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Aho/043

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MRT-Untersuchung des Prostatakarzinoms: Vergleich diffusionsgewichteter MRT-Bildgebung mit der Histologie

von Dr. Arne Hohenstein

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Statistik und Sichtungsnachweis dieser Seite findet sich am Artikelende
[1.] Aho/Fragment 043 02 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-03-27 17:05:59 Guckar
Aho, Fragment, Gesichtet, Graser 2006, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Klgn
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 43, Zeilen: 2-32
Quelle: Graser 2006
Seite(n): 23, Zeilen: 23: 16-19, 58: 12-25, 59: 1-10, 12-14
Die Kenntnis der chirurgischen Anatomie der Prostata und ihrer Umgebungsstrukturen erleichtert dem Radiologen die Beurteilung einer magnetresonanztomographischen Untersuchung dieser Region, da sie das Verständnis für die topographischen Lagebeziehungen fördert.

Ergebnisse von Untersuchungen der Prostata mit Hilfe der Magnetresonanztomographie wurden erstmals 1987 publiziert (Carrol et al., 1987) und daraufhin als neue Staging-Untersuchungsmethode mit den existierenden Verfahren CT und klinische Stadieneinteilung verglichen (Hricak et al., 1987b). Bereits in diesen frühen Studien wurde z. B. von Hricak und Kollegen (1987b) von einer über 80-prozentigen Treffsicherheit der MRT beim Staging des Prostatakarzinoms berichtet. In Anbetracht der Tatsache, dass die Untersuchungen auf einem Magneten mit einer Feldstärke von nur 0,35 T ohne Endorektalspule und mit Schichtdicken von 7 mm bis 1 cm durchgeführt wurden, erscheinen diese Ergebnisse aus heutiger Sicht zu optimistisch.

Im Jahre 1988 wurde von der Entwicklung einer Endorektalspule für die Untersuchung der Prostata berichtet (Martin et al., 1988). Diese Spule wurde im Jahre 1991 erstmals zur Untersuchung von Patienten mit der Möglichkeit, die Prostata in hervorragender Ortsauflösung darzustellen, eingesetzt (Schnall et al., 1989). Ein Jahr später wurde zur Untersuchung der Prostata die Endorektalspule mit einer phased-array-Oberflächenspule kombiniert und ihre überlegene Bildqualität dokumentiert (Schnall et al., 1992), sodass dieses Verfahren ab 1994 auf größere Patientenkollektive ausgeweitet wurde. Die Ergebnisse dieser Studien besagen übereinstimmend, dass sich mit der Kombination von Endorektal- und phased-array-Oberflächenspule die höchste Abbildungsqualität und daraus resultierend die größte Sensitivität und Spezifität für das Staging des Prostatakarzinoms erreichen ließ (Harris et al., 1995; Hricak et al., 1994). Dagegen brachte eine zusätzliche intravenöse Kontrastmittelgabe (Gadolinium) keinen wesentlichen diagnostischen Vorteil, obwohl anfangs von einer Verbesserung der Detektion extrakapsulärer Tumoranteile und einer Samenblaseninvasion berichtet wurde (Mirowitz et al., 1993). Aktuelle Studien dagegen zeigten, dass dynamische 3D-Sequenzen nach Kontrastmittelgabe [geeignet sind, Prostatakarzinome von physiologischem Gewebe der peripheren Zone zu differenzieren (Buckley et al., 2004).]

[S. 23]

Die Kenntnis der chirurgischen Anatomie der Prostata und ihrer Umgebungsstrukturen erleichtert dem Radiologen die Beurteilung einer magnetresonanztomographischen Untersuchung dieser Region, da sie das Verständnis für die topographischen Lagebeziehungen fördert.

[S. 58]

Ergebnisse von Untersuchungen der Prostata mit Hilfe der Magnetresonanztomographie wurden erstmals 1987 publiziert (Carrol et al. 1987), und in diesem Jahr wurde die neue Staging-Untersuchungsmethode auch mit den existierenden Methoden CT und klinische Stadieneinteilung verglichen (Hricak et al. 1987a). Bereits in diesen frühen Studien wurde z. B. von Hricak und Kollegen von einer über 80-prozentigen Treffsicherheit der MRT beim Staging des Prostatakarzinoms berichtet. In Anbetracht der Tatsache, daß die Untersuchungen auf einem Magneten mit einer Feldstärke von nur 0,35 T, ohne Endorektalspule und mit Schichtdicken von 7 mm bis 1 cm durchgeführt wurden, erscheinen diese Ergebnisse aus heutiger Sicht zu optimistisch.

Im Jahre 1988 wurde erstmals von der Entwicklung einer Endorektalspule für die Untersuchung der Prostata berichtet (Martin et al. 1988). Diese Spule wurde im Jahre 1991 erstmals zur Untersuchung von Patienten mit der Möglichkeit, die Prostata in hervorragender Ortsauflösung darzustellen, eingesetzt (Schnall et al. 1989). Größere Patientenkollektive wurden erstmals 1994 untersucht und die Ergebnisse dieser Studien besagen

[S. 59]

übereinstimmend, daß sich mit der Kombination von Endorektal- und phased-array-Oberflächenspule die höchste Abbildungsqualität und daraus resultierend die größte Sensitivität und Spezifität für das Staging des Prostatakarzinoms erreichen läßt (Harris et al. 1995; Hricak et al. 1994). Untersuchungen mit intravenöser Gadolinium-Gabe erfolgten ab 1993, wobei schnell evident wurde, daß die Gabe von Kontrastmittel bei der Untersuchung der Prostata keinen wesentlichen diagnostischen Vorteil bringt, obwohl anfangs eine Verbesserung der Detektion extrakapsulärer Tumoranteile und der Samenblaseninvasion berichtet wurde (Mirowitz et al. 1993). Aktuelle Studien zeigen, daß dynamische 3D-Sequenzen nach Kontrastmittelgabe dazu geeignet sind, Prostatakarzinome von physiologischem Gewebe der peripheren Zone zu differenzieren (Buckley et al. 2004).

[...]

Im Jahr 1992 wurde erstmals die Kombination aus Endorektalspule und phased array-Oberflächenspule zur Untersuchung der Prostata eingesetzt und ihre überlegene Bildqualität dokumentiert (Schnall et al. 1992).

Anmerkungen

Kein Verweis auf die Quelle.

Sichter
(Klgn), PlagProf:-)


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