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Onkologische Langzeitergebnisse, Inkontinenz und Spätkomplikationen nach transperitonealer laparoskopischer radikaler Prostatektomie ohne Nerverhalt: Follow up von 700 Patienten, operiert in den Jahren 1999-2005 an der Klinik für Urologie der Charité Mitte

von Dr. Anita Lisowski

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Statistik und Sichtungsnachweis dieser Seite findet sich am Artikelende
[1.] Ali/Fragment 045 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-05-21 15:11:59 Schumann
Ali, Fragment, Gesichtet, Mansour 2008, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Singulus
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 45, Zeilen: 1ff (komplett)
Quelle: Mansour 2008
Seite(n): 49, 50, Zeilen: 49: 3ff; 50: 4ff
[Allerdings wiesen die Autoren ausdrücklich darauf hin, dass nur Patienten mit niedrigerem bioptischen Gleason- Score und Ausgangs-PSA-Wert in die NS-Gruppe aufgenommen wurden, so dass eine abschließende Beurteilung des Risikos wegen der inhomogenen matched-groups nicht] vorgenommen werden kann [244,245]. Somit ist bei jedem Patienten individuell abzuwägen, ob die höhere Lebensqualität nach der nervschonenden Operation mit dem Risiko eines früheren PSA-Versagens vertretbar ist.

5.3 Onkologische Ergebnisse

Der Beobachtungszeitraum der ersten 700 in der Charite [sic] operierten Patienten betrug 73,0 Monate, mit einem Maximum von 73,0 Monaten und einem Minimum von 7,2 Monaten. Der Median lag bei 36,5 Monaten. Die in der Literatur angegebenen Durchschnittswerte für den Follow up liegen bei LRP-Studien zwischen 9,6 [220] und 44,4 Monaten [217]. Den höchsten Median-Wert weisen mit 30 Monaten Rassweiler et al. auf [215]. Der geringste Minimalwert liegt bei 0,5 Monaten [218], der höchste Maximalwert bei 84 Monaten [216]. Somit besitzt diese Arbeit mit im internationalen Vergleich überdurchschnittlich langen Beobachtungszeiträumen eine nicht geringe Aussagekraft bezüglich der onkologischen Sicherheit der LRP als Alternative zum offenen Verfahren. Als postoperative Parameter des onkologischen Outcome sind der Einfluss des pT-Stadiums, des positiven Resektionsrandes (R1) und der histopathologisch ermittelten Gleason-Score-Summe auf die Raten des PSA-freien Überlebens berechnet worden. Um die eigenen Ergebnisse in Bezug auf die Progress- Raten anderer Publikationen besser einordnen zu können, muss erst ein Vergleich der absoluten Häufigkeitsverteilung der pT-Stadien an der Gesamtgröße der 700 Patienten mit denen anderer relevanter Studien vorgenommen werden. Der pT2-Anteil von 70,6% und pT3-Anteil von 29,4% ist vergleichbar mit denen der meisten LRP- und ORP-Zentren. Gravierende Abweichungen zeigen sich nur bei Park et al. bzw. Stolzenburg et al. mit einem wesentlich höheren pT3- als pT2-Anteil [216,223]. Bei den robotergestützten LRPs von Mottrie et al. ist dieser Effekt weniger stark ausgeprägt [225]. Die pT3-Rate bei Eden et al. dagegen stellt bei den LRP-Publikationen mit 8,0% den geringsten Wert dar [217]. Da bei Zwergel et al. ausschließlich Patienten mit einem Ausgangs-PSA-Wert von > 20 ng/ml in die Studie eingeschlossen wurden, lässt sich ein pT3-Anteil von 75% hinreichend erklären [231]. Sämtliche Veröffentlichungen definieren ein biochemisches Rezidiv als ein ein- oder mehrmaliges Überschreiten von 0,1 ng/ml (wie in der vorliegenden Arbeit) bzw. 0,2 ng/ml als Grenzwert.

Unseren Ergebnissen folgend zeigt der organbegrenzte Tumor (Stadium pT2) mit rezidivfreien Raten zwischen 97,1% (pT2c) und 94,8% (pT2a) deutlich höhere Erfolgsquoten als die Werte für pT3a (80,3%) und pT3b (72,4%). Ebenso verdeutlichen [die berechneten Mittelwerte mit 64 Monaten p.o. bis zum erwarteten PSA-Versagen für die pT2-Gruppe eine statistisch signifikante günstigere Prognose für die Patienten als die Stadien pT3a (53 Monate) und pT3b (49,8 Monate).]

Allerdings wiesen die Autoren ausdrücklich darauf hin, daß nur Patienten mit niedrigerem bioptischen Gleason-Score und Ausgangs-PSA-Wert in die NS-Gruppe aufgenommen wurden, so daß eine abschließende Beurteilung des Risikos wegen der inhomogenen matched-groups nicht vorgenommen werden kann [244,245]. Somit ist bei jedem Patienten individuell abzuwägen, ob die höhere Lebensqualität nach der nervschonenden Operation mit dem existenten Risiko eines früheren PSA-Versagens vertretbar ist. [...]

5.3 Onkologische Ergebnisse

[...] Der durchschnittliche Beobachtungszeitraum der in der Charite [sic] operierten Patienten betrug 32,0 Monate mit einem Maximum von 69,7 Monaten und einem Minimum von 7,2 Monaten. Der Median lag bei 28,8 Monaten. Die in der Literatur angegebenen Durchschnittswerte für den Follow up liegen bei LRP-Studien zwischen 9,6 [220] und 44,4 Monaten [217]. Den höchsten Median-Wert weisen mit 30 Monaten Rassweiler et al. auf [215]. Der geringste Minimalwert liegt bei 0,5 Monaten [218], der höchste Maximalwert bei 84 Monaten [216]. Somit besitzt diese Arbeit mit im internationalen Vergleich überdurchschnittlich langen Beobachtungszeiträumen eine nicht geringe Aussagekraft bezüglich der onkologischen Sicherheit der LRP als Alternative zum offenen Verfahren.

[Seite 50]

Als postoperative Parameter des onkologischen Outcome sind der Einfluß des pT-Stadiums, des positiven Resektionsrandes (R1) und der histopathologisch ermittelten Gleason-Score- Summe auf die Raten des PSA-freien Überlebens berechnet worden. Um die eigenen Ergebnisse in Bezug auf die Progress-Raten anderer Publikationen besser einordnen zu können, muß erst ein Vergleich der absoluten Häufigkeitsverteilung der pT-Stadien an der Gesamtgröße der 1000 Patienten mit denen anderer relevanter Studien vorgenommen werden. Der pT2-Anteil von 70,6% und pT3-Anteil von 29,4% ist, wie aus den Tabellen 13 und 14 (Seite 54/55) ersichtlich, vergleichbar mit denen der meisten LRP- und ORP-Zentren. Gravierende Abweichungen zeigen sich nur bei Park et al. bzw. Stolzenburg et al. mit einem wesentlich höheren pT3- als pT2-Anteil [216,223]. Bei den robotergestützten LRPs von Mottrie et al. ist dieser Effekt weniger stark ausgeprägt [225]. Die pT3-Rate bei Eden et al. dagegen stellt bei den LRP-Publikationen mit 8,0% den geringsten Wert dar [217]. Da bei Zwergel et al. ausschließlich Patienten mit einem Ausgangs-PSA-Wert von > 20 ng/ml in die Studie eingeschlossen wurden, läßt sich ein pT3-Anteil von 75% hinreichend erklären [231].

Sämtliche Veröffentlichungen definieren ein biochemisches Rezidiv als ein ein- oder mehrmaliges Überschreiten von 0,1 ng/ml (wie in der vorliegenden Arbeit) bzw. 0,2 ng/ml als Grenzwert.

Unseren Ergebnissen folgend zeigt der organbegrenzte Tumor (Stadium pT2) mit rezidivfreien Raten zwischen 97,1% (pT2c) und 94,8% (pT2a) deutlich höhere Erfolgsquoten als die Werte für pT3a (80,3%) und pT3b (72,4%). Ebenso verdeutlichen die berechneten Mittelwerte mit 64 Monaten p.o. bis zum erwarteten PSA-Versagen für die pT2-Gruppe eine statistisch signifikante günstigere Prognose für die Patienten als die Stadien pT3a (53 Monate) und pT3b (49,8 Monate).

Anmerkungen

Übernahme ohne Quellenangabe.

Die Literaturübersicht wird nicht übernommen.

Sichter
(Singulus) Schumann


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Letzte Bearbeitung dieser Seite: durch Benutzer:Schumann, Zeitstempel: 20140521151243

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