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Aho/Fragment 027 01

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Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 27, Zeilen: 1-31 (komplett)
Quelle: Graser 2006
Seite(n): 19, 20, Zeilen: 19: 1-12; 20: 1-16
2.4.2 Mikroskopische Anatomie und Physiologie

Mikroskopisch besteht die Vorsteherdrüse aus etwas 30–50 Einzeldrüsen, die in fibromuskuläres Stroma eingebettet sind und deren Ausführungsgänge in die Urethra prostatica münden. Das Drüsensekret ist farblos, von geringer Viskosität und weist einen sauren pH-Wert (etwa 6,4) auf. Es enthält Zitronensäure (4 mg/ml), Zink (150 μg/ml), Prostaglandine (200 μg/ml), Spermin (3 mg/ml) sowie Immunglobuline, Proteasen und saure Phosphatasen (Benninghoff, 1994). Die Hauptfunktionen des Prostatasekrets, das zusammen mit dem Sekret der Bläschendrüsen (Samenblasen) den Großteil des Gesamtejakulates von etwa 3 ml ausmacht, sind Gelierung, Koagulation und Befeuchtung des Samens (Aumüller und Seitz, 1990). Des Weiteren fördert es die Motilität und verlängert die Überlebenszeit der Spermatozoen. Sekretorische Proteine sind an deren Uncoating beteiligt und interagieren mit dem Zervikalsekret der Frau. Die tubuloalveolären Drüsen der Prostata haben ein zwei- bis mehrreihiges Epithel, wobei die Form der Einzelzellen von ihrer sekretorischen Aktivität, der hormonellen Stimulation und dem Alter des Mannes abhängt. Die eigentlichen Drüsenzellen sind hochprismatisch und enthalten Sekretgranula, die luminalseitig sezerniert werden. Das Prostatagewebe regeneriert sich durch Proliferation der Basalzellen, die der Basalmembran unmittelbar aufliegen (Hayward Cunha., 2000).

Die zonalen Abschnitte der Prostata sind auch durch eine histologische Differenzierung gekennzeichnet. In der peripheren Zone sind die Ausführungsgänge schmal und enden an einfach gebauten runden Azini (McNeal, 1981b; Rifkin, 1997). Die azinären Epithelzellen haben deutliche Grenzen, ein helles Zytoplasma und kleine, dunkle, basal lokalisierte Kerne. Das Stroma enthält lockere, glatte Muskulatur. In der zentralen Zone sind die Ausführungsgänge dagegen von größerem Kaliber und enden in großen, unregelmäßigen Azini mit deutlichen Stromaanteilen. Die Epithelzellen der Azini haben unscharfe Grenzen, ein granuläres Zytoplasma und große, helle Zellkerne, die innerhalb der Zellen auf unterschiedlicher Höhe liegen. Das Stroma enthält viel dicht angeordnete, glatte Muskulatur.

[Seite 19, Zeilen 1-12]

III.1.2 Mikroskopische Anatomie und Physiologie

Mikroskopisch besteht die Vorsteherdrüse aus etwas 30–50 Einzeldrüsen, die in fibromuskuläres Stroma eingebettet sind und deren Ausführungsgänge in die Urethra prostatica münden. Das Drüsensekret ist farblos, von geringer Viskosität und weist einen sauren pH-Wert (etwa 6,4) auf. Es enthält Zitronensäure (4 mg/ml), Zink (150 μg/ml), Prostaglandine (200 μg/ml), Spermin (3 mg/ml) sowie Immunglobuline, Proteasen und saure Phosphatasen (Benninghoff 1994). Die Hauptfunktionen des Prostatasekrets, das zusammen mit dem Sekret der Bläschendrüsen (Samenblasen) den Großteil des Gesamtejakulates von etwa 3 ml ausmacht, sind Gelierung, Koagulation und Befeuchtung des Samens (Aumuller et al. 1990). Des weiteren fördert es die Motilität und verlängert die Überlebenszeit der Spermatozoen. Sekretorische Proteine sind an deren Uncoating beteiligt und interagieren mit dem Zervikalsekret der Frau.

[Seite 20, Zeilen 1-16]

Die tubuloalveolären Drüsen der Prostata haben ein zwei- bis mehrreihiges Epithel, wobei die Form der Einzelzellen von ihrer sekretorischen Aktivität, der hormonellen Stimulation und dem Alter des Mannes abhängt. Die eigentlichen Drüsenzellen sind hochprismatisch und enthalten Sekretgranula, die luminalseitig sezerniert werden. Das Prostatagewebe regeneriert sich durch Proliferation der Basalzellen, die der Basalmembran unmittelbar aufliegen (Hayward et al. 2000).

Die histologische Differenzierung der in Kap. III.1.1 vorgestellten drei Zonen der Prostata soll im folgenden erläutert werden. In der peripheren Zone sind die Ausführungsgänge schmal und enden an einfach gebauten runden Azini (McNeal 1981a; Rifkin 1997). Die azinären Epithelzellen haben deutliche Grenzen, ein helles Zytoplasma und kleine, dunkle, basal lokalisierte Kerne. Das Stroma enthält lockere glatte Muskulatur. In der zentralen Zone sind die Ausführungsgänge dagegen von größerem Kaliber und enden in großen, unregelmäßigen Acini mit deutlichen Stromaanteilen. Die Epithelzellen der Azini haben unscharfe Grenzen, ein granuläres Zytoplasma und große, helle Zellkerne, die innerhalb der Zellen auf unterschiedlicher Höhe liegen. Das Stroma enthält viel dicht angeordnete glatte Muskulatur.

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Der in der letzten Zeile begonnene Satz ist im Fragment auf der folgende Seite dokumentiert.

Sichter
(Hindemith), Guckar

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