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Ah/Fragment 076 22

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Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith, Guckar, Frangge
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 76, Zeilen: 19-34
Quelle: Martens 1988
Seite(n): 202-204, Zeilen:
Hinsichtlich der Frage nach der rechtlichen Verantwortung für das Bestellungsverfahren ist von entscheidender Bedeutung, ob diese faktische Entscheidungsbeteiligung des Vorstands nur der äußere Ausdruck seiner rechtlichen Verantwortung für ein erfolgreiches Bestellungsverfahren, d. h. insbesondere für die Auswahl eines in jeder Hinsicht qualifizierten Bewerbers, oder lediglich eine rechtlich irrelevante Hilfeleistung ist.

Eine personalpolitische Verantwortung des Vorstands ist dann zu verneinen, wenn die gesetzliche Kompetenzverteilung zwischen Aufsichtsrat und Vorstand zwingende Aussagen über die konkreten Verantwortungsanteile der beiden Organe enthält.

Eine solche Verantwortungsverteilung könnte sich aus dem Bestellungs- und Widerrufsrecht des Aufsichtsrats nach § 84 AktG ergeben, so daß dadurch dem Vorstand lediglich eine passive Beteiligungsrolle zugewiesen wird. Fraglich erscheint jedoch, ob diese Verantwortungserteilung von Rechts wegen zwingend geboten ist. Zur sachgerechten Beantwortung dieser Frage bedarf es einer analytischen Betrachtung des § 84 AktG. Dabei ist zunächst zwischen der [Aufsichtsratskompetenz als solcher und der materiellen Entscheidungsverantwortung zu unterscheiden.]

[Seite 203, Zeile 8]

Diese faktische Entscheidungsbeteiligung des Vorstands ist nur der äußere Ausdruck seiner rechtlichen Verantwortung für ein erfolgreiches Bestellungsverfahren, d. h. insbesondere für die Auswahl eines in jeder Hinsicht qualifizierten Bewerbers [FN 31].

[Seite 204, Zeile 9]

Es wäre deshalb verfehlt anzunehmen, daß die Vorstandsbeteiligung nur eine rechtlich irrelevante Hilfeleistung wäre.

[Seite 204, Zeile 28]

Auch diese Überlegungen zeigen deutlich auf, daß die gesetzliche Kompetenzverteilung zwischen Aufsichtsrat und Vorstand keine zwingenden Aussagen über die konkreten Verantwortungsanteile der beiden Organe enthält.

[Seite 202, Zeile 9]

Auch hier legt das Bestellungs- und Widerrufsrecht des Aufsichtsrats nach § 84 AktG eine Verantwortungsverteilung nahe, die weder der Praxis entspricht noch von Rechts wegen zwingend geboten ist.

[Seite 204, Zeile 30]

Insbesondere läßt sich dem Bestellungsrecht des Aufsichtsrats nicht entnehmen, daß dadurch dem Vorstand eine passive Beteiligungsrolle zugewiesen wird.

[Seite 202, Zeile 12]

Wiederum ist zu unterscheiden zwischen der Aufsichtsratskompetenz als solcher und der materiellen Entscheidungsverantwortung.

Anmerkungen

Drei Abschnitte werden aus Teilen der Quelle Satz für Satz bzw. Halbsatz für Halbsatz zusammengesetzt – ohne Kenntlichmachung der wörtlichen Zitate. Ein Quellenverweis fehlt bzw. ein unvollständiger Quellenverweis ist erst auf der nächsten Seite zu finden.

Sichter
Guckar

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