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Vergleich der Wirkung milder, serieller Ganzkörper-Hyperthermie von Infrarot-A-Liege und Haslauer Wärmeliege bei Patienten mit Systemischer Sklerodermie bezüglich des Raynaud-Phänomens

von Dr. Anja Kührt

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Statistik und Sichtungsnachweis dieser Seite findet sich am Artikelende
[1.] Ak/Fragment 008 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-08-24 15:38:59 Schumann
Ak, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, Wittstock 2006

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 8, Zeilen: 1ff (komplett)
Quelle: Wittstock 2006
Seite(n): 10, 11, Zeilen: 10: 17ff; 11: 1ff
Das CREST-Syndrom stellt eine Sonderform dar und wird als eine Zwischenform von limitierter und diffuser systemischer Sklerodermie angesehen (Salerni et al. 1977). Hier stehen eine Calcinosis cutis, das Raynaud-Phänomen, eine ösophageale Dysfunktion, eine meist auf die Hände und das Gesicht beschränkte limitierte Hautsklerose sowie Teleangiektasien im Vordergrund.

Um nun die entsprechende Diagnose stellen zu können, bedarf es objektiver Parameter, die zum Einen das Raynaud-Phänomen gegenüber dem Normalbefund abgrenzen und zum Anderen die Intensität der Anfälle beschreiben, um mögliche Therapieerfolge erfassen zu können. Neben anderen Methoden hat vor allem die Reaktion der akralen Durchblutung auf einen definierten Kältereiz breite Beachtung erhalten, da sie sich in den pathophysiologischen Kontext eines Raynaud-Anfalls einfügt.

Es gibt verschiedene Methoden zur Registrierung dieser kontrollierten akralen Abkühlung und Reperfusion. Die Bestimmung des Temperaturverlaufes mittels Infrarot- Strahlung ist die apparativ einfachste und schon seit Jahrzehnten bekannt (Rietschel et al. 1969).

Eine wichtige Erkenntnis für die Analyse der Temperaturdaten besteht in der Tatsache, dass die Erwärmung der Haut nach einem Kältereiz mathematisch durch eine Sprungantwort erster Ordnung beschrieben werden kann (Meffert et al. 1972). Dieser Sachverhalt stellt sich in der allgemeinen Gleichung T (t) = k (1- e (-t/τ) [sic] dar. Dabei sind k und τ Konstanten, T ist die lokale Hauttemperatur und t die Zeit. Dieser Sachverhalt ermöglicht die Interpretation der Kurvenverläufe verschiedener Patienten und deren Vergleich untereinander (Meffert et al. 1972).

Zur Beurteilung der Intensität des Raynaud-Phänomens nach Diagnosestellung hat sich eine Quantifizierung der subjektiven Krankheitswahrnehmung bewährt (Merkel et al. 2002). Häufigkeit und Dauer der Raynaud-Attacken werden erfasst und deren Intensitäten mittels Visueller Analog-Skala ermittelt. Diese Angaben ergänzen in sinnvoller Weise die objektiven Messverfahren und haben sich für die Verlaufsbeobachtung bewährt (Steen, Medsger 1997).

Eine Sonderform ist das CREST- Syndrom, welches eine Art Bindeglied zwischen limitierter und diffuser systemischer Sklerodermie darstellt (Salerni et al. 1977). Hier stehen folgende Symptome im Vordergrund: eine Calcinosis cutis, das Raynaud- Phänomen, eine ösophageale Dysfunktion, eine meist auf die Hände und das Gesicht beschränkte limitierte Hautsklerose sowie Teleangiektasien.

[...] Um nun die entsprechende Diagnose stellen zu können, bedarf es objektiver Parameter, die zum Einen das Raynaud- Phänomen gegenüber dem Normalbefund abgrenzen und zum Anderen die Intensität der Anfälle beschreiben, um mögliche Therapieerfolge erfassen zu können.

[Seite 11]

Neben anderen erdenklichen Methoden hat vor allem die Reaktion der akralen Durchblutung auf einen definierten Kältereiz breite Beachtung erhalten, da sie sich in den pathophysiologischen Kontext eines Raynaud- Anfalls einfügt.

Die Herangehensweise an die Registrierung dieser kontrollierten akralen Abkühlung und Reperfusion mit folglicher Wiedererwärmung ist denkbar unterschiedlich. [...] Von den drei genannten Methoden ist die Bestimmung des Temperaturverlaufes mittels Infrarot- Strahlung die apparativ einfachste und schon seit Jahrzehnten bekannt (Rietschel et al. 1969).

Eine wichtige Erkenntnis für die Analyse der Temperaturdaten besteht in der Tatsache, dass die Erwärmung der Haut nach einem Kältereiz mathematisch durch eine Sprungantwort erster Ordnung beschrieben werden kann (Meffert et al. 1972). Dieser Sachverhalt stellt sich in der allgemeinen Gleichung T (t) = k( 1- e ( -t/T)) [sic] dar. Dabei ist T die lokale Hauttemperatur und t die Zeit. Dieser Sachverhalt ermöglicht die Interpretation der Kurvenverläufe verschiedener Patienten und deren Vergleich untereinander (Meffert et al. 1974).

Die Methode der Wahl zur Überwachung der Schwere des Raynaud- Phänomens nach gesicherter Diagnose ist derzeit eine Quantifizierung der subjektiven Krankheitswahrnehmung (Merkel et al. 2002). Die Erfassung von Häufigkeit und Dauer der Raynaud- Attacken sowie eine Ermittlung deren Intensitäten mittels Visueller- Analog- Skala geben reliable und mit dem klinisch erfassbaren Gesundheitszustand konforme Aussagen über den Leidensstatus wider. Diese subjektiven Daten ergänzen die objektiven Messverfahren und haben sich für die Verlaufsbeobachtung bewährt (Steen, Medsger 1997).

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith) Schumann


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