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Ahe/013

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Internationale Beziehungen der PLO und die Perspektive einer Lösung des Palästinaproblems

von Dr. Abedelhakeem Helassa

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Statistik und Sichtungsnachweis dieser Seite findet sich am Artikelende
[1.] Ahe/Fragment 013 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-09-29 15:39:19 Guckar
Ahe, Fragment, Gesichtet, Rumpf 2002, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 13, Zeilen: 1ff (komplett)
Quelle: Rumpf 2002
Seite(n): 1, 2, Zeilen: 1:22-31.33-38; 2:1-6.30-32
Auch die strenggläubigen orthodoxen Juden, wie z. B. die seit Jahrhunderten in Palästina lebenden Juden, lehnten den Zionismus ab. Denn nach ihrer Auffassung darf der von Gott verkündete jüdische Staat nur durch den Messias, also durch Gottes Hand, und niemals durch Menschenhand, wie es sich der Zionismus zum Ziel gesetzt hat, errichtet werden.

Bereits 1882 hatte mit der ersten Alija (Einwanderungswelle) vor allem von Juden aus Osteuropa die Einwanderung nach Palästina begonnen. Bis zu diesem Zeitpunkt lebten dort ungefähr 450.000 Menschen, von denen 24.000, also gut fünf Prozent, Juden waren.9 Auch die weiteren Einwanderungswellen brachten vor allem Juden aus Osteuropa nach Palästina. Besonders die Juden der zweiten Alija von 1904 bis 1914 prägten die weitere Entwicklung des Landes und trugen wesentlich zur späteren Staatsgründung bei. Diese Juden waren von den revolutionären Umwälzungen in Russland sozialistisch geprägt und organisierten ihre neu gegründeten landwirtschaftlichen Gemeinwesen entsprechend. Sie waren im Übrigen alles andere als religiös. Sie wollten einen neuen jüdischen Menschentyp verkörpern, der nicht mehr nur der betende orthodoxe Jude sein sollte, sondern der unermüdliche, zähe Bauer, der dem unwirtlichen Boden Palästinas mit den eigenen Händen seinen Lebensunterhalt abrang.

Je mehr Juden ins Land kamen, umso mehr wirkten sie nicht nur befremdlich, sondern zunehmend bedrohlich, denn das Ziel der Einwanderung, die Schaffung einer nationalen Heimstätte für das jüdische Volk und die dahinter stehende Ideologie blieben nämlich auch der dort lebenden arabischen Bevölkerung nicht verborgen. Als Reaktion darauf antwortete sie mit Gewaltakten gegen die jüdische Einwanderung und die britische Besatzung.

Einen erfolgreichen Schritt konnten die Juden 1917 mit der so genannten Balfour-Deklaration verzeichnen. Die Engländer hatten die 400 Jahre währende Vorherrschaft der Türken im Nahen Osten im [Verlaufe des Ersten Weltkrieges beendet.]


9 Hier sind in der Literatur verschiedene Schätzungen über die Zahlen der Einwohner Palästinas nach Glaubensrichtungen zu finden; während in der jüdisch-israelischen Literatur die Zahl der Juden hoher geschätzt wird, findet man geringere Angaben in der palästinensisch-arabischen Literatur.

[Seite 1]

Auch die strenggläubigen orthodoxen Juden, wie z.B. die seit Jahrhunderten in Palästina lebenden Juden, lehnten den Zionismus ab. Denn nach ihrer Auffassung darf der von Gott verkündete jüdische Staat nur durch den Messias, also durch Gottes Hand, und niemals durch Menschenhand, wie es sich der Zionismus zum Ziel gesetzt hat, errichtet werden. Die orthodoxen Juden hielten diese Idee und halten sie teilweise noch heute für Gotteslästerung.

Bereits 1882 hatte mit der ersten Alija (Einwanderungswelle) vor allem von Juden aus Osteuropa die Einwanderung nach Palästina begonnen. Bis zu diesem Zeitpunkt lebten dort ungefähr 450000 Menschen, von denen 24000, also gut fünf Prozent, Juden waren. Auch die drei weiteren Einwanderungswellen brachten vor allem Juden aus Osteuropa nach Palästina. Besonders die Juden der zweiten Alija von 1904 bis 1914 prägten die weitere Entwicklung des Landes und trugen wesentlich zur späteren Staatsgründung bei. Zu ihnen gehörte u.a.

David Ben Gurion, der 1948 Israels erster Ministerpräsident wurde. Diese Juden waren von den revolutionären Umwälzungen in Rußland sozialistisch geprägt und organisierten ihre neu gegründeten landwirtschaftlichen Gemeinwesen (Kibuzzim z.B.) entsprechend. Sie waren im übrigen alles andere als religiös. Sie wollten einen neuen jüdischen Menschentyp verkörpern, der nicht mehr der in seiner dunklen Betstube grübelnde und betende orthodoxe Jude sein sollte, sondern der unermüdliche, zähe Bauer, der dem unwirtlichen Boden Palästinas mit den eigenen Händen seinen Lebensunterhalt abrang.

[Seite 2]

Je mehr Juden ins Land kamen, umso mehr wirkten sie nicht nur befremdlich, sondern zunehmend bedrohlich, denn die dahinterstehende Ideologie und das Ziel der Einwanderung, nämlich die Schaffung einer nationalen Heimstätte für das jüdische Volk, blieb auch der dort lebenden arabischen Bevölkerung nicht verborgen. Einen erfolgreichen Schritt in diese Richtung konnten die Juden 1917 mit der sogenannten Balfour-Erklärung verzeichnen. Die Engländer hatten die 400 Jahre währende Vorherrschaft der Türken im Nahen Osten im Verlaufe des Ersten Weltkrieges beendet. [...]

[...]

[...] Der Widerstand gegen die jüdische Einwanderung erschöpfte sich folglich in wiederholten blutigen Übergriffen auf die jüdischen Einwanderer, die bald ebenso blutig von einzelnen zionistischen Untergrundgruppen erwidert wurden.

Anmerkungen

Kein Hinweis auf eine Übernahme. Weitgehend wörtlich mit der ungenannt bleibenden Vorlage übereinstimmend.

Sichter
(Graf Isolan) Schumann


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