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Ak/Fragment 010 06

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Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 10, Zeilen: 6-19
Quelle: Wittstock 2006
Seite(n): 13, Zeilen: 4ff
Es ist bekannt, dass eine erhöhte Körpertemperatur die Stoffwechselprozesse und Ausscheidungsfunktionen des Organismus unspezifisch zu beschleunigen vermag (Schmidt 1987). So kommt es zu einer verstärkten Durchblutung der Organe und Gewebe, gleichzeitig wird der Muskeltonus verringert. Die Stimulation des Immunsystems beeinflusst den Verlauf von allergischen und rheumatischen Erkrankungen positiv. So wurde unter Hyperthermie ein Anstieg immunomodulatorischer Zytokine, wie Interleukin-12, Interleukin-1, und Tumor-Nekrose-Faktor-alpha beobachtet (Rhind et al. 2004). Auch führt eine erhöhte Körpertemperatur zu einer Induktion naiver T-Zellen und T-Gedächtniszellen. Nach Antigenexposition im lymphatischen Gewebe gelangen diese auch in die Körperperipherie und unterstützen die Infektabwehr (Atanackovic et al. 2005). Ein Anstieg der Körpertemperatur führt zu einer erhöhten lymphozytären Mitoserate (Manzella, Roberts 1979). Chronische Entzündungen können akut auftreten und danach durch den Organismus erkannt werden. Generell vermag eine erhöhte Körpertemperatur die Stoffwechselprozesse und Ausscheidungsfunktionen des Organismus unspezifisch zu beschleunigen (Schmidt 1987). Der Muskeltonus wird verringert und die Durchblutung gesteigert. Dabei gleicht sich zunächst die Temperatur der Peripherie der Kerntemperatur an. Jede weitere Wärmezufuhr führt dann zu einem Anstieg von Temperatur und Durchblutung im gesamten Körper (Heckel 1990). Die Stimulation des Immunsystems beeinflusst den Verlauf von allergischen und rheumatischen Erkrankungen positiv. So ist unter Hyperthermie ein Anstieg immuno- modulatorischer Zytokine, wie Interleukin- 12, Interleukin- 1, und Tumor- Nekrose- Faktor- alpha zu verzeichnen (Rhind et al. 2004). Außerdem kommt es zu einer Induktion naiver T-Zellen und T- Gedächtniszellen, die nach Antigenexposition im lymphatischen Gewebe auch die Peripherie erreichen und die Infektabwehr unterstützen (Atanackovic et al. 2005; Ahlers et al. 2005). Ferner können chronische Entzündungen akut aufflammen und danach durch den Organismus erkannt werden. Dabei wirken körpereigene Abwehrmechanismen unterstützend, denn die Anhebung der Körpertemperatur führt zu einer erhöhten lymphozytären Mitoserate (Manzella, Roberts 1979; Izumi et al. 1983) und verstärkt die bakterizide Kapazität der neutrophilen Granulozyten (Roberts, Steigbigel, 1977).
Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith) Schumann

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