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Ali/Auffälligkeiten im Zahlenwerk

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Angesichts der unterschiedlichen Angaben zum berücksichtigten Patientenkollektiv (Gesamtanzahlen: "700" bei Ali (2010) versus "1000" bei Mansour (2008)) sowie den laut Angaben ebenfalls verschiedenen Erhebungszeiträumen (siehe z.B. die Titel der Dissertationen, die Angaben in den jeweils gleichnamigen Kapiteln "3. Patienten und Methodik" sowie "6. Zusammenfassung") sind die Übereinstimmungen vieler Daten in der Arbeit Ali (2010) mit denjenigen bei Mansour (2008) unverständlich.
Viele Tabelleneinträge bei Ali (2010) erweisen sich bei Nachrechnung als fehlerhaft:

  • Tabelle 1: Der Inhalt der Tabelle 1 bei Ali (2010), S. 22, mit der Betitelung „Beobachtungszeiträume (in Monaten) entsprechend den pT-Stadien, n=669 (Hervorhebung nicht im Original) unterscheidet sich vom Inhalt der Tabelle 2 bei Mansour (2008), S. 22, mit der Betitelung „Beobachtungszeiträume (in Monaten) entsprechend den pT-Stadien, n=952 (Hervorhebung nicht im Original) trotz der unterschiedlich angegebenen Fallzahlen (hier: 669 versus 952) nur durch wenige Zahlenangaben.
    Selbst wenn sich manche Übereinstimmungen dadurch ergäben, dass die bei Ali (2010) berücksichtigten Patienten ein Teilkollektiv derjenigen von Mansour (2008) darstellten, lässt sich leicht nachrechnen, dass einige Angaben bei Ali (2010) fehlerhaft sein müssen: Subtrahiert man bspw. den angegebenen Minimalwert „8,3“ (Z. 3 , Sp. 4) vom nebenstehenden Maximalwert „71,4“ (Z. 3 , Sp. 5) so ergäbe sich eine zugehörige Spannweite von 63,1 und nicht der identisch zu Mansour (2008) angegebene Wert von „61,1“ (Z. 3 , Sp. 6).
    Ein ähnlicher Widerspruch ergibt sich für das entsprechende Zahlentripel in Zeile 6 (Gruppe pT3b) bei Ali (2010): „7,3“, 72,0 und „62,4“ anstatt „7,3“, 69,7 und „62,4“ bei Mansour (2008).
    Bei Mansour (2008) sind die Angaben in sich konsistent, bei Ali (2010) hingegen nicht.
  • Tabelle 2: Ein ähnliches Bild ergibt sich beim Vergleich der Daten in Tabelle 2, Ali (2010), S. 23, betitelt mit „Kumulativer PSA-Progress nach LRP entsprechend den pT-Stadien“ mit denen in Tabelle 3 bei Mansour (2008), S. 23, betitelt mit „Kumulativer PSA-Progress nach RPE entsprechend den pT-Stadien“, (Hervorhebungen nicht im Original). Die Übereinstimmungen der Angaben sind trotz der unterschiedlichen Gasamtzahl an berücksichtigten Patienten sehr hoch. Logisch erscheint, dass die Angabe zu „n PSA-Progress/Gesamt“ in Z. 10, Sp. 2 nicht wie bei Mansour (2008) „56/814“ beträgt, sondern die Gesamtzahl bei Ali (2010) einen niedrigeren Wert aufweist („56/568“), denn sie muss unterhalb der Gesamtanzahl der bei Ali (2010) berücksichtigten Patienten von 700 liegen. Der dazu angegebene Prozentsatz von „6,9%“ ist bei Ali (2010) nicht konsistent (gerundet ergäbe sich 9,86 %), bei Mansour (2008) hingegen scheint er korrekt zu sein (exakter wäre 6,88 %). Die Summenbildung aus den anteiligen Gesamtzahlen nach pT-Gruppe in der betreffenden Spalte bei Ali (2010) führt zudem ebenfalls zu einem Widerspruch.
  • Tabelle 3: Die bei Ali (2010), S. 25, in Tabelle 3 enthaltenen Daten sind ebenfalls nicht in sich konsistent, wie sich leicht nachrechnen lässt: Bspw. ergibt die Summe der Gesamtzahlen der Patienten nach Pt-Stadien, dargestellt in Spalte 2, nicht den in der letzten Zeile, Spalte 2, angegebenen Wert von „699“ Patienten, sondern den Wert 718, was die laut anderen Angaben (s.o.) in der Arbeit berücksichtigte Gesamtzahl der Patienten von 700 übersteigen würde. Auffällig ist, dass im Vergleich zur entsprechenden Darstellung bei Mansour (2008), S. 24, Tabelle 4, in dieser Spalte – abgesehen von der Gesamtanzahl („699“ versus „938“) – jeweils nur die erste Ziffer bei den Angaben zu den pT-Gruppen pT2c, pT3a und pT3b variiert.
    Die übrigen Spalten weisen ähnliche Auffälligkeiten auf: Auch in Spalte 4 ist zweimal jeweils nur die erste Ziffer betroffen, diesmal jedoch in den Zeilen für die pT-Gruppen pT2b und pT2c. In den Spalten 3 und 5 weicht jeweils nur der Gesamtwert (letzte Zeile) ab, was nicht im Einklang mit den darüber befindlichen Tabelleneinträgen steht. Der Inhalt der letzten beiden Tabellenspalten (Sp. 6 und 7) ist wiederum identisch mit demjenigen bei Mansour (2008).
  • Tabelle 4: In Tab. 4, S. 27, Ali (2010) stimmen die meisten Tabelleneinträge mit denjenigen von Tab. 5, S. 26, Mansour (2008) überein. Die meisten Abweichungen gibt es in der Zeile 9 für den pT3a-R1-Anteil. Bildet man aus den Einträgen für die pT-R-Anteile in Spalte 2 („Pat. gesamt“) die Summe, lautet das Ergebnis 897 [!]: Größer als die Gesamtanzahl der bei Ali (2010) berücksichtigten Patienten von 700 (s.o.) und ungleich dem bei Ali (2010) dafür eingetragen Tabellenwert „699“. Der entsprechende Wert „938“ bei Mansour (2008) ist hingegen konsistent mit den übrigen dort befindlichen Angaben. Die entsprechende Summenbildung für Spalte 4 („Pat. ohne PSAProgress“) bei Ali (2010) führt auf den Wert 577, ungleich dem in der letzten Zeile dafür angegebenen Wert von „574“. Alle Einträge in den letzten 3 Spalten (Sp. 5-7), d.h. die Angaben zu „% Pat. ohne PSAProgress“, „Mittelwert in Monaten“ und „Maximalwert in Monaten“ sind wieder identisch mit den zugehörigen Einträgen bei Mansour (2008).
  • Tabelle 5: Viele Zahlenwerte in den Spalten 2-4 („Pat. gesamt“, „Pat. mit PSA Progress“, „Pat. mit PSA freiem Überleben“) der Tabelle 5, S. 31, bei Ali (2010) weichen von denjenigen der identisch betitelten Tabelle 10, S. 34, bei Mansour (2008) ab. In Diskrepanz dazu sind die Einträge in den letzten drei Spalten 5-7 zu „% Pat. mit PSA-freiem Überleben“, „Mittelwert in Monaten“, „Maximalwert in Monaten“ bei Ali (2010) jedoch identisch mit den entsprechenden Einträgen bei Mansour (2008).

Auch im fließenden Text finden sich Unstimmigkeiten.
Beispiele:

  • Man vergleiche folgende Zitate:
    • Ali (2010), S. 39: „Diese Symptomatik wurde klinisch bzw. radiologisch bei 3 von 670 Patienten (0,3%) diagnostiziert.“ (Hervorhebungen nicht im Original)
    • Mansour (2008), S. 42-43: „Diese Symptomatik wurde klinisch bzw. radiologisch bei 3 von 952 Patienten (0,3%) diagnostiziert.“ (Hervorhebungen nicht im Original)
Anmerkung: Tatsächlich entspräche der Quotient 3/670 in etwa 0,48 % und nicht wie angegeben "0,3 %". Bei Mansour (2008) hingegen erscheint die Angabe "0,3 %" – dort dem Quotienten 3/952 zuordbar – bis auf einen Rundungsfehler korrekt (exakter wäre 0,315 %).
  • Man vergleiche ebenso folgende Zitate:
    • Ali (2010), S. 39: „Bei insgesamt 5 von 670 Patienten (0,5%) kam es zur intraoperativen einseitigen Ureterläsion“ (Hervorhebungen nicht im Original)
    • Mansour (2008), S. 43: „Bei insgesamt 5 von 952 Patienten (0,5%) kam es zur intraoperativen einseitigen Ureterläsion“ (Hervorhebungen nicht im Original)
Anmerkung: Tatsächlich entspräche der Quotient 5/670 in etwa 0,75 % und nicht wie angegeben "0,5 %". Bei Mansour (2008) hingegen erscheint die Angabe "0,5 %" – dort dem Quotienten 5/952 zuordbar – bis auf einen Rundungsfehler korrekt (exakter wäre 0,525 %).
  • Siehe auch diese Zitate:
    • Ali (2010), S. 23: "Zum Zeitpunkt 12 Monate nach LRP gab es somit 568 Patienten, die mindestens ein Jahr verfolgt wurden und 94 (6,9%) mit einem PSA-Progress innerhalb der ersten 12 Monate." (Hervorhebungen nicht im Original)
    • Mansour (2008), S. 23: "Zum Zeitpunkt 12 Monate nach RPE gab es somit 814 Patienten, die mindestens ein Jahr verfolgt wurden und 56 (6,9%) mit einem PSA-Progress innerhalb der ersten 12 Monate." (Hervorhebungen nicht im Original)
Anmerkung: Tatsächlich entspräche der Quotient 94/568 in etwa 16,5 % und nicht wie angegeben "6,9%". Bei Mansour (2008) hingegen erscheint die Angabe "6,9%" – dort dem Quotienten 56/814 zuordbar – bis auf einen Rundungsfehler korrekt (exakter wäre 6,88 %).

Im Kapitel "6 Zusammenfassung" der Arbeit Ali (2010), S. 54-55, wiederholen sich einige Ergebnisse, die identisch mit denen bei Mansour (2008) im dort ebenso identisch benannten Kapitel 6, S. 67-68, sind.

  • Einleitend heißt es in diesem Kapitel bei Ali (2010):
    In meiner retrospektiven Untersuchung wurden die Daten von den ersten 700 laparoskopischen radikalen Prostatektomien (LRP), durchgeführt zwischen Mai 1999 und Mai 2005 in der Klinik für Urologie der Charite Campus Mitte, erfasst und ausgewertet. Im Fokus standen die onkologischen Langzeitergebnisse (Follow up bis zu 73 Monaten), Inkontinenz sowie die Spätkomplikationen.
  • Einleitend heißt es in diesem Kapitel hingegen bei Mansour (2008):
    Die laparoskopische radikale Prostatektomie (LRP) wird seit 1999 als operatives Standardverfahren zur kurativen Therapie des Prostatakarzinoms an der Klinik für Urologie der Charite Mitte durchgeführt. In dieser Dissertation wurden die Daten von 1000 LRP, zwischen Mai 1999 und Oktober 2004 durchgeführt, ausgewertet und mit aktuellen Studien verglichen.
Vergleiche ebenso folgende Zitate der jeweiligen Kapitel "6 Zusammenfassung":
  • Ali (2010), S. 54: "Von den 700 Patienten konnten die Daten von 669 Personen (95,2%) für die Follow up-Auswertung der Inkontinenz und Spätkomplikationen erhoben werden. In die Analysen der PSA-Progress-Raten flossen die Ergebnisse von 672 Fällen ein. Der besonders lange Beobachtungszeitraum betrug bis zu 73,0 Monaten mit einem Median von 36,5 Monaten."
  • Mansour (2008), S. 67: "Von den 1000 Patienten konnten die Daten von 952 Personen (95,2%) für die Follow up-Auswertung der Inkontinenz und Spätkomplikationen erhoben werden. In die Analysen der PSA-Progress-Raten flossen die Ergebnisse von 938 Fällen ein. Der durchschnittliche Beobachtungszeitraum betrug 32,0 Monate mit einem Median von 28,8 Monaten."
Ungeachtet der hier nochmals wiederholten unterschiedlichen Gesamtanzahlen an Patienten und ebenso differierenden Zeiträume, die den Auswertungen in den beiden Arbeiten zugrunde liegen, finden sich im weiteren Kapitelverlauf exakte Ergebnisübereinstimmungen (siehe die Seiten 54 und 55, insbesondere die Prozentangaben).

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