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Aho/Fragment 028 01

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Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 28, Zeilen: 1-31 (komplett)
Quelle: Graser 2006
Seite(n): 20, 21, Zeilen: 20: 16-25; 21: 1-20
[Diese Kriterien weisen darauf hin, dass die Zonen unterschiedliche] Funktion haben, was auch durch die Tatsache unterstrichen wird, dass die Zellen der zentralen Zone Pepsinogen II und Gewebsplasminogenaktivator (tPA=tissue plasminogen activator) sezernieren, eine Substanz, die nur an dieser Stelle in der Prostata zu finden ist. Histologisch ähnelt die Übergangszone der peripheren Zone. Die hauptsächliche Bedeutung der zonalen Einteilung liegt in der Zuordnung von pathologischen Veränderungen zum Ursprungsgewebe. So geht die benigne Prostatahyperplasie in der Mehrzahl der Fälle von der Übergangszone aus, während das Karzinom zu 70 % in der peripheren Zone, zu 20 % in der Übergangszone und nur zu 10 % in der zentralen Zone entsteht (McNeal, 1981b; Massmann et al., 2003).

Die mikroskopische Untersuchung der Ductuli ejaculatorii, der Ampulla ductus deferentis und der Samenblasen ergibt ein zweireihiges hochprismatisches Epithel, dessen starke sekretorische Aktivität an dem gut entwickelten, rauhen endoplasmatischen Retikulum und Golgiapparat zu erkennen ist. Regelmäßig kommen in den Epithelzellen auch Lipofuszingranula als Zeichen abgelaufener hoher Stoffwechselleistungen vor (Benninghoff, 1994).

Das Sekret der Bläschendrüsen, das etwa 50–80 % des Ejakulates ausmacht, hat eine gelatinöse Konsistenz, ist gelblich gefärbt und besteht vorwiegend aus Proteinen. Sein pH-Wert ist mit 7,2-7,6 leicht alkalisch. Es enthält Fruktose, die den Spermien als Energielieferant dient, und Prostaglandine, die durch ihre Wirkung auf die glatte Muskulatur des weiblichen Genitaltraktes die Wanderung der Spermatozoen von der Scheide in den Uterus und die Tuba uterina erleichtern. Des Weiteren gehören Seminogelin, Fibronectin und Laktoferrin zu den spezifischen Bestandteilen des Sekrets, wobei die beiden ersteren Substanzen wesentlich an der postejakulatorischen Koagulation des Samens beteiligt sind (Lilja et al., 1984, 1989).

In der Entwicklung und Funktion der Prostata spielen die männlichen Sexualhormone eine entscheidende Rolle, allen voran das Testosteron. Die Anwesenheit von Androgenen ist für die Entwicklung der Prostata unerlässlich (Price und Ortiz, 1965), da die Differenzierung des urogenitalen Sinusmesenchyms zu Prostatagewebe nicht durch das genetische Geschlecht des [Embryos sondern allein durch die Wirkung von männlichen Geschlechtshormonen determiniert wird.]

[Seite 20, Zeilen 16-25]

Diese Kriterien weisen darauf hin, daß die Zonen unterschiedliche Funktion haben, was auch durch die Tatsache unterstrichen wird, daß die Zellen der zentrale Zone Pepsinogen II und Gewebsplasminogenaktivator (tPA, tissue plasminogen activator) sezernieren, eine Substanz, die an keiner anderen Stelle in der Prostata zu finden ist. Histologisch ähnelt die Übergangszone der peripheren Zone.

Die hauptsächliche Bedeutung der zonalen Einteilung liegt in der Zuordnung von pathologischen Veränderungen zum Ursprungsgewebe: Die benigne Prostatahyperplasie geht in der überwiegenden Mehrzahl der Fälle von der Übergangszone aus, während das Karzinom zu 70% in der peripheren Zone, zu 20% in der Übergangszone und nur zu 10% in der zentralen Zone entsteht (Massmann et al. 2003; McNeal 1981a).

[Seite 21, Zeilen 1-20]

Die mikroskopische Untersuchung der Ductuli ejaculatorii, der Ampulla ductus deferentis und der Samenblasen ergibt ein zweireihiges hochprismatisches Epithel, dessen starke sekretorische Aktivität an einem gut entwickelten rauhen endoplasmatischen Retikulum und Golgiapparat zu erkennen ist. Regelmäßig kommen in den Epithelzellen auch Lipofuszingranula als Zeichen abgelaufener hoher Stoffwechselleistungen vor (Benninghoff 1994). Das Sekret der Bläschendrüsen, das etwa 50–80% des Ejakulates ausmacht, hat eine gelatinöse Konsistenz, ist gelblich gefärbt und besteht vorwiegend aus Proteinen. Sein pH-Wert ist mit 7,2? 7,6 leicht alkalisch. An spezifischen Substanzen enthält es Fruktose, die den Spermien als Energielieferant dient, und Prostaglandine, die durch ihre Wirkung auf die glatte Muskulatur des weiblichen Genitaltraktes die Wanderung der Spermatozoen von der Scheide in den Uterus und die Tuba uterina erleichtern. Des weiteren gehören Seminogelin, Fibronectin und Laktoferrin zu den spezifischen Bestandteilen des Sekrets, wobei die beiden ersteren Substanzen wesentlich an der postejakulatorischen Koagulation des Samens beteiligt sind (Lilja et al. 1984; Lilja et al. 1989).

In der Entwicklung und Funktion der Prostata spielen die männlichen Sexualhormone eine entscheidende Rolle, allen voran das Testosteron. Die Anwesenheit von Androgenen ist bereits für die Entwicklung der Prostata unerläßlich (Price et al. 1965), da die Differenzierung des urogenitalen Sinusmesenchyms zu Prostatagewebe nicht durch das genetische Geschlecht des Embryos, sondern allein durch die Wirkung von männlichen Geschlechtshormonen determiniert wird (siehe Kap. II.2 Allgemeine Pathologie).

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith), Guckar

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