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Ah/Fragment 162 02

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Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Hindemith, Frangge, Guckar, WiseWoman
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 162, Zeilen: 2-34
Quelle: Freiling 1988
Seite(n): 192, 193, 196, Zeilen:
Im Gegensatz zum Controlling, das die unmittelbar zielorientierte Planung und Überwachung zur Erreichung der eigentlichen Wert- und Sachziele des Unternehmens zum Gegenstand hat, ist die Interne Revision die nur mittelbar auf die Unternehmensziele ausgerichtete ordnungsorientierte Überwachung zur Einhaltung des Ordnungsrahmens der generell vororganisierten Strukturen und Abläufe [FN 749].

Bei der ordnungsorientierten Überwachung handelt es sich um den durch Richtlinien und generelle Anforderungen aller Art abgesteckten Ordnungsrahmen, innerhalb dessen und mit dessen Hilfe die eigentlichen Tätigkeiten zur Erreichung der Unternehmensziele abgewickelt werden. Zu diesen Ordnungsregelungen gehören z. B. Organisationsplan, Einkaufsrichtlinien, Kontenplan, die Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung und Kontierungs- und Bilanzierungs- Richtlinien. Dabei sollte der Ordnungsrahmen so ausgestaltet sein, daß er auch notwendigen Überwachungsbedürfnissen Rechnung trägt [FN 750]. Mithin hat man in der Internen Revision in Ergänzung zu der überall im Unternehmen wahrgenommenen "Primär"-Überwachung eine aufbauorganisatorisch verselbständigte Einheit zu sehen, auf die ausschließlich Überwachungsaufgaben delegiert sind. Daher kann die Interne Revision als Stabsabteilung im Gegensatz zu anderen Überwachungsträgern auch nur ein Feststellungs- und Empfehlungsrecht, aber keine Anweisungsbefugnis besitzen [FN 751].

III. Aufgabenstellung für die Interne Revision

Zunächst einmal sollte der Internen Revision der Generalauftrag erteilt werden, zur Unterstützung der Unternehmensleitung bei der Wahrnehmung ihrer Überwachungspflicht aktiver Träger und Betreuer der gesamten ordnungsorientierten Überwachung zu sein. Dabei sollte der Revisionsabteilung zur Gewährleistung eines fundierten Urteils ein unmittelbares Zugriffsrecht auf alle diesbezüglichen unternehmensinternen Informationen eingeräumt werden [FN 752].

Der Vollzug dieses allgemeinen Aufgabenkonzepts der Internen Revision erfolgt - unter Beachtung der Grundsätze der Zweckmäßigkeit, Flexibilität und vor allem der Wirtschaftlichkeit - auf zwei Ebenen [FN 753]:

Zunächst ist einmal die Realisationsebene zu prüfen, d. h., die Prüfungen betreffen die sachgerechte Durchführung aller im Unternehmen wahrgenommenen Aufgaben auf Einhaltung und Wirksamkeit des etablierten Ordnungs- [und Regelungssystems.]

[FN 749: Freiling, ZfbF 40 (1988), 191, 192 f.; Scheffler, SzU 56 (1995), 79, 95 ff.; ders., SzU 56 (1995), 147,161 f.]

[FN 750: Freiling, ZfbF 40 (1988), 191,193.]

[FN 751: Hofmann, DB 1987, 797; ders., DB 1981, 2085; Freiling, ZfbF 40 (1988), 191, 193; Scheffler, SzU 56 (1995), 79,95.]

[FN 752: Freiling, ZfbF 40 (1988), 191,196; Scheffler, SzU 56 (1995), 79,95.]

[FN 753: Vgl. dazu Freiling, ZfbF 40 (1988), 191, 196 f.]

[Seite 192, Zeile 27]

[...] einerseits die unmittelbar zielorientierte Planung und Überwachung zur Erreichung der eigentlichen Wert- und Sachziele der Unternehmung und andererseits die nur mittelbar auf die Unternehmensziele ausgerichtete ordnungsorientierte Überwachung zur Einhaltung des Ordnungsrahmens der generell vororganisierten Strukturen und Abläufe [FN 3].

Die ordnungsorientierte Überwachung beruht auf [...]. Hierbei handelt es sich um den durch Richtlinien und generelle Anordnungen aller Art abgesteckten Ordnungsrahmen, innerhalb dessen und mit dessen Hilfe die eigentlichen Tätigkeiten zur Erreichung der Unternehmensziele abgewickelt werden. Zu diesen Ordnungsregelungen gehören z. B. Organisationsplan, Einkaufsrichtlinien, Kontenplan, die Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung, Kontierungs- und Bilanzierungs- Richtlinien u. a. m. Der Ordnungsrahmen sollte so ausgestaltet sein, daß er auch notwendigen Überwachungsbedürfnissen Rechnung trägt. [...]

[Seite 193, Zeile 32]

In der Internen Revision hat man demnach eine aufbauorganisatorisch verselbständigte Einheit zu sehen, auf die ausschließlich Überwachungsaufgaben delegiert sind in Ergänzung zu der überall im Unternehmen wahrgenommenen ,,Primär"-Überwachung. Im Gegensatz zu anderen Überwachungsträgern kann die Interne Revision als Stabsabteilung daher auch nur ein Feststellungs- und Empfehlungsrecht, aber keine Anweisungsbefugnis besitzen.

[Seite 196, Zeile 14]

3.1 Generalauftrag

Der Internen Revision sollte der Generalauftrag erteilt werden, zur Unterstützung der Unternehmensleitung bei der Wahrnehmung ihrer Überwachungspflicht aktiver Träger und Betreuer der gesamten ordnungsorientierten Überwachung zu sein. Zur Gewährleistung eines fundierten Urteils sollte ihr hierbei ein unmittelbares Zugriffsrecht auf alle diesbezüglichen unternehmensinternen Informationen eingeräumt werden.

Dieses allgemeine Aufgabenkonzept der Internen Revision vollzieht sich - unter Beachtung der Grundsätze der Zweckmäßigkeit, Flexibilität und vor allem der Wirtschaftlichkeit - auf zwei Ebenen:

Zu prüfen ist einmal die Realisationsebene, d. h., die Prüfungen betreffen die sachgerechte Durchführung aller im Unternehmen wahrgenommenen Aufgaben auf Einhaltung und Wirksamkeit des etablierten Ordnungs- und Regelungssystems.

Anmerkungen

Weitgehend wörtliche Übernahme ohne Kennzeichnung eines Zitats. Quellenverweise sind vorhanden, lassen aber den Leser im Unklaren über den Umfang und die Art der Übernahme. Bemerkenswert ist, dass Freiling (1988) nicht die einzige Quelle ist auf die verwiesen wird, nichteinmal immer die erste. Bemerkenswert auch die Fußnote 753, die mit "Vgl. dazu" beginnt, obwohl vor der Fußnote und auch nach der Fußnote in über weite Strecken wörtlich abgeschrieben wurde.

Sichter
Guckar

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