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Unternehmensführung und Unternehmenskontrolle unter besonderer Berücksichtigung der Gesamtverantwortung des Vorstands

von Arne Heller

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[1.] Ah/Fragment 167 02 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 09:06:22 Kybot
Ah, BauernOpfer, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Scheffler 1992, Schutzlevel sysop

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Klicken, Hindemith, Frangge
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 167, Zeilen: 02-10
Quelle: Scheffler 1992
Seite(n): 86-87, Zeilen:
Unter Controlling [FN 773] versteht man eine delegierbare Teilfunktion der Unternehmensführung, die organisatorisch verselbständigt für das Management der verschiedenen Entscheidungsebenen die führungsrelevanten Daten aufbereitet und analysiert, um betriebswirtschaftlich rationale und zielgerichtete Entscheidungen und Maßnahmen zu veranlassen. Seine Grundlage bildet ein managementorientiertes und auf die Gesamtunternehmung und ihre Ziele ausgerichtetes Planungs-, Informations- und Berichtssystem, mit dem das betriebliche Geschehen gesteuert und überwacht werden kann. Somit erfüllt das Controlling eine managementunterstützende und koordinierende Funktion [FN 774].

[FN 773] Das Controlling hat sich aus dem traditionellen betrieblichen Rechnungswesen entwickelt. Zur Entwicklung des Controllings Weber, Einführung in das Controlling, S. 1 ff. m. w. N.

[FN 774] Scheffler, Konzernmanagement, S. 86 f.; ders., SzU 56 (1995), 79,91 ff.; ders., SzU 56 (1995), 147, 159 ff.;Keller, in: Lutter (Hrsg.), Holding-Handbuch, S. 94, 131.

Zusammenfassend: Unter Controlling versteht man eine delegierbare Teilfunktion der Unternehmensführung, die organisatorisch verselbständigt für das Management der verschiedenen Entscheidungsebenen die führungsrelevanten Daten aufbereitet und analysiert, um betriebswirtschaftlich rationale und zielgerichtete Entscheidungen und Maßnahmen zu veranlassen. Seine Grundlage bildet ein managementorientiertes und auf die Gesamtunternehmung und ihre Ziele ausgerichtetes Planungs-, Informations- und Berichtssystem, mit dem das betriebliche Geschehen gesteuert und überwacht werden kann. Das Controlling erfüllt somit eine managementunterstützende und koordinierende Funktion.
Anmerkungen

Quellenverweis korrekt (allerdings verschleiernd um weitere Quellen ergänzt), aber keine Kenntlichmachung des wörtlichen Zitats, dessen Umfang für den Leser deshalb im Unklaren bleibt.

Sichter
Hindemith

[2.] Ah/Fragment 167 11 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-08 10:43:59 Sotho Tal Ker
Ah, BauernOpfer, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Scheffler 1992, Schutzlevel sysop

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Klicken, Hindemith, Frangge
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 167, Zeilen: 11-33
Quelle: Scheffler 1992
Seite(n): 85-86, Zeilen:
Zur Realisierung dieser Controllingfunktion sind folgende Schritte erforderlich [775]:

- Ausbau des betrieblichen Rechnungswesens zu einer managementorientierten Rechnung, die nach Verantwortungsbereichen gegliedert ist (Management-Rechnung);

- Einrichtung einer vollständigen und entsprechend der Management-Rechnung strukturierten Unternehmensplanung und

- Verschmelzung der beiden Systeme zu einem System der Führung durch Zielsetzungen.

Das Controllingkonzept setzt eine zielorientierte Unternehmensführung, eine markt- und betriebsgerechte Delegation von Führungsverantwortung, einen kooperativen Führungsstil und ein funktionierendes Planungs-, Informations-und Kontrollsystem voraus, das alle betrieblichen Aktivitäten in management-gerechter Form erfaßt und für die Entscheidungsträger alle relevanten Infor-mationen und Anregungen zeit- und bedarfsgerecht liefert [776].

Dabei steht im Mittelpunkt der Controllertätigkeit der institutionalisierte permanent Soll-Ist-Vergleich, der mit den daraus resultierenden Abweichungsanalysen als ständiger Lern- und Steuerungsprozeß aufzufassen ist; er soll zur (möglichst weitgehenden) Zielerreichung notwendige Maßnahmen und Rückkopplungen auslösen [777]. Zu beachten ist allerdings, daß Zielsetzung, Planung, Entscheidung sowie die Veranlassung, Steuerung und Überwachung der betrieblichen Maßnahmen Aufgaben der Manager selbst bleiben. Demgegenüber ist der Controller verantwortlich für die benutzergerechte Bereitstellung [methodischer Planungs- und Kontrollmittel (Daten, Berichte, Analysen), für die sachgerechte Interpretation von Soll-Ist-Abweichungen und für Hinweise zum Grad der möglichen Zielerreichung. Das dient dem Zweck, die Manager zu entsprechenden Korrekturmaßnahmen zu bewegen [778]]

[775] Scheffler, Konzernmanagement, S.85 ff.; ders., AG 1991, 256, 257 f.; Theisen, AG 1991, 262, 263; Keller, in: Lutter (Hrsg.), Holding-Handbuch, S. 94, 131.

[776] Scheffler, Konzernmanagement, S. 85 ff.; ders., AG 1991, 256, 257 f.; ders., SzU 56 (1995), 79, 91 ff.

[777] Scheffler, Konzernmanagement, S. 85 ff.; ders., AG 1991, 256, 257 f.

[ [778] Keller, in: Lutter (Hrsg.), Holding-Handbuch, S. 94, 131 f.; Scheffler, Konzernmanagement, S. 85 ff.; ders., AG 1991, 256, 257 f., der den Controller als "Zielerreichungslotse" bezeichnet, ähnlich auch Deyhle, Controller-Praxis, Bd. II, S. 122.]

Zur Realisierung der Controllingfunktion, [...], sind folgende Schritte erforderlich:

- Ausbau des betrieblichen Rechnungswesens zu einer managementorientierten Rechnung, die nach Verantwortungsbereichen gegliedert ist (Management-Rechnung);

- Einrichtung einer vollständigen und entsprechend der Management-Rechnung strukturierten Unternehmensplanung;

- Verschmelzung der beiden Systeme zu einem System der Führung durch Zielsetzungen.

Voraussetzungen für das Controllingkonzept bilden eine zielorientierte Unternehmensführung, eine markt- und betriebsgerechte Delegation von Führungsverantwortung, ein kooperativer Führungsstil und ein funktionierendes Planungs-, Informations- und Kontrollsystem, das alle betrieblichen Aktivitäten in managementgerechter Form erfaßt und für die Entscheidungsträger alle relevanten Informationen und Anregungen zeit- und bedarfsgerecht liefert.

Im Mittelpunkt der Controllertätigkeit steht der institutionalisierte permanente Soll/Ist-Vergleich, der mit den daraus resultierenden Abweichungsanalysen als ständiger Lern- und Steuerungsprozeß aufzufassen ist. Er soll zur (möglichst weitgehenden) Zielerreichung notwendige Maßnahmen und Rückkoppelungen auslösen.

Zielsetzung, Planung, Entscheidung sowie die Veranlassung, Steuerung und Überwachung der betrieblichen Maßnahmen bleiben Aufgaben der Manager selbst. Der Controller ist verantwortlich für die benutzergerechte Bereitstellung methodischer Planungs- und Kontrollmittel (Daten, Berichte, Analysen), für die sachgerechte Interpretation von Soll/Ist-Abweichungen und für Hinweise zum Grad der möglichen Zielerreichung, um die Manager zu entsprechenden Korrekturmaßnahmen zu bewegen.

Anmerkungen

Der Text wurde wörtlich übernommen, minimal abgeändert und mit Quellenverweisen versehen, die zum einen die korrekte Quelle kennzeichnen, zum anderen auch andere Quellen angeben und daher verschleiernd wirken. Die wörtlichen Übernahmen sind nicht gekennzeichnet.

Sichter
Hindemith


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Letzte Bearbeitung dieser Seite: durch Benutzer:Hindemith, Zeitstempel: 20110818003730

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