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BefundeBearbeiten

  • Die Dissertation enthält zahlreiche wörtliche und sinngemäße Textübernahmen, die nicht als solche kenntlich gemacht sind. Als betroffen festgestellt wurden bisher (Stand: 28.03.2014) im – 65,5 % des Hauptteils der Arbeit beanspruchenden – Einleitungsteil (S. 10-47) folgende Unterkapitel, von denen sich manche als vollständig übernommen erwiesen haben – siehe Klammervermerke:
  • 2 EINLEITUNG
  • 2.1 Das Prostatakarzinom
  • 2.1.2 Ätiologie (S. 11-13): Seiten 11, 12, 13
  • 2.1.3 Morphologie / Histologische Klassifikation (S. 13-15): Seite 13
  • 2.2 Diagnosestellung
  • 2.2.1 Diagnoseverfahren (S. 15-17): Seiten 16, 17
  • 2.3 Therapieoptionen (S. 20-21): Seiten 20, 21
  • 2.4 Anatomie und Physiologie der Prostata
  • 2.4.1 Makroskopische Anatomie (S. 21-26): Seiten 21, 22, 23, 24, 25, 26 – [vollständig]
  • 2.4.2 Mikroskopische Anatomie und Physiologie (S. 27-30): Seiten 27, 28, 29, 30 – [vollständig]
  • 2.4.3 Vaskuläre Anatomie (S. 30-31): Seiten 30, 31 – [vollständig]
  • 2.4.4 Neuroanatomie (S. 31-32): Seiten 31, 32 – [vollständig]
  • 2.4.5 Kernspintomographische Anatomie (S. 32-33): Seiten 32, 33 – [vollständig]
  • 2.5 Die Magnetresonanztomographie (MRT)
  • 2.5.1 Geschichte und technische Grundlagen (S. 34): Seite 34 – [vollständig]
  • 2.5.2 Prinzip der Magnetresonanz (S. 34-36): Seiten 34, 35, 36 – [vollständig]
  • 2.5.3 T1- und T2-Relaxationszeiten (S. 36-37): Seiten 36, 37 – [vollständig]
  • 2.5.5 Grundlagen der diffusionsgewichteten MRT-Bildgebung (S. 38-40): Seiten 38, 39, 40 – [vollständig]
  • 2.5.8 MRT-Bildgebung der Prostata (S. 43-46): Seiten 43, 44, 45, 46 – [vollständig].

Herausragende FundstellenBearbeiten

  • Fragment 040 01: Eine Formel wird durch unbedachtes Kopieren noch schwerer zu interpretieren als sie in der Quelle ohnehin schon ist (die korrekte Formel findet man z.B. hier auf Seite 17).

Herausragende QuellenBearbeiten

  • Graser (2006): Es gibt äußerst umfangreiche Übernahmen aus einer Dissertation, die im Jahre 2006 an der Ludwig-Maximilians-Universität München angenommen wurde. Die Seiten 21-34 sowie 43-46 stammen aus dieser Arbeit. Die Übernahmen sind bis auf marginale Anpassungen wörtlich und ungekennzeichnet – und Graser (2006) wird in der gesamten Dissertation nicht genannt.
  • In ähnlicher Weise, jedoch nicht ganz so umfangreich, wird auch aus zwei Dissertationen übernommen, die an der Universität Hamburg angenommen wurden:

Andere BeobachtungenBearbeiten

  • Auf Seite 82 der Dissertation findet sich folgende "Eidesstattliche Versicherung":
    "Ich versichere ausdrücklich, dass ich die Arbeit selbständig und ohne fremde Hilfe verfasst, andere als die von mir angegebenen Quellen und Hilfsmittel nicht benutzt und die aus den benutzten Werken wörtlich oder inhaltlich entnommenen Stellen einzeln nach Ausgabe (Auflage und Jahr des Erscheinens), Band und Seite des benutzten Werkes kenntlich gemacht habe. Ferner versichere ich, dass ich die Dissertation bisher nicht einem Fachvertreter an einer anderen Hochschule zur Überprüfung vorgelegt oder mich anderweitig um Zulassung zur Promotion beworben habe."
  • Übernahmen aus Veröffentlichungen, bei denen Aho Co-Autor ist und die deshalb nicht als Plagiate dokumentiert sind:
    • J. Yamamura et al. (2011a) (Aho ist 4. von insgesamt 9 Autoren):
      • Es gibt umfangreiche Übernahmen aus dieser Veröffentlichung (insbesondere S. 48-52 der Dissertation). Die Übersetzung ist teilweise eng am englischen Original.
      • Die Arbeit wird in der Dissertation nicht erwähnt.
      • Die Übernahme weist Fehler auf, die zum einen auf ein mangelndes Verständnis der Originalarbeit hinweisen und zum anderen auf eine nicht ausreichende Lektüre der Dissertation durch die Prüfer:
        (a) Die fehlerhaft geschriebene Gleichung (1) wurde identisch übernommen, obwohl sie in J. Yamamura et al. (2011b) richtig angegeben ist.
        (b) Der Fachausdruck "noise" = Rauschen (= Einfluß der Störgrößen) wird unsinnigererweise mit "Lärm" übersetzt (Seite 49, 5-letzte Zeile).
        (c) Eine unsinnige "3" wird vor "(3 orthogonale Richtungen)" (Seite 49, letzte Zeile) eingefügt.
        (d) Die Abkürzung SD = Standard Deviation wurde nicht übersetzt. Auf Seite 55, letzte Zeile wurde allerdings das englische Original mean in MW = MittelWert übersetzt.
        (e) In der letzten Klammer auf Seite 55 fehlt eine 1 vor SD.
        (f) Der angegebene Grenzwert von 4.0 ng/dl auf Seite 53, Zeile 5 widerspricht dem Grenzwert 4 ng/ml von Seite 48, Zeile 12.
    • J. Yamamura et al. (2011b) (Aho ist 4. von insgesamt 9 Autoren):
      • Es gibt umfangreiche Übernahmen aus dieser Veröffentlichung, insbesondere:
        • Figure 1 – Abb. 9 der Diss.
        • Figure 2 – Abb. 10 der Diss.
        • Figure 3 – Abb. 11 der Diss.
        • Figure 4 – Abb. 12 der Diss.
        • Figure 5 – Abb. 13 der Diss. (Interessanterweise wird die Abb. 13 in der Diss. im Text weder direkt erwähnt noch indirekt diskutiert.)
      • Die Veröffentlichung wird in der Dissertation auf Seite 9 erwähnt:
        "Die Ergebnisse dieser Arbeit wurden bereits in der Zeitschrift Journal of Computer Assisted Tomography publiziert. Comput Assist Tomogr. 2011 Mar-Apr;35(2):223-8. [...]"
    • Man beachte, dass es erhebliche Textparallelen gibt zwischen J. Yamamura et al. (2011a) und J. Yamamura et al. (2011b). Die Ergebnisse der Histopathologie unterscheiden sich in den beiden Arbeiten aber.

StatistikBearbeiten

  • Es sind bislang 38 gesichtete Fragmente dokumentiert, die als Plagiat eingestuft wurden. Bei 36 von diesen handelt es sich um Übernahmen ohne Verweis auf die Quelle („Verschleierungen“ oder „Komplettplagiate“). Bei 2 Fragmenten ist die Quelle zwar angegeben, die Übernahme jedoch nicht ausreichend gekennzeichnet („Bauernopfer“).
  • Die untersuchte Arbeit hat 58 Seiten im Hauptteil. Auf 30 dieser Seiten wurden bislang Plagiate dokumentiert, was einem Anteil von 51.7% entspricht.
    Die 58 Seiten lassen sich bezüglich des Textanteils, der als Plagiat eingestuft ist, wie folgt einordnen:
Plagiatsanteil Anzahl Seiten
keine Plagiate dokumentiert 28
0%-50% Plagiatsanteil 3
50%-75% Plagiatsanteil 5
75%-100% Plagiatsanteil 22
Ausgehend von dieser Aufstellung lässt sich abschätzen, wieviel Text der untersuchten Arbeit gegenwärtig als plagiiert dokumentiert ist: es sind, konservativ geschätzt, rund 44% des Textes im Hauptteil der Arbeit.


IllustrationBearbeiten

Folgende Grafik illustriert das Ausmaß und die Verteilung der dokumentierten Fundstellen. Die Farben bezeichnen den diagnostizierten Plagiatstyp:
(grau=Komplettplagiat, rot=Verschleierung, gelb=Bauernopfer)

Aho col.png

Die Nichtlesbarkeit des Textes ist aus urheberrechtlichen Gründen beabsichtigt.

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