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Ali/049

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Onkologische Langzeitergebnisse, Inkontinenz und Spätkomplikationen nach transperitonealer laparoskopischer radikaler Prostatektomie ohne Nerverhalt: Follow up von 700 Patienten, operiert in den Jahren 1999-2005 an der Klinik für Urologie der Charité Mitte

von Dr. Anita Lisowski

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Statistik und Sichtungsnachweis dieser Seite findet sich am Artikelende
[1.] Ali/Fragment 049 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-05-17 22:03:56 Singulus
Ali, Fragment, Gesichtet, Mansour 2008, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Agrippina1
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 49, Zeilen: 1ff. (komplett)
Quelle: Mansour 2008
Seite(n): 56-57, Zeilen: 56:16-30; 57:3ff.
Der Beobachtungszeitraum der Inkontinenzsymptomatik bis zu 73 Monate ist identisch mit dem der onkologischen Ergebnisse. Von 669 befragten Patienten benötigten 314 Patienten (33%) zum Zeitpunkt der Befragung keine Vorlagen mehr, 408 (43%) gaben einen Verbrauch von maximal 1 Vorlage über 24 Stunden und 230 Operierte (24%) von 2 oder mehr Vorlagen über 24 Stunden an. In der letzten Gruppe betrug der durchschnittliche Bedarfswert 2,38 Vorlagen zur Tageszeit (8-22 Uhr), der für die Nacht (22- 8 Uhr) lag bei 0,61 Vorlagen. Mit steigendem OP-Jahr nimmt der Anteil der völlig Kontinenten von 24% (1999) auf 40% (2005) zu. Gegenteilig sinkt der Anteil der anderen beiden Gruppen signifikant, allerdings weniger linear. Bei Patienten des letzten OP-Jahres (2005) ist der summierte Anteil der nicht bis geringgradig Inkontinenten (0 bis 1 Vorl./Tag) mit ca. 75% mehr als dreimal so hoch wie der Anteil der Inkontinenten mit 2 oder mehr Vorl./Tag. Im Rahmen des evaluierten p.o. Symptomverlaufs wiesen Patienten mit aktuell 0 Vorlagen die kürzeste Rehabilitationszeit mit gemittelt ca. 4 Monaten auf, gefolgt von 7 Monaten der Gruppe mit 1 Vorlage. Bis die Inkontinenten mit 2 oder mehr Vorl./Tag ihren aktuellen Wert erreicht haben, sind durchschnittlich 11 Monate p.o. vergangen. Die meisten Kohorten sind zwischen 60 und 64 Jahren. Eine Ausnahme stellt lediglich die Arbeit mit 56,1 Jahre [255] dar. Da das Lebensalter einen maßgeblichen Einfluss auf die Qualität und Quantität des Regenerationsvermögens hat, kommt der Tatsache einer vergleichbaren Altersstruktur der einzelne Untersuchungsreihen besondere Bedeutung zu. Der Anteil völlig Kontinente (0 Vorl.) liegt bei der LRP zwischen 82,0% [250] und 95,2% [254], bei der ORP zwischen 61,0% [259] und 97,0% [265] nach jeweils 12 Monaten p.o. Die Mehrheit der Studien zeigen, unabhängig vom Operationsverfahren, Werte im Bereich von 80% bis 93% auf. Somit weicht der Anteil dieser Arbeit mit 76% völlig Kontinenten bzw. leichtgradig Inkontinenten (0-1 Vorl.) nach unten ab. Allerdings ist der Beobachtungszeitraum mit 72 Monaten fast dreimal so lang wie bei den Vergleichsuntersuchungen, da zumindest bei den LRP-Studien keine ähnlichen Zeitspannen bei relativ aussagekräftiger Gruppengröße (>100 Patienten) existieren. Hingegen verdeutlicht eine ORP-Studie die Möglichkeit, bei Beobachtung über mehr als 4 Jahre einen 95%-igen Anteil von Völlig [sic] Kontinenten zu erzielen [261]. Dagegen bewegt sich wiederum eine andere Erhebung mit einem Ergebnis um 80% bei einem Follow up von >18 Monaten in einem ähnlichen Bereich zu unseren Daten [263]. Sie stützt die Annahme, dass die laparoskopische Prostatektomie auch in Hinsicht auf die p.o. Kontinenz eine sinnvolle Alternative zum offenen Verfahren darstellt. Der durchschnittliche Beobachtungszeitraum der Inkontinenzsymptomatik von 32 Monaten ist identisch mit dem der onkologischen Ergebnisse. Von 952 befragten Patienten benötigten

314 Patienten (33%) zum Zeitpunkt der Befragung keine Vorlagen mehr, 408 (43%) gaben eine Verbrauch von maximal 1 Vorlage über 24 Stunden (1 Vorl.) und 230 Operierte (24%) von 2 oder mehr Vorlagen über 24 Stunden (>= 2 Vorl.) an. In der letzten Gruppe betrug der durchschnittliche Bedarfswert 2,38 Vorlagen zur Tageszeit (8-22 Uhr), der für die Nacht (22-8 Uhr) lag bei 0,61 Vorlagen. Mit steigendem OP-Jahr nimmt der Anteil der völlig Kontinenten von 24% (1999) auf 40% (2004) zu. Gegenteilig sinkt der Anteil der anderen beiden Gruppen signifikant, allerdings weniger linear. Bei Patienten des letzten OP-Jahres ist der summierte Anteil der nicht bis geringgradig Inkontinenten (0 bis 1 Vorl./Tag) mit ca. 75% mehr als dreimal so hoch wie der Anteil der Inkontinenten mit 2 oder mehr Vorl./Tag. Im Rahmen des evaluierten p.o. Symptomverlaufs wiesen Patienten mit aktuell 0 Vorlagen die kürzeste Rehabilitationszeit mit gemittelt ca. 4 Monaten auf, gefolgt von 7 Monaten der Gruppe mit 1 Vorlage. Bis die Inkontinenten mit 2 oder mehr Vorl./Tag ihren aktuellen Wert erreicht haben, sind durchschnittlich 11 Monate p.o. vergangen. [...]

[S. 57]

So liegen die meisten Kohorten zwischen 60 und 64 Jahren. Eine Ausnahme stellt lediglich 56,1 Jahre [255] dar. Da das Lebensalter einen maßgeblichen Einfluß auf die Qualität und Quantität des Regenerationsvermögens hat, kommt der Tatsache einer vergleichbaren Altersstruktur der einzelne Untersuchungsreihen besondere Bedeutung zu. Der Anteil völlig Kontinenter (0 Vorl.) liegt bei der LRP zwischen 82,0% [250]und 95,2% [254], bei der ORP zwischen 61,0% [259] und 97,0% [265] nach jeweils 12 Monaten p.o.. Die Mehrheit der Studien zeigen, unabhängig vom Operationsverfahren, Werte im Bereich von 80% bis 93% auf. Somit weicht der Anteil dieser Arbeit mit 76% völlig Kontinenten bzw. leichtgradig Inkontinenten (0-1 Vorl.) deutlich nach unten ab. Allerdings ist der Beobachtungszeitraum mit 32 Monaten fast dreimal so lang wie bei den Vergleichsuntersuchungen, da zumindest bei den LRP-Studien keine ähnlichen Zeitspannen bei relativ aussagekräftiger Gruppengröße (>100 Patienten) existieren. Hingegen verdeutlicht eine ORP-Studie die Möglichkeit, bei Beobachtung über mehr als 4 Jahre einen 95%-igen Anteil von völlig Kontinenten zu erzielen [261]. Dagegen bewegt sich wiederum eine andere Erhebung mit einem Ergebnis um 80% bei einem Follow up von >18 Monaten in einem ähnlichen Bereich zu unseren Daten [263]. Sie stützt die Annahme, daß die laparoskopische Prostatektomie auch in Hinsicht auf die p.o. Kontinenz eine sinnvolle Alternative zum offenen Verfahren darstellt.

Anmerkungen

Obwohl die Gesamtzahlen der befragten Patienten in den beiden Arbeiten differieren (669 vs. 952), wurden die Teilmengen unverändert aus der Quelle übernommen, was zu falschen Prozentzahlen führt, z.B. 314 von 669 sind angeblich 33%.

Man beachte den Unterschied: "mit 72 Monaten fast dreimal so lang". In der Quelle steht stattdessen geschrieben: "mit 32 Monaten fast dreimal so lang ".

Sichter
(Agrippina1) WiseWoman


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Letzte Bearbeitung dieser Seite: durch Benutzer:WiseWoman, Zeitstempel: 20140517220206

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