Wikia

VroniPlag Wiki

Ah/Fragment 023 19

< Ah

31.144Seiten in
diesem Wiki
Diskussion0


Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith, Guckar, Frangge
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 23, Zeilen: 19-30
Quelle: Schönbrod 1987
Seite(n): 39, Zeilen: 1-33
b) Matrixorganisation

Auch in der sogenannten Matrixorganisation [FN 109] stehen sich funktional gegliederte Zentralbereiche und divisional gegliederte Geschäftsbereiche gegenüber. Jedoch gestalten sich deren Beziehungen zueinander wesentlich anders als bei der "normalen" Spartenorganisation. Während bei der "normalen" Spartenorganisation die Zentralbereiche auf die Kernaktivitäten der einzelnen Sparten allenfalls einen mittelbaren Einfluß im Wege der Richtlinienkompetenz haben, üben die Zentralbereiche in der Matrixorganisation neben den Sparten gleichberechtigte Linienfunktionen auch im operativen Bereich aus. Bei der Matrixorganisation überlagern sich also in vollem Umfang zwei Kompetenzsysteme dergestalt, daß die Sparten (Entwicklung, Produktion, Verkauf) in allen wichtigen Fragen des Verkaufs Übereinstimmung mit der zentralen Marketing-[Abteilung erzielen müssen, daß die wesentlichen Belange des Fertigungsprozesses zwischen den Sparten und dem Zentralressort Technik abzustimmen sind und daß alle Fragen der Produktentwicklung von dem Zentralbereich Forschung und den Sparten gemeinsam entschieden werden [FN 110].]

[FN 109: Zur Matrixorganisation im einzelnen Erbslöh, DB 1971,1437, 1438.]

[FN 110: Im betriebswirtschaftlichen Schrifttum (Schmidt, Zfö 41 (1972), 183, 186; Rancke, Betriebsverfassung und Unternehmenswirklichkeit, S. 199) wird teilweise auch eine Aufgabenverteilung in der Weise gesehen, daß die Sparten über das "Was" und "Wann" entscheiden, das heißt über den Gegenstand und den Zeitpunkt der zu erbringenden Leistungen, während den Zentralbereichen die Bestimmungen über das "Wer" und das "Wie" obliegt, also darüber, welche Personen aufweiche Weise mit welchen Mitteln die jeweiligen Aufgaben zu bewältigen haben.]

§ 5 Matrix-Organisation

Auch in der sogenannten Matrix-Organisation stehen sich funktionsbezogene Zentralbereiche und produktorientierte Geschäftsbereiche gegenüber. Deren Beziehungen zueinander gestalten sich jedoch wesentlich anders, als bei der normalen Spartenorganisation [...]

Während dort die Zentralbereiche auf die Kernaktivitäten der Sparten (Entwicklung, Produktion, Verkauf) allenfalls einen mittelbaren Einfluß im Wege der Richtliniengebung haben, üben sie in der Matrix-Organisation neben den Sparten gleichberechtigte Linienfunktionen auch im operativen Bereich aus. Es überlagern sich hier also in vollem Umfang zwei Kompetenzsysteme dergestalt, daß die Sparten in allen wichtigen Fragen des Verkaufs Übereinstimmung mit der zentralen Marketing-Abteilung erzielen müssen, daß die wesentlichen Belange des Fertigungsprozesses zwischen den Sparten und dem Zentralressort Technik abzustimmen sind und daß alle Fragen der Produktentwicklung von dem Zentralbereich Forschung und den Sparten gemeinsam entschieden werden. Teilweise wird im betriebswirtschaftlichen Schrifttum auch eine Aufgabenverteilung in der Weise gesehen, daß die Sparten über das "was" und "wann" entscheiden, das heißt über den Gegenstand und den Zeitpunkt der zu erbringenden Leistungen, während den Zentralbereichen die Bestimmungen über das "wer" und das "wie" obliegt, also darüber, welche Personen auf welche Weise und mit weichen Mitteln die jeweiligen Aufgaben zu bewältigen haben [FN 97].

[FN 97: Schmidt, ZfO 1972, S. 186; Rancke, aaO. (Fn. 79), S. 199;]

Anmerkungen

Wörtliche Übernahmen mit leichten Anpassungen -- ohne Quellenverweis. Ein Teil des Fließtextes der Quelle wird in eine Fußnote ausgelagert. Auch die Verweise auf Schmidt und Rancke sind aus der Quelle übernommen.

Sichter
Guckar

Aus dem Wikia-Netzwerk

Zufälliges Wiki