DBW 47 (1987), 239, 241; Hoffmann-Becking, ZHR 150 (1986), 570, 573; v. Werder, DBW 49 (1989), 37, 38; Deilmann, Die Entstehung des qualifizierten faktischen Konzerns, S. 73.]

[FN 691: Bernhardt, in: Handelsblatt vom 22.07.1986, S. 8; Hoffmann-Becking, ZHR 150 (1986), 570, 573; v. Werder, DBW 49 (1989), 37, 39.]]

Diese Vorbehalte richten sich vor allem, aber nicht ausschließlich gegen die Ausübung organrechtlicher Kontrollfunktionen durch geschäftsführende Mitglieder des Holdingvorstands in den einzelnen Tochtergesellschaften, obwohl deren Vorstände von Personen präsidiert werden, die zugleich dem Konzernvorstand angehören [FN 8]. Dadurch könnte in der Tat der Eindruck entstehen, daß sich die Vorstandsmitglieder des Konzernvorstands auf der Ebene der Tochtergesellschaft gegenseitig kontrollieren und somit die dortige Aufsichtsratskontrolle entfällt oder in ihrer Effizienz nicht unerheblich beeinträchtigt wird. Es stellt sich nämlich die Frage, ob jene Vorstandsmitglieder, die im Konzernvorstand mit den wichtigsten Repräsentanten der Tochtergesellschaften zusammenarbeiten, genügend unabhängig sind, um ihr Aufsichtsratsmandat in den Tochtergesellschaften unvoreingekommen auszuüben.
Anmerkungen

Fast wörtliche Übernahme, ohne Kennzeichnung als Zitat und ohne Quellenverweis auf Martens (1991). Bernhardt (1986) wurde noch nicht geprüft, es wäre also theoretisch möglich, dass sich die Stelle dort wörtlich so findet. Dies würde bedeuten, dass dieses Fragment hier als Bauernopfer zu klassifizieren wäre, und auch dass Martens dann ohne Kennzeichnung von Bernhardt übernommen hätte. Tippfehler bei Martens: "unvoreingekommen", korrekt bei Ah: "unvoreingenommen".

Sichter
Goalgetter


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