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Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith, Guckar, Frangge
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 14, Zeilen: 1-7
Quelle: Schönbrod 1987
Seite(n): 25, 29, 30, Zeilen:
[Ein weiterer entscheidender Vorteil der Spartenorganisation besteht darin, daß die Sparten für den in ihrem Geschäftsbereich erzielten oder nicht erzielten] Gewinn verantwortlich und damit notwendigerweise ergebnisorientiert sind [FN 54]. Diese sogenannte "Profit-center-Konzeption" [Fn 55] sieht vor, daß in jeder Sparte periodisch Erfolgsrechnungen durchgeführt werden, anhand derer sich etwaige Fehlentwicklungen relativ schnell lokalisieren und abstellen lassen [FN 56]. Darüber hinaus motiviert dies die Spartenleiter, die häufig eine vom Jahresergebnis abhängige Tantieme beziehen, zu einem auf Gewinnmaximierung gerichteten Denken und Handeln [FN 57].

[FN 54: Poensgen, Geschäftsbereichsorganisation, S. 28 f.; Mertens, NB 22 (1969), 1, 4; Schönbrod, Die Organstellung von Vorstand und Aufsichtsrat in der Spartenorganisation, S. 25; Wöhe, Einführung in die allgemeine Betriebswirtschaftslehre, S. 191 f.; Danert, ZfbF 23 (1971), 195 f.]

[FN 55: Eine Weiterentwicklung der Profit-center-Konzeption stellt das investment-center-Modell dar. Der Begriff des investment-centers ist allerdings in der Literatur umstritten. Nach einer Ansicht (Mertens, NB 22 (1969), 1 ff.) liegt ein investment-center vor, wenn die Investitionsentscheidungen von den Spartenleitern getroffen werden, während diese Entscheidungen in der profit-center-Organisation der zentralen Unternehmensleitung vorbehalten sind. Eine andere Ansicht (Poensgen, Geschäftsbereichsorganisation, S. 28 f.) sieht den Unterschied zwischen profit-center (Erfolgsbereich) und investment-center (Kapitalbereich) darin, daß bei erstgenanntem lediglich der Spartengewinn in Form der Differenz von Umsatzerlös und Aufwand ermittelt wird, während bei letztgenanntem der Spartengewinn noch zusätzlich zu dem im Geschäftsbereich eingesetzten Kapital ins Verhältnis gesetzt wird, woraus sich dann die Rentabilität dieses Kapitaleinsatzes ergibt.]

[56 Schönbrod, Die Organstellung von Vorstand und Aufsichtsrat in der Spartenorganisation, S. 26.]

[57 Zum Einfluß der Unternehmensorganisation auf die Besteuerung Raupach, in: Festschrift für Döllerer, S. 495 ff]

[Seite 25, Zeile 17]

Ein konstitutives Merkmal der Sparten ist es darüberhinaus, daß diese für den in ihrem Geschäftsbereich erzielten oder nicht erzielten Gewinn verantwortlich und damit notwendigerweise ergebnisorientiert sind [FN 66].

Die sogenannte "profit-center-Konzeption"[FN 67] sieht vor, daß in jeder Sparte periodisch (meist einmal jährlich) Erfolgsrechnungen durchgeführt werden. Anhand dieser Berechnungen lassen sich etwaige Fehlentwicklungen relativ schnell lokalisieren und abstellen. Darüber hinaus motiviert dies die Spartenleiter, die häufig eine vom Jahresergebnis abhängige Tantieme beziehen, zu einem auf Gewinnmaximierung gerichteten Denken und Handeln.

[...]

[Seite 29, Zeile 32]

Eine Weiterentwicklung der profit-center-Konzeption stellt das investment-center-Modell dar. Allerdings bestehen in der betriebswirtschaftlichen Literatur unterschiedliche Auffassungen darüber, was unter einem investment-center zu verstehen ist.

Nach Mertens [FN 77] liegt ein investment-center vor, wenn die Investitionsentscheidungen von den Spartenleitern getroffen werden, während diese Entscheidungen in der profit-center-Organisation der zentralen Unternehmensleitung vorbehalten sind.

Demgegenüber sieht Poensgen [FN 78] den Unterschied zwischen profit-center (Erfolgsbereich) und invest-ment-center (Kapitalbereich) darin, daß bei ersterem lediglich der Spartengewinn in Form der Differenz von Umsatzerlös und Aufwand ermittelt wird, während bei letzterem der Spartengewinn noch zusätzlich zu dem im Geschäftsbereich eingesetzten Kapital ins Verhältnis gesetzt wird, woraus sich dann die Renta-bilität dieses Kapitaleinsatzes ergibt.

[FN 66: Poensgen, aaO. S. 28 f.; Mertens, aaO. (Fn. 53) S. 4; Gälweiler, aaO. S. 55;]

[FN 67: Zur Definition des Begriffs siehe: Poensgen, aaO. S. 28 f.;]

[FN 77: NB 1969, S. 1;]

[FN 78: aaO. (Fn. 52) S. 28, 29;]

Anmerkungen

Weitgehend wörtliche Übernahme ohne Kennzeichnung eines Zitats. Ein Quellenverweis ist zwar vorhanden, doch kann dieser selbst bei sehr flexibler Betrachtungsweise nur einen Bruchteil der Übernahme abdecken.

Sichter
Guckar

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