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Ah/Fragment 150 12

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Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Hindemith, Goalgetter, Frangge
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 150, Zeilen: 12-27
Quelle: Martens 1995
Seite(n): 574, Zeilen: 24-31, 33-40
Die damit beschworene Gefahr einer unzulässigen Vermengung der unterschiedlichen Organbefugnisse von Vorstand und Aufsichtsrat ist allenfalls von theoretischer Bedeutung, in der Praxis jedoch ernsthaft nicht zu befürchten. Dies ergibt sich schon aus den ganz unterschiedlichen Interessenlagen, die die verschiedenen Tochtergesellschaften angesichts des ganz unterschiedlichen Wirtschaftspotentials aufweisen. Zudem bilden die verschiedenen im Konzernvorstand versammelten Stammesfürsten wegen der disparaten Interessenlagen kein "Kartell", das sich gegen die geschäftsführenden, d.h. hauptamtlichen Vorstandsmitglieder richtet [FN 694]. Außerdem ist auch das persönliche Profil dieser Stammesfürsten zu berücksichtigen, die jeweils mit der Leitung eigener, großer Konzernbereiche betraut sind. Deshalb ist vom Vorsitzenden des Konzernvorstands ein hohes Maß an Integrationskraft, aber auch Durchsetzungsvermögen zu verlangen; ansonsten ist eine gedeihliche und für den Konzern insgesamt erfolgreiche Zusammenarbeit kaum möglich [FN 695]. Folglich kann von einer Abhängigkeit des Vorstandsvorsitzenden gegenüber einzelnen Stammesfürsten also nicht die Rede sein.

[FN 694: Martens, ZHR 159 (1995), 567, 574; Streyl, Zur konzernrechtlichen Problematik von Vorstands-Doppelmandaten, S. 76 ff.]

[FN 695: Martens, ZHR 159 (1995), 567, 574; ders., in: Festschrift für Heinsius, S. 523, 540]

Die von den Kritikern dieses Doppelmandats-Modells immer wieder beschworene Gefahr einer unzulässigen Vermengung der unterschiedlichen Organbefugnisse von Vorstand und Aufsichtsrat [FN 13] ist allenfalls von theoretischer Bedeutung, in der Praxis jedoch ernsthaft nicht zu befürchten. Dazu ist schon auf die disparaten Interessenlagen der verschiedenen im Konzernvorstand versammelten Stammesfürsten hingewiesen worden. Diese bilden kein "Kartell", das sich gegen die geschäftsführenden, d.h. hauptamtlichen Vorstandsmitglieder richtet. [...] Zudem ist auch das persönliche Profil dieser Stammesfürsten zu berücksichtigen, die jeweils mit der Leitung eigener, großer Konzernbereiche betraut sind. Vom Vorsitzenden des Konzernvorstands wird deshalb ein hohes Maß an Integrationskraft, aber auch Durchsetzungsvermögen verlangt, andernfalls eine gedeihliche und für den Konzern ingesamt erfolgreiche Zusammenarbeit kaum möglich ist. Von einer Abhängigkeit des Vorstandsvorsitzenden gegenüber einzelnen Stammesfürsten kann also nicht die Rede sein.

[FN 13: Bernhardt, Handelsblatt v. 22.7.1986, S. 8; Hoffmann-Becking, ZHR 150 (1986), 570,573; v. Werder, DBW 49 (1989), 37, 39.]

Anmerkungen

Wörtliche Übernahme mit leichten Anpassungen, ohne Kenntlichmachung als Zitat. Quellenverweise sind vorhanden, aber sie machen für den Leser nicht deutlich, dass der gesamte Paragraph wörtlich von Martens (1995) übernommen wurde. Die zwei Fußnoten mit Quellenverweisen scheinen willkürlich positioniert zu sein. Tippfehler bei Martens: "ingesamt", bei Ah korrekt: "insgesamt".

Sichter
Goalgetter

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