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13 ungesichtete Fragmente: "verdächtig" oder "Keine Wertung"

[1.] Ah/Fragment 122 09 - Diskussion
Bearbeitet: 6. April 2012, 18:40 (Kybot)
Erstellt: 26. August 2011, 14:40 Hindemith
Ah, Fragment, Martens 1991, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verdächtig, ZuSichten

Typus
Verdächtig
Bearbeiter
Hindemith, Goalgetter, Klicken, Sotho Tal Ker
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 122, Zeilen: 9-10
Quelle: Martens 1991
Seite(n): 530, Zeilen: 31-32
Die rechtliche und tatsächliche Sonderstellung des Aufsichtsrats der Konzernobergesellschaft ergibt sich aus seinem doppelspurigen Zuständigkeitsbereich: Die rechtliche und tatsächliche Sonderstellung des Konzernvorstands ergibt sich aus seinem doppelspurigen Zuständigkeitsbereich.
Anmerkungen

Wörtliche Übernahme mit Anpassung ohne Quellenverweis (am Ende des Abschnitts weiter unten gibt es einen Verweis auf viele Quellen, Martens 1991 ist nicht darunter) Fragment ist kurz, aber wohl eindeutig übernommen, da seltene Wortkombinationen verwendet werden.

Sichter

[2.] Ah/Fragment 145 105 - Diskussion
Bearbeitet: 6. April 2012, 18:41 (Kybot)
Erstellt: 27. August 2011, 20:09 Hindemith
Ah, Fragment, Martens 1995, SMWFragment, Schutzlevel, Verdächtig, ZuSichten

Typus
Verdächtig
Bearbeiter
Hindemith, Frangge, Sotho Tal Ker
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 145, Zeilen: 105-112
Quelle: Martens 1995
Seite(n): 575, Zeilen: 12
[FN 672] Auch de lege ferenda ist einer Neuregelung, die sich der Sache nach als Inkompatibilitätsregelung für Vorstandsmitglieder der Tochtergesellschaften im Konzernvorstand erweisen würde, zu widersprechen. Denn gerade in dieser Hinsicht würde eine solche Neuregelung grundlegende Nachteile für die Konzernorganisation, insbesondere die Bildung des Konzernvorstands auslösen: Die Mitwirkung der Vorstandsvorsitzenden der in eigenen Konzernbereichen operierenden Tochtergesellschaften im Konzernvorstand ist eine unabdingbare Voraussetzung für eine optimale Abstimmung der im Gesamtkonzern vorhandenen Partikularinteressen (Martens, ZHR 159 (1995), 567, 575). [...] dann würde sich die Neuregelung der Sache nach als Inkompatibilitätsregelung für Vorstandsmitglieder der Tochtergesellschaften im Konzernvorstand erweisen. Und gerade in dieser Hinsicht würde eine solche Neuregelung grundlegende Nachteile für die Konzernorganisation, insbesondere die Bildung des Konzernvorstands auslösen. Die Mitwirkung der Vorstandsvorsitzenden der in eigenen Konzernbereichen operierenden Tochtergesellschaften im Konzernvorstand ist eine unabdingbare Voraussetzung für eine optimale Abstimmung der im Gesamtkonzern vorhandenen Partikularinteressen.
Anmerkungen

Weitgehend wörtliche Übernahme, mit gewissen Anpassungen: Nicht als Zitat gekennzeichnet, aber mit Quellenangabe. Für den Leser ist aber nicht klar, dass die dies die Worte Martens sind. Nur verdächtig, da möglicherweise eine Fußnote so stark eine Einheit bildet, dass der Quellenverweis sich auf sie in ihrer Gesamtheit beziehen muss – offene Frage (zumindest für mich).

Sichter

[3.] Ah/Fragment 173 112 - Diskussion
Bearbeitet: 6. April 2012, 18:43 (Kybot)
Erstellt: 28. August 2011, 15:42 Hindemith
Ah, Fragment, Randow 1996, SMWFragment, Schutzlevel, Verdächtig, ZuSichten

Typus
Verdächtig
Bearbeiter
Hindemith, Klicken, Guckar, Sotho Tal Ker
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 173, Zeilen: 112-115
Quelle: Randow 1996
Seite(n): 597, Zeilen:
Bei einem Hedging wird zu einer bereits vorhandenen oder bisher nur geplanten Position in Sachen oder Rechten auf bestimmte Frist ein entgegengesetztes Engagement mit dem Ziel eingegangen, daß sich Preis- bzw. Zinsänderungen aus beiden Positionen (teilweise) ausgleichen [FN 19] Bei einem Hedging wird zu einer bereits vorhandenen oder bisher nur geplanten Position in Sachen oder Rechten auf bestimmte Frist ein entgegengesetztes Engagement mit dem Ziel eingegangen, daß sich Preis- bzw. Zinsänderungen aus beiden Positionen (teilweise) ausgleichen
Anmerkungen

Wörtliche Übernahme ohne Quellenverweis Auch wenn der Satz in einer Klammer in der FN steht, ist er eins zu eins ohne Quellenangabe von Randow übernommen.

Sichter
Guckar

[4.] Ah/Fragment 101 05 - Diskussion
Bearbeitet: 6. April 2012, 18:39 (Kybot)
Erstellt: 31. August 2011, 22:23 Hindemith
Ah, Fragment, Martens 1988, SMWFragment, Schutzlevel, Verdächtig, ZuSichten

Typus
Verdächtig
Bearbeiter
Hindemith, Guckar, Sotho Tal Ker
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 101, Zeilen: 5-8
Quelle: Martens 1988
Seite(n): 199, Zeilen: 10-12
Bereits bei der unverbundenen Aktiengesellschaft wurde festgestellt, daß die Konzentrierung der Unternehmenskontrolle auf den Aufsichtsrat unvereinbar ist mit den begrenzten sachlichen und personellen Mitteln, über die der Aufsichtsrat verfügt, und daß deshalb eine Vorstandskontrolle anzuerkennen ist. Die Konzentrierung der Führungskontrolle auf den Aufsichtsrat ist unvereinbar mit den begrenzten sachlichen und personellen Mitteln, über die der Aufsichtsrat verfügt.
Anmerkungen

Wörtliche Übernahme ohne Quellenverweis. Sehr kurz, daher als verdächtig eingestuft. --- Ab dem Wort "Konzentrierung" 100% Übernahme.

Sichter
Guckar

[5.] Ah/Fragment 119 01 - Diskussion
Bearbeitet: 7. April 2012, 09:03 (Kybot)
Erstellt: 2. September 2011, 17:35 Hindemith
Ah, Fragment, SMWFragment, Scheffler 1994, Schutzlevel, Verdächtig, ZuSichten

Typus
Verdächtig
Bearbeiter
Hindemith, Frangge, Sotho Tal Ker
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 119, Zeilen: 1-25
Quelle: Scheffler 1994
Seite(n): 797, Zeilen: 2-29, rechte Spalte
Danach habe der Vorstand der Obergesellschaft dem Aufsichtsrat über folgende Punkte zu berichten [FN 555]:

- mindestens einmal jährlich, bei neueren Entwicklungen unverzüglich, über die beabsichtigte Geschäftspolitik des Konzerns und andere grundsätzliche Fragen der künftigen Konzernführung (Hier geht es um Leitbild und Unternehmenspolitik für den Konzern. Die grundsätzlichen Fragen der Geschäftsführung betreffen in erster Linie strategische Planung und Entscheidungen, aber auch die Finanzpolitik hinsichtlich Finanzstruktur und Finanzrisiko des Konzerns und seiner Unternehmen.);

- im Zusammenhang mit der Verhandlung über den Jahresabschluß und den Konzernabschluß, über die Rentabilität des Konzerns, insbesondere über seine Eigenkapitalrendite und über die Ertragslage des Konzerns;

- regelmäßig, mindestens vierteljährlich, über den Gang der Geschäfte, insbesondere den Umsatz und die Lage des Konzerns. (Hier ist auf die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage, aber auch auf die Risikolage des Konzerns und wichtiger Konzernunternehmen einzugehen. Ebenfalls ist über die wichtigen Geschäftsbereiche und Konzernunternehmen zu berichten.);

- unverzüglich aus sonstigen wichtigen Anlässen an den Aufsichtsratsvorsitzenden, der seinerseits nach pflichtmäßigem Ermessen die übrigen Aufsichtsratsmitglieder informiert;

- so rechtzeitig, daß der Aufsichtsrat vor der Vornahme von Geschäften Gelegenheit hat, zu diesen Stellung zu nehmen, über alle Geschäfte, die für die Rentabilität oder Liquidität der Konzernobergesellschaft und/oder des Konzerns von Bedeutung sein können.

[FN 555: Semler, Leitung und Überwachung der Aktiengesellschaft, S. 244 ff.; Scheffler, DB 1994, 793, 797; ders., Konzernmanagement, S. 70 f.]

Zur Überwachung seiner Konzernführung hat der Vorstand der Obergesellschaft dem Aufsichtsrat analog zu § 90 AktG über folgende Punkte zu berichten:
  • Mindestens einmal jährlich, bei neueren Entwicklungen unverzüglich, über die beabsichtigte Geschäftspolitik des Konzerns und andere grundsätzliche Fragen der künftigen Konzernführung. Hier geht es um Leitbild und Unternehmenspolitik für den Konzern. Die grundsätzlichen Fragen der Geschäftsführung betreffen in erster Linie strategische Planung und Entscheidungen, aber auch die Finanzpolitik hinsichtlich Finanzstruktur und Finanzrisiko des Konzerns und seiner Unternehmen.
  • Im Zusammenhang mit der Verhandlung über den Jahresabschluß und den Konzernabschluß [...], über die Rentabilität des Konzerns, insbesondere über seine Eigenkapitalrendite und über die Ertragslage des Konzerns.
  • Regelmäßig, mindestens vierteljährlich, über den Gang der Geschäfte, insbesondere den Umsatz, und die Lage des Konzerns. Hier ist auf die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage, aber auch die Risikolage [FN 34] des Konzerns und wichtiger Konzernunternehmen einzugehen. Über die wichtigen Geschäftsbereiche und Konzernunternehmen ist ebenfalls zu berichten.
  • Unverzüglich aus sonstigen wichtigen Anlässen an den Aufsichtsratsvorsitzenden, der seinerseits nach pflichtmäßigem Ermessen die übrigen Aufsichtsratsmitglieder informiert.
  • So rechtzeitig, daß der Aufsichtsrat vor Vornahme der Geschäfte Gelegenheit hat, zu ihnen Stellung zu nehmen, über alle Geschäfte, die für die Rentabilität oder Liquidität der Konzernobergesellschaft und/oder des Konzerns von Bedeutung sein können.

[FN 34: Die Risikoanlage wird im allgemeinen als Bestandteil der anderen "drei Lagen" angesehen. Im Hinblick auf die erhöhte Bedeutung der Umwelteinflüsse auf die Unternehmen und deren Dynamik scheint die besondere Herausstellung der Risikolage sinnvoll.

Anmerkungen

Weitgehend wörtliche Übernahme ohne Kennzeichnung eines Zitats. Ein Quellenverweis ist in der Fußnote 555 vorhanden, dieser lässt aber nicht auf eine wörtliche Übernahme aus Scheffler (1994) schließen, da insgesamt 3 Quellen genannt sind. Scheffler (1994) wird nur an zweiter Stelle genannt. Noch nicht geklärt ist, ob sich dieses Textfragment auch so bei Semler (1996) finden lässt. Immerhin wird Semler vor dem oben dokumentierten Fragment im Fließtext genannt, worauf sich auch das "Danach habe [...]" bezieht, mit dem die Fundstelle beginnt. Auch wird hier der Konjunktiv verwendet, der – im weitesten Sinne – als Kennzeichnung einer wörtlichen Übernahme herhalten könnte. Bis geklärt ist, ob die Stelle bei Semler so zu finden ist: verdächtig.

Sichter

[6.] Ah/Fragment 058 15 - Diskussion
Bearbeitet: 7. April 2012, 09:01 (Kybot)
Erstellt: 18. September 2011, 10:28 Hindemith
Ah, Fragment, Götz 1995, SMWFragment, Schutzlevel, Verdächtig, ZuSichten

Typus
Verdächtig
Bearbeiter
Hindemith, Sotho Tal Ker
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 58, Zeilen: 15-23
Quelle: Götz 1995
Seite(n): 350, Zeilen:
Zeitlich ist die Überwachung in gleicher Weise zukunfts- und vergangenheitsorientiert, wobei zur zukunftsorientierten Überwachung die Vorlage der strategischen Planung durch den Vorstand erforderlich ist. Ohnehin ist die Vorlage der strategischen Planung für die Überwachungstätigkeit des Aufsichtsrats von enormer Bedeutung, denn in Verbindung mit dem Bericht über Forschung und Entwicklung ist der Aufsichtsrat in der Lage, zu erkennen, ob das Unternehmen die notwendigen Maßnahmen trifft, um seine Erfolgspotentiale optimal zu nutzen und auch langfristig gut positioniert zu sein [FN 278].

[FN 278: Götz, AG 1995, 337, 350; Mertens, in: Kölner Kommentar zum AktG, § 111 Rdnr. 14.]

Sie ist in gleicher Weise vergangenheits- und zukunftsorientiert. Zu letzterem bedarf es der Vorlage der strategischen Planung durch den Vorstand. In Verbindung mit dem Bericht über Forschung und Entwicklung vermag der Aufsichtsrat zu erkennen, ob das Unternehmen die notwendigen Maßnahmen trifft, um seine Erfolgspotentiale ausreichend zu nutzen und auch langfristig gut positioniert zu sein.
Anmerkungen

Weitgehend wörtliche Übernahme ohne Kenntlichmachung eines Zitats. Ein Quellenverweis ist zwar vorhanden, lässt den Leser aber im Unklaren über Art und Umfang der Übernahme. Da die Stelle nicht sehr lang ist, und auch etwas umgeschrieben --> vorerst verdächtig

Sichter

[7.] Ah/Fragment 003 25 - Diskussion
Bearbeitet: 7. April 2012, 08:58 (Kybot)
Erstellt: 25. September 2011, 10:33 Goalgetter
Ah, Fragment, Martens 1988, SMWFragment, Schutzlevel, Verdächtig, ZuSichten

Typus
Verdächtig
Bearbeiter
Goalgetter, Hindemith, Sotho Tal Ker
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 3, Zeilen: 25-27
Quelle: Martens 1988
Seite(n): 194, Zeilen: 21-22
Mithin gewinnt die Frage nach der Grenzlinie zwischen zwingender

Gesamtzuständigkeit und dispositiver Ressortverteilung - vor allem wegen der damit verknüpften Haftungsfolgen - an entscheidender Bedeutung

Freilich stellt sich sogleich die Anschlußfrage nach dem Grenzverlauf zwischen zwingender Gesamtzuständigkeit und dispositiver Ressortverteilung.
Anmerkungen

Es tauchen in unmittelbarer Nähe immer wieder Wörter auf, die Martens verwendet. Beispielsweise: Relevanzbereich, Kernbereich, präzisieren. "1. Grenzlinie zwischen zwingender Gesamtzuständigkeit und dispositiver Ressortverteilung" findet sich auch als Überschrift im Abschnitt D Hindemith: meiner Ansicht nach etwas kurz und zu stark umgeschrieben --> bis auf weiteres verdaechtig

Sichter

[8.] Ah/Fragment 007 18 - Diskussion
Bearbeitet: 7. April 2012, 08:59 (Kybot)
Erstellt: 28. September 2011, 18:04 Guckar
Ah, Fragment, Hüffer 1995, SMWFragment, Schutzlevel, Verdächtig, ZuSichten

Typus
Verdächtig
Bearbeiter
Guckar, Hindemith, Sotho Tal Ker
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 7, Zeilen: 18-21
Quelle: Hüffer 1995
Seite(n): 309, Zeilen: 49-51
Für Maßnahmen, die wegen Gefahr im Verzug keinen Aufschub dulden, enthält § 77 AktG keine besondere Regelung. Deshalb sind auf die gemeinschaftliche Geschäftsführung bei der Aktiengesellschaft die §§ 115 Abs. 2 HGB und 744 Abs. 2 BGB entsprechend anwendbar. Für Maßnahmen, die wegen Gefahr im Verzug keinen Aufschub dulden, hat § 77 keine bes Regelung getroffen. § 115 II HGB, § 744 II BGB sind analog anzuwenden.
Anmerkungen

Weitgehend wörtliche Übernahme ohne Kennzeichnung eines Zitats. Quellenverweise sind nicht vorhanden. Hindemith: Wohl aus Hüffer übernommen. Die Übernahme ist jedoch sehr kurz, und es gibt leichte Änderungen --> plädiere für verdächtig

Sichter

[9.] Ah/Fragment 036 26 - Diskussion
Bearbeitet: 7. April 2012, 09:00 (Kybot)
Erstellt: 28. September 2011, 18:36 Guckar
Ah, Fragment, Hüffer 1995, SMWFragment, Schutzlevel, Verdächtig, ZuSichten

Typus
Verdächtig
Bearbeiter
Guckar, Sotho Tal Ker
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 36, Zeilen: 26-31
Quelle: Hüffer 1995
Seite(n): 443,444, Zeilen: unter Absatz: I. Regelungsgegenstand und -zweck, 1
Gemäß § 111 Abs. 1 AktG hat der Aufsichtsrat die Geschäftsführung zu überwachen. Auf den ersten Blick könnte man deshalb der Auffassung sein, daß § 111 Abs. 1 AktG bezweckt, die erstrangige Überwachungsfunktion des Aufsichtsrats hervorzuheben und durch die damit gegebene funktionale Charakterisierung des Gesellschaftsorgans die Kompetenzabgrenzung gegenüber dem Vorstand und der Hauptversammlung vorzunehmen [FN 164].

[FN 164] So Hüffer, Kommentar zum AktG, § 111 Rdnr. 1; ähnlich auch Geßler, in: Geßler/Hefermehl/Eckardt/Kropff, Kommentar zum AktG, § 111 Rdnr. 8.

§ 111 betr Aufgaben des AR und die Rechte, die ihm zur Erfüllung dieser Aufgaben verliehen sind. Norm will Aufgaben und Rechte jedoch nicht umfassend umschreiben. Bezweckt ist vielmehr, Überwachungsfunktion des AR hervorzuheben und durch die damit gegebene funktionale Charakterisierung des Gesellschaftsorgans die Kompetenzabgrenzung gegenüber dem Vorstand (vgl § 76 Rn 2, 4, 11) und in zweiter Linie auch gegenüber der HV vorzunehmen (ähnlich [Geßler in Geßler/Hefermehl 8).]
Anmerkungen

Weitgehend wörtliche Übernahme ohne Kennzeichnung eines Zitats. Quellenverweise sind vorhanden, lassen aber den Leser im Unklaren über den Umfang und die Art der Übernahmen.

Sichter

[10.] Ah/Fragment 046 07 - Diskussion
Bearbeitet: 7. April 2012, 09:00 (Kybot)
Erstellt: 1. October 2011, 07:09 Guckar
Ah, Fragment, Mertens 1989, SMWFragment, Schutzlevel, Verdächtig, ZuSichten

Typus
Verdächtig
Bearbeiter
Guckar, Hindemith, Sotho Tal Ker
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 46, Zeilen: 7-15
Quelle: Mertens 1989
Seite(n): 77, Zeilen: 2-9
Der Aufsichtsrat kann jedoch nicht ermächtigt werden, Meinungsverschiedenheiten im Vorstand verbindlich zu entscheiden, da er anderenfalls entgegen dem Wortlaut des § 111 Abs. 4 S. 1 AktG geschäftsführend tätig würde [FN 216]. Allenfalls kann der Aufsichtsrat als ultima ratio ein Vorstandsmitglied abberufen, um die im Interesse des Unternehmens notwendige Einigkeit des Vorstands wiederherzustellen [FN 217]. Auch kann dem Aufsichtsrat nicht verwehrt werden, einem Vorstandsmitglied die Abberufung in Aussicht zu stellen, falls es sich nicht dem Standpunkt anderer Vorstandsmitglieder anschließt [FN 218].

[FN 216] Mertens, in: Kölner Kommentar zum AktG, § 77 Rdnr. 37; Meyer-Landrut, in: Großkommentar zum AktG, § 77 Anm. 3. [FN 217] Mertens, in: Kölner Kommentar zum AktG, § 77 Rdnr. 37; Schiessl, ZGR 1992,64, 71 f.

[FN 218] Mertens, in: Kölner Kommentar zum AktG, § 77 Rdnr. 37

Jedoch hat jedes Vorstandsmitglied die Pflicht, den Aufsichtsrat über schwerwiegende Meinungsverschiedenheiten im Vorstand zu informieren, und die Möglichkeit, ihn um seine Vermittlung zu bitten. Der Aufsichtsrat kann seinen Standpunkt darlegen und versuchen, die Uneinigkeit zu überbrücken. Gegebenenfalls muß er erwägen, ein Vorstandsmitglied abzuberufen, um die Einigkeit wiederherzustellen. Dem Aufsichtsrat kann nicht verwehrt werden, einem Vorstandsmitglied die Abberufung in Aussicht zu stellen, falls es sich nicht dem Standpunkt anderer Vorstandsmitglieder anschließt.
Anmerkungen

Weitgehend wörtliche Übernahme ohne Kennzeichnung eines Zitats. Quellenverweise sind vorhanden, lassen aber den Leser im Unklaren über den Umfang und die Art der Übernahmen. Hindemith: Nur der letzte Satz ist wirklich wörtlich übernommen, der Rest kann als Paraphrase durchgehen. Der letzte Satz ist allerdings nicht sehr lang, und ein Quellenverweis ist vorhanden, daher plädiere ich auf verdächtig.

Sichter

[11.] Ah/Fragment 041 15 - Diskussion
Bearbeitet: 7. April 2012, 09:00 (Kybot)
Erstellt: 1. October 2011, 17:37 Guckar
Ah, Fragment, Martens 1988, SMWFragment, Schutzlevel, Verdächtig, ZuSichten

Typus
Verdächtig
Bearbeiter
Guckar, Hindemith, Sotho Tal Ker
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 41, Zeilen: 15-25
Quelle: Martens 1988
Seite(n): 197, Zeilen: 102-109
Dieser Informationsanspruch ist eine zwingende Voraussetzung des zuvor behandelten Interventionsrechts, denn ohne entsprechende Information ist dieses Interventionsrecht ein kupiertes Recht [FN 188]. Im übrigen ist der Informationsanspruch der einzelnen Vorstandsmitglieder im Zusammenhang mit dem Berichtsanspruch des Aufsichtsrats bzw. der einzelnen Aufsichtsratsmitglieder nach § 90 Abs. 3 AktG zu sehen. Wenn nämlich die primäre Leitungskontrolle dem Vorstand selbst obliegt, wäre es systemwidrig, dem einzelnen Vorstandsmitglied einen solchen Informationsanspruch zu versagen und ihn somit schlechter zu stellen als die Aufsichtsratsmitglieder, die nur eine nachgeschaltete Kontrollaufgabe wahrnehmen [FN 189].

[FN 188] Martens, in: Festschrift für Fleck, S. 191, 196 f. [FN 189] Martens, in: Festschrift für Fleck, S. 191, 196 f.

[FN 14] [...] Ein solcher Informationsanspruch ist aber eine zwingende Voraussetzung des zuvor behandelten Interventionsrechts, das seinerseits Ausdruck der allen Vorstandsmitgliedern obliegenden Kontrollpflicht ist. Ohne entsprechende Informationen ist dieses Interventionsrecht ein kupiertes Recht. Im übrigen ist in diesem Zusammenhang auf den Berichtsanspruch des Aufsichtsrats bzw. der einzelnen Aufsichtsratsmitglieder nach § 90 Abs. 3 AktG hinzuweisen. Es wäre systemwidrig, dem einzelnen Vorstandmitglied einen solchen Anspruch zu versagen und ihn somit schlechter zu stellen als die Aufsichtsratsmitglieder.
Anmerkungen

Weitgehend wörtliche Übernahme ohne Kennzeichnung eines Zitats. Quellenverweise sind vorhanden, lassen aber den Leser im Unklaren über den Umfang und die Art der Übernahmen. Hindemith: doch einige ergänzende Formulierungen und auch Umformulierungen, ausserdem gibt es zwei Quellenverweise für eine relativ kurze Übernahme --> insgesamt unschön, aber ich plädiere vorerst nur auf verdächtig.

Sichter

[12.] Ah/Fragment 177 29 - Diskussion
Bearbeitet: 8. April 2012, 10:43 (Sotho Tal Ker)
Erstellt: 1. October 2011, 23:08 Guckar
Ah, Fragment, SMWFragment, Scheffler 1992, Schutzlevel, Verdächtig, ZuSichten

Typus
Verdächtig
Bearbeiter
Guckar, Frangge, Hindemith, Sotho Tal Ker
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 177, Zeilen: 29-30
Quelle: Scheffler 1992
Seite(n): 37, 45, Zeilen: 35-37, 20-22
Dies gilt vor allem für Konzernverhältnisse, da Zustand, Entwicklung und Darstellung der

Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der einzelnen Tochtergesellschaften die Situation und die Zukunft des Gesamtkonzerns und der Konzernobergesellschaft maßgeblich beeinflussen können [FN 817].

Wegen dieser finanziellen Verflechtung lassen sich Konzern und Konzernunternehmen in finanzwirt-[schaftlicher Sicht nur als Einheit beurteilen, was zur Folge hat, daß eine iso- lierte finanzielle Führung einzelner Tochtergesellschaften nicht möglich ist [FN 818].]

[FN 817] Scheffler, Konzernmanagement, S. 45 f.; ders., SzU 56 (1995), 147, 155; Keller, in: Lutter (Hrsg.), Holding-Handbuch, S. 94, 117.

[ [FN 818] Scheffler, Konzernmanagement, S. 45 ff.; ders., SzU 56 (1995), 147, 155; Bühner, DBW 47 (1987), 40, 43; Keller, in: Lutter (Hrsg.), Holding-Handbuch, S. 94, 117 ff.]

[Seite 37, Zeilen 35-37]

Ihr wesentliches Merkmal ist, daß sie für die Vermögens-, Ertrags- und Finanzlage und für den Bestand und die Zukunft des Konzerns und der Konzernobergesellschaft von wesentlicher Bedeutung sind.

[Seite 45, Zeilen 20-22] Wegen der finanziellen Verflechtung und etwaiger konzerninterner Lieferungen und Leistungen lassen sich Konzern und Konzernunternehmen in finanzwirtschaftlicher Sicht nur als Einheit beurteilen.

Anmerkungen

Weitgehend wörtliche Übernahme mit leichten Umformulierungen ohne Kennzeichnung eines Zitats. Quellenverweise sind vorhanden, lassen aber den Leser im Unklaren über den Umfang und die Art der Übernahmen. Hindemith: meiner Ansicht nach, sind die beiden Teile etwas kurz, um 100% als Plagiat gekennzeichnet zu werden --> verdächtig

Sichter

[13.] Ah/Fragment 139 15 - Diskussion
Bearbeitet: 7. April 2012, 09:04 (Kybot)
Erstellt: 1. October 2011, 23:37 Guckar
Ah, Fragment, Mertens 1989, SMWFragment, Schutzlevel, Verdächtig, ZuSichten

Typus
Verdächtig
Bearbeiter
Guckar, Hindemith, Sotho Tal Ker
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 139, Zeilen: 15-18
Quelle: Mertens 1989
Seite(n): 46, Zeilen: 10-13
Auch dem Vorstand der konzernbeherrschten Aktiengesellschaft verbleibt ein Kern unveräußerlicher Leitungsmacht. Dazu gehört vor allem seine Verpflichtung, gegenüber rechtswidrigen Weisungen des herrschenden Unternehmens zu remonstrieren [FN 644].

[FN 644] Mertens, in: Kölner Kommentar zum AktG, § 76 Rdnr. 57.

Die dem Vorstand der abhängigen Gesellschaft verbleibende Leitungsmacht und Leitungsverantwortung, zumal seine Verpflichtung, gegenüber rechtswidrigen Weisungen des herrschenden Unternehmens zu remonstrieren, ist im übrigen unverzichtbar und unveräußerlich.
Anmerkungen

Weitgehend wörtliche Übernahme ohne Kennzeichnung eines Zitats. Quellenverweis ist vorhanden, lässt aber den Leser im Unklaren über den Umfang und die Art der Übernahmen. Hindemith: Es werden zwar einige Schlüsselbegriffe übernommen, aber es wird auch umgeschrieben, ausserdem ist die Übernahme kurz und es gibt einen Quellenverweis, wuerde dies also als gerade noch akzeptable Paraphrase durchgehen lassen --> verdächtig

Sichter

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