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Ah/Fragment 166 06

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Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Hindemith, Frangge, Klicken
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 166, Zeilen: 6-32
Quelle: Scheffler 1991
Seite(n): 256, Zeilen:
Die Unternehmensführung erweist sich in jüngster Zeit als immer komplexer und schwieriger, da die unternehmensexternen Einflüsse und ihre Veränderungen an Häufigkeit, Intensität und Komplexität ständig zunehmen. Gegenüber kontinuierlichen Markt- und anderen Umweltveränderungen leben wir heute in einer Welt der Diskontinuitäten [FN 769]. Mithin werden die Unternehmen und ihr Erfolg immer stärker von der Dynamik ihres Umfeldes beeinflußt.

Diese Entwicklung hat neben der Eigendynamik der Unternehmen zu stärkerer Differenzierung und wachsender Größe der Unternehmungen geführt. So bedürfen sachgerechte Managemententscheidungen einer ausreichenden Marktnähe und des speziellen Wissens verschiedener Fachbereiche, mit der Folge, daß heute nicht mehr der einzelne Unternehmer oder Top-Manager entscheidet, sondern verschiedene Beschlußfassende miteinander kooperieren. Die Unternehmensführung ist also zu einem arbeitsteiligen Prozeß geworden [FN 770]. Aus dieser Arbeitsteilung und der daraus sich ergebenden Delegation von Führungsverantwortung folgt die Notwendigkeit der Koordination und der Überwachung der Unternehmensführung. Für einen reibungslosen und wirtschaftlichen Ablauf ist es schließlich wichtig, daß die verschiedenen Entscheidungsebenen und Verantwortungsbereiche klar gegliedert sind und jede Entscheidungsebene ihre "originären Führungsaufgaben" und damit ihre "echten Entscheidungen" definiert und sich darauf konzentriert [FN 771].

In Anknüpfung an diese Arbeitsweise der Unternehmensführung lassen sich die Zielsetzungen für die gesamte unternehmerische Einheit (Konzern oder Unternehmen) nur realisieren durch entsprechende Zielsetzungen für die einzelnen Manager und durch eine zielorientierte Steuerung und Überwachung ihrer Entscheidungen und Maßnahmen [FN 772]. Eine solche zukunftsorientierte und koordinierende Steuerung bezeichnet man als Controlling.

[FN 769: Scheffler, AG 1991, 256.]

[FN 770: Scheffler, AG 1991, 256; ders., DB 1985, 2005, 2007; Meffert, ZfbF 37 (1985), 121 ff.]

[FN 771: Scheffler, AG 1991, 256.]

[FN 772: Scheffler, AG 1991, 256.]

Zwei Entwicklungen gestalten die Unternehmensführung komplexer und schwieriger: Die unternehmensexternen Einflüsse und ihre Veränderungen nehmen an Häufigkeit, Intensität und Komplexität ständig zu. Gegenüber kontinuierlichen Markt- und anderen Umweltveränderungen in der Vergangenheit leben wir heute in einer Welt der Diskontinuitäten.[FN 4] Die Unternehmen und ihr Erfolg werden immer stärker von der Dynamik ihres Umfeldes beeinflußt. Diese Entwicklung hat neben der Eigendynamik der Unternehmen zu stärkerer Differenzierung und wachsender Größe der Unternehmungen geführt. Sachgerechte Managemententscheidungen bedürfen einer ausreichenden Marktnähe und des speziellen Wissens verschiedener Fachbereiche. Daher entscheidet heute nicht mehr der einzelne Unternehmer oder Top-Manager, sondern es kooperieren verschiedene Beschlußfasser miteinander. Die Unternehmensführung ist zu einem arbeitsteiligen Prozeß geworden. Mit dieser Arbeitsteilung und der daraus sich ergebenden Delegation von Führungsverantwortung wird die Notwendigkeit der Koordination und der Überwachung der Unternehmensführung offenbar. [...] Für einen reibungslosen und wirtschaftlichen Ablauf ist wichtig, daß die verschiedenen Entscheidungsebenen und Verantwortungsbereiche klar gegliedert sind und jede Entscheidungsebene ihre "originären Führungsaufgaben" und damit ihre "echten Entscheidungen" [FN 5] definiert und sich darauf konzentriert. Bei dieser Arbeitsweise der Unternehmensführung lassen sich die Zielsetzungen für die gesamte unternehmerische Einheit (Konzern oder Unternehmen) nur realisieren durch entsprechende Zielsetzungen für die einzelnen Manager und durch eine zielorientierte Steuerung und Überwachung ihrer Entscheidungen und Maßnahmen.

Eine solche zukunftsorientierte und koordinierende Steuerung bezeichnet man als Controlling.

[FN 4: DRUCKER, The Age of Discontinuity, New York 1969.]

[FN 5: GUTENBERG, Unternehmensführung, Wiesbaden 1962; SCHEFFLER, Konzernleitung in betriebswirtschaftlicher Sicht, DB 1985, 2007.]

Anmerkungen

Weitgehend wörtliche Übernahmen, die jedoch nicht als Zitat gekennzeichnet sind. Quellenverweise sind vorhanden, lassen den Leser aber keineswegs vermuten, dass hier nur Worte Schefflers zu finden sind. Die Fußnoten mit Quellenverweisen scheinen willkürlich platziert. So liegen z.B. zwischen Fußnote 769 und Fußnote 770 vier Sätze und das Ende eines Absatzes. Außerdem ist auch nach der letzten Fußnote (772) noch ein wörtlich übernommener Satz zu finden.

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