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Ali/016

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Onkologische Langzeitergebnisse, Inkontinenz und Spätkomplikationen nach transperitonealer laparoskopischer radikaler Prostatektomie ohne Nerverhalt: Follow up von 700 Patienten, operiert in den Jahren 1999-2005 an der Klinik für Urologie der Charité Mitte

von Dr. Anita Lisowski

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Statistik und Sichtungsnachweis dieser Seite findet sich am Artikelende
[1.] Ali/Fragment 016 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-05-18 09:24:12 WiseWoman
Ali, Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, Mansour 2008, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Agrippina1
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 16, Zeilen: 1ff. (komplett)
Quelle: Mansour 2008
Seite(n): 15-16, Zeilen: 15:8ff.; 16:1-4
1.4.2 Therapieoptionen beim fortgeschrittenen Prostatakarzinom

Patienten mit einem metastasierten Prostatakarzinom steht kein kurativer Therapieeinsatz zur Verfügung. Sie müssen sich einer systemischen, antiandrogenen Hormontherapie unterziehen, um durch diese palliative Variante eine höchstmögliche Lebensqualität zu behalten [195]. Da normale als auch maligne Prostatazellen androgensensitiv sind, bewirkt jede Absenkung des Testosteron-Serumspiegels eine Antiproliferation und Tumorregression [196]. Die antihormonelle bzw. androgensuppressive Therapie schließt folgende Möglichkeiten ein [197]:

- Chirurgische Kastration

- LHRH-Analoga

- Antiandrogene

- Kombinationstherapie (MAB)

- Östrogene

- Alternative Medikamente

- LHRH-Antagonisten

Durch die beidseitige subkapsuläre oder radikale Orchiektomie wird der Serum-Testosteronspiegel stark gesenkt [198]. Der Effizienz dieser chirurgischen Variante steht die psychologische Belastung und geringere Lebensqualität des Patienten durch Nebenwirkungen der hormonellen Veränderungen gegenüber. In den letzten Jahren haben LHRH-Analoga eine breite Anwendung erfahren. Präparate wie Buserelin und Goserelin erzielen über eine Dauerstimulation der LHRH-Rezeptoren eine Down-Regulation der Hypophysenrezeptoren. Nach initialem Anstieg von Testosteron, LH und FSH („Flare-up-Phänomen“), dem mit zusätzlicher Antiandrogengabe entgegengewirkt wird, kommt es zu einem Abfall auf Kastrationsniveau [199]. Antiandrogene werden in steroidale (z. B. Cyproteronacetat) und nicht- steroidale Formen (z. B. Flutamid, Bicalutamid) eingeteilt. Nichtsteroidale Präparate verdrängen kompetitiv Testosteron von den zellulären Rezeptoren. Die steroidalen Antiandrogene bewirken zusätzlich eine zentrale Hemmung der Hypophyse [200]. Häufige Nebenwirkungen der LHRH-Analoga sind Antriebsminderung, Libidoverlust und Impotenz. Antiandrogene, v. a. die nichtsteroidalen, wirken schwächer auf die Sexualfunktion, dafür sind Gynäkomastie, Nausea, Diarrhoe, Hepatitis und hämolytische Anämie zu beobachten [201]. Eine typische Folge der langfristigen Hormontherapie ist Osteoporose [202].

1.4.2 Therapieoptionen beim fortgeschrittenen Prostatakarzinom

Patienten mit einem fortgeschrittenen bzw. metastasierten Prostatakarzinom steht kein kurativer Therapieansatz zur Verfügung. Sie müssen sich einer systemischen, antiandrogenen Hormontherapie unterziehen, um durch diese palliative Variante eine höchstmögliche Lebensqualität zu behalten [195]. Da normale als auch maligne Prostatazellen androgensensitiv sind, bewirkt jede Absenkung des Testosteron-Serumspiegels eine Antiproliferation und Tumorregression [196]. Die antihormonelle bzw. androgensuppressive Therapie schließt folgende Möglichkeiten ein [197]:

- chirurgische Kastration

- LHRH-Analoga

- Antiandrogene

- Kombinationstherapie (MAB)

- Östrogene

- Alternative Medikamente

Durch die beidseitige subkapsuläre oder radikale Orchiektomie wird der Serum-Testosteronspiegel stark gesenkt [198]. Der Effizienz dieser chirurgischen Variante steht die psychologische Belastung und geringere Lebensqualität des Patienten durch Nebenwirkungen der hormonellen Veränderungen gegenüber. In den letzten Jahren haben LHRH-Analoga eine breite Anwendung erfahren. Präparate wie Buserelin und Goserelin erzielen über eine Dauerstimulation der LHRH-Rezeptoren eine Down-Regulation der Hypophysenrezeptoren. Nach initialem Anstieg von Testosteron, LH und FSH („Flare-up-Phänomen“), dem mit zusätzlicher Antiandrogengabe entgegengewirkt wird, kommt es so zu einem Abfall auf Kastrationsniveau [199]. Antiandrogene werden in steroidale (z. B. Cyproteronacetat) und nicht-steroidale Formen (z. B. Flutamid, Bicalutamid) eingeteilt. Nicht-steroidale Präparate verdrängen kompetitiv Testosteron von den zellulären Rezeptoren. Die steroidalen Antiandrogene bewirken zusätzlich eine zentrale Hemmung der Hypophyse [200]. Häufige

[S. 16]

Nebenwirkungen der LHRH-Analoga sind Antriebsminderung, Libidoverlust und Impotenz. Antiandrogene, v. a. die Nicht-steroidalen, wirken schwächer auf die Sexualfunktion, dafür sind Gynäkomastie, Nausea, Diarrhoe, Hepatitis und hämolytische Anämie zu beobachten [201]. Eine typische Folge der langfristigen Hormontherapie ist Osteoporose [202].

Anmerkungen

Trotz wörtlicher Übereinstimmungen keine Angabe der Quelle.

Man beachte, dass die Literaturverzeichnisse der untersuchten Arbeit und der Quelle identisch sind, gleiche Verweisnummern also gleiche Literaturverweise darstellen.

Sichter
(Agrippina1) WiseWoman


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Letzte Bearbeitung dieser Seite: durch Benutzer:WiseWoman, Zeitstempel: 20140518092521

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