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Ahg/015

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Fahrsimulatoruntersuchung und Vigilanztests bei Patienten mit obstruktivem Schlafapnoe-Syndrom vor und unter CPAP-Therapie

von Arne Herting

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Statistik und Sichtungsnachweis dieser Seite findet sich am Artikelende
[1.] Ahg/Fragment 015 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 09:41:45 Kybot
Ahg, Fragment, Gesichtet, Leidag 2002, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Agrippina1, Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 15, Zeilen: 01-31
Quelle: Leidag 2002
Seite(n): 12-13, Zeilen: 5ff; 1ff
[Reaktionszei]-ten ohne vorherigen Warnreiz repräsentieren die tonische Alertness, welche auch noch mit dem multiplen Schlaf-Latenz-Test (MSLT), dem Maintenance of Wakefulness Test („Mehrfach Wachbleibe Test“ (MWT) oder mittels einer Pupillographie gemessen werden kann.

Aufgaben zur selektiven Aufmerksamkeit erfordern rasche Selektionsprozessesowohl auf der Reiz- als auch auf der Stimulusseite. Hierzu werden oft Wahl-Reaktions-Aufgaben bzw. Reaktionszeittests mit hoher zeitlicher Anforderung verwendet.

Die meisten Verfahren zur Überprüfung der geteilten Aufmerksamkeit sind sogenannte Dual-Task-Aufgaben bzw. Tests mit Anforderungen an verschiedene Sinnesmodalitäten unter hoher zeitlicher Belastung. Es wird die Fähigkeit geprüft, flexibel mit konkurrierenden Informationen umzugehen und das richtige Antwortschema auszuwählen. Vigilanztests müssen definitionsgemäß sehr eintönig sein und sollten eine Mindestdauer von 30 Minuten aufweisen (Sturm, 1997; Weeß et al., 1998). Zur Ergänzung der verschiedenen Aufmerksamkeitstests kann man noch andere Verfahren wie z.B. Intelligenztests verwenden.

In der vorliegenden Untersuchung wurde eine neuropsychologische Testbatterie zusammengestellt, die besonders der Testung auch der kurzfristigen Vigilanz dienen sollte. Die Vigilanz wird u.a. mit der Testbatterie zur Aufmerksamkeitsprüfung (TAP) von Zimmermann und Fimm (1994) untersucht.

1.4 Straßenverkehrsunfälle und Müdigkeit am Steuer

Einige schwere Katastrophen und Unfälle waren die Folge von beeinträchtigter Leistungsfähigkeit aufgrund von Schläfrigkeit und Schlafmangel.

Bekannte Beispiele sind die Explosion der Challenger, die Havarie der Exxon Valdez und die Reaktorunfälle in Three Mile Island und Tschernobyl (Mitler et al., 1988; Charles et al., 2000).

Die Gesamtkosten für schlafbezogene Unfälle in den USA werden von Leger (1994) auf 43-56 Milliarden US-Dollar geschätzt. Eine besondere Stellung nehmen Straßenverkehrsunfälle ein. Sie sind die häufigste Unfallursache mit Todesfolge. Neben Alkohol am Steuer stellen Müdigkeit bzw. Einschlafen während des Fahrens die Hauptursache dar. So sind 24% aller tödlichen Unfälle auf bayrischen [Autobahnen im Jahre 1991 auf Einschlafen am Steuer zurückzuführen und die Gesamtkategorie „Vigilanz / Bewusstseinsstörung“ wies sogar einen Anteil von 38% auf (Langwieder et al., 1994).]

Reaktionszeiten ohne vorherigen Warnreiz repräsentieren die tonische Alertness, welche u.a. auch noch mit dem multiplen Schlaf-Latenz-Test (MSLT), dem Maintenance of Wakefulness Test (MWT) oder mittels einer Pupillographie gemessen werden kann. Aufgaben zur selektiven Aufmerksamkeit erfordern rasche Selektionsprozessesowohl auf der Reiz- als auch auf der Stimulusseite. Hierzu werden oft Wahl-Reaktions-Aufgaben bzw. Reaktionszeittests mit hoher zeitlicher Anforderung verwendet. Die meisten Verfahren zur Überprüfung der geteilten Aufmerksamkeit sind sogenannte Dual-Task-Aufgaben bzw. Tests mit Anforderungen an verschiedene Sinnesmodalitäten unter hoher zeitlicher Belastung. Es wird die Fähigkeit geprüft, flexibel mit konkurrierenden Informationen umzugehen und das richtige Antwortschema auszuwählen. Vigilanztests müssen definitionsgemäß sehr eintönig sein und sollten eine Mindestdauer von 30 Minuten aufweisen (Sturm, 1997; Weeß et al., 1998). Zur Ergänzung der verschiedenen Aufmerksamkeitstests kann man noch andere Verfahren wie z.B. Intelligenztests verwenden.

In der vorliegenden Untersuchung wurde eine neuropsychologische Testbatterie zusammengestellt, die einige der beschriebenen Aspekte berücksichtigt. [...] Die Vigilanz lässt sich mit der Testbatterie zur Aufmerksamkeitsprüfung (TAP) von Zimmermann und Fimm (1994) untersuchen. [...]

1.4 Straßenverkehrsunfälle und Müdigkeit am Steuer

Viele Katastrophen und Unfälle waren z.T. die Folge von beeinträchtigter Leistungsfähigkeit aufgrund von Schläfrigkeit und Schlafmangel. Bekannte Beispiele sind die Explosion der Challenger, die Havarie der Exon Valdez und die Reaktorunfälle in Three Mile Island und Tschernobyl (Mitler et al., 1988; Charles et al., 2000). Die Gesamtkosten für schlafbezogene

[Seite 13]

Unfälle in den USA werden von Leger (1994) auf 43-56 Milliarden US-Dollar geschätzt. Eine besondere Stellung nehmen Straßenverkehrsunfälle ein. Sie sind die häufigste Unfallursache mit Todesfolge. Neben Alkohol am Steuer stellen u.a. Müdigkeit bzw. Einschlafen während des Fahrens die Hauptursache dar. So sind 24% aller tödlichen Unfälle auf bayrischen Autobahnen im Jahre 1991 auf Einschlafen am Steuer zurückzuführen (Langwieder et al., 1994).

Anmerkungen

Leichte Anpassungen und Auslassungen, ansonsten identisch ohne Quellenverweis.

Sichter
(Agrippina 1) Hindemith


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Letzte Bearbeitung dieser Seite: durch Benutzer:Hindemith, Zeitstempel: 20120403094857

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