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Aho/Fragment 044 16

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Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 44, Zeilen: 16-33
Quelle: Hamm et al 2010
Seite(n): 231, Zeilen: l. Spalte: letzte Zeilen
Die normale Prostata weist im T1-gewichteten Bild eine homogene Signalintensität auf, die gering über der des Muskelgewebes liegt. Eine Differenzierung der zonalen Anatomie gelingt am besten auf T2-gewichteten Aufnahmen. Die periphere Zone zeigt sich in der transversalen Ebene als sichelförmiges Gewebe mit homogener, hoher Signalintensität. Die zentralen Drüsenabschnitte, bestehend aus der zentralen Zone und der Übergangszone, weisen teils signalarme, teils signalreiche Anteile auf. Eine exakte Abgrenzung der Übergangszone gelingt nicht. Dies ist zum einen auf den nur geringen Anteil der Übergangszone am gesamten prostatischen Drüsengewebe zurückzuführen, zum anderen weist die Übergangszone einen der peripheren Zone identischen Aufbau auf (Nicolas et al., 2004).

Die Signaldifferenz zwischen der peripheren Zone und den zentralen Drüsenabschnitten lässt sich durch ihren histologisch unterschiedlichen Aufbau erklären. So ist das stromale Gewebe der zentralen Zone aus langen, dicht um die Azini gelagerten Fasern glatter Muskulatur aufgebaut. Die Azini der peripheren Zone hingegen sind klein und dünnwandig mit nur vereinzelten Muskelfasern im umliegenden periazinären Stroma angeordnet. Somit wäre die niedriege Signalintensität der zentralen Zone auf den hohen Anteil an glatter Muskulatur [zurückzuführen (Sommer et al. 1986).]

Die normale Prostata weist im Tlw Bild eine homogene, mittlere Signalintensität auf. die gering über der des Muskelgewebes liegt. Eine Differenzierung der zonalen Anatomie gelingt am besten auf T2w Aufnahmen. Die periphere Zone zeigt sich in der transversalen Ebene als sichelförmiges Gewebe mit homogener, hoher Signalintensität. Die zentralen Drüsenabschnitte, bestehend aus der zentralen Zone und der Übergangszone, weisen teils Signalarme. teils signalreiche Anteile auf. Eine sichere Differenzierung der Übergangszone gelingt nicht. Dies mag zum einen in dem nur geringen Anteil der Übergangszone am gesamten prostatischen Drüsengewebe (5-10%) liegen, zum anderen weist die Übergangszone einen - entsprechend ihrem embryonalen Ursprung - der peripheren Zone identischen Aufbau auf. Die Signaldifferenz zwischen der peripheren Zone und den zentralen Drüsenabschnitten lässt sich durch ihren histologisch differenten Aufbau erklären. So ist das stromale Gewebe der zentralen Zone aus langen dicht um die Azini gelagerten Fasern glatter Muskulatur aufgebaut, die Azini der peripheren Zone hingegen sind klein und dünnwandig mit nur vereinzelten Muskelfasern im umliegenden periazinären Stroma angeordnet. Somit wäre die niedrige Sl der zentralen Zone auf den hohen Anteil an glatter Muskulatur zurückzuführen (88).
Anmerkungen

Die Quelle wird zwar genannt (Nicolas et al. 2004, eine andere Version der Quelle als die hier zur Dokumentation herangezogene), Art und Umfang der Übernahmen werden aber für den Leser nicht deutlich.

Die Referenz (88) in der Quelle ist online bisher nicht einsehbar und daher nicht dokumentiert. Für die Einordnung dieses Fragments ist die Referenz eher nebensächlich.

Sichter
(Hindemith), Guckar

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