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Ali/Fragment 005 01

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Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Klgn
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 5, Zeilen: 1ff (komplett)
Quelle: Mansour 2008
Seite(n): 4, 5, Zeilen: 4: vier letzte Zeilen; 5: 1ff
[Als Basisparameter werden Größe,] Form, Oberflächenstruktur, Abgrenzbarkeit, Konsistenz, Verschieblichkeit der Rektummukosa und Druckschmerzhaftigkeit beurteilt. Als prinzipiell suspekt gelten jegliche Veränderungen obiger Parameter, vor allem knotige Indurationen von harter Konsistenz, eine unregelmäßige Oberfläche und verminderte Abgrenzbarkeit zum umgebenden Gewebe. Als karzinomspezifisch dürfen sie allerdings nicht definiert werden. Bei beschwerdefreien Männern wird die Karzinomdetektionsrate der DRU mit 0,1-4% angegeben [54, 55, 56]. Die Sensitivität für die Diagnose ist in großem Umfang von der Erfahrung des Untersuchers abhängig und liegt je nach Studie zwischen 60% und 92%, die Spezifität im Bereich von 48-89% [57]. 18% der entdeckten Prostatakarzinome einer großen internationalen Studie sind einzig durch einen DRU-Befund aufgefallen [58]. Allerdings waren ca. 50% dieses Anteils im bereits organüberschreitenden Stadium. Ähnliche Zahlen ergaben andere Untersuchungen [59, 60]. Außerdem haben 23-45% der durch erhöhte PSA-Werte und/oder suspekte TRUS-Befunde stanzbioptisch gesicherten Prostatakarzinome ein unauffälliges DRU-Ergebnis

[49].

1.3.2. Prostataspezifisches Antigen (PSA)

Das PSA ist eine kallikreinähnliche Serin-Protease und stellt den in der Urologie wichtigsten Tumormarker dar, der sowohl in der Früherkennung als auch beim Staging und der Verlaufskontrolle eine gewichtige Rolle spielt [61]. Es gilt als prostatagewebespezifischer Marker, das nur im Bereich der epithelialen Zellen, nicht in anderen zellulären Einheiten der Prostata wie Gefäßen und Stroma gebildet und in das Lumen der Ductuli sezerniert wird. Seine Hauptfunktion besteht in der Verflüssigung des Seminalkoagulums während der Ejakulation [62]. Das PSA ist allerdings kein karzinomspezifischer Marker, da neben malignen Prozessen auch mechanische Manipulationen (DRU, Biopsie, Zystoskopie, Katheterismus, Sport, sexuelle Aktivität), Prostatitis und die benigne Prostatahyperplasie (BPH) zu erhöhten Serumwerten führen können. Als unabhängige Variable ist dieser Diagnoseparameter jedoch in Spezifität und Sensitivität der von DRU und TRUS überlegen [58, 63]. Er hat daher auch früher verwendete Serummarker wie die Prostata-spezifische saure Phosphatase abgelöst [64]. Aktuell beträgt der Referenzwert für das Gesamt- PSA (t-PSA) 4 ng/ml mit einer Spezifität von 91% und Sensitivität von 73% in Abhängigkeit vom Testsystem [65]. Diskutiert wird eine Senkung des Cut-off auf 3 bzw. 2 ng/ml, da die Wahrscheinlichkeit für ein Prostatakarzinom bei negativer DRU und t-PSA-Serumwerten zwischen 2 und 4 [ng/ml noch 20% beträgt [66].]

[Seite 4]

Als Basisparameter werden Größe, Form, Oberflächenstruktur, Abgrenzbarkeit, Konsistenz, Verschieblichkeit der Rektummukosa und Druckschmerzhaftigkeit beurteilt. Als prinzipiell suspekt gelten jegliche Veränderungen obiger Parameter, vor allem knotige Indurationen von harter Konsistenz, eine unregelmäßige

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Oberfläche und verminderte Abgrenzbarkeit zum umgebenden Gewebe. Als karzinomspezifisch dürfen sie allerdings nicht definiert werden. Bei beschwerdefreien Männern wird die Karzinomdetektionsrate der DRU mit 0,1-4% angegeben [54,55,56]. Die Sensitivität für die Diagnose ist in großem Umfang von der Erfahrung des Untersuchers abhängig und liegt je nach Studie zwischen 60% und 92%, die Spezifität im Bereich von 48- 89% [57]. 18% der entdeckten Prostatakarzinome einer großen internationalen Studie sind einzig durch einen DRU-Befund aufgefallen [58]. Allerdings waren ca. 50% dieses Anteils im bereits organüberschreitenden Stadium. Ähnliche Zahlen ergaben andere Untersuchungen [59,60]. Außerdem haben 23-45% der durch erhöhte PSA-Werte und / oder suspekte TRUS-Befunde stanzbioptisch gesicherten Prostatakarzinome ein unauffälliges DRU-Ergebnis [49].

1.3.2 Prostataspezifisches Antigen (PSA)

Das PSA ist eine kallikreinähnliche Serin-Protease und stellt den in der Urologie wichtigsten Tumormarker dar, der sowohl in der Früherkennung als auch beim Staging, der Verlaufskontrolle und der Tumornachsorge eine gewichtige Rolle spielt [61]. Es gilt als prostatagewebespezifischer Marker, das nur im Bereich der epithelialen Zellen, nicht in anderen zellulären Einheiten der Prostata wie Gefäßen und Stroma gebildet und in das Lumen der Ductuli sezerniert wird. Seine Hauptfunktion besteht in der Verflüssigung des Seminalkoagulums während der Ejakulation [62]. Das PSA ist allerdings kein karzinomspezifischer Marker, da neben malignen Prozessen auch mechanische Manipulationen (DRU, Biopsie, Zystoskopie, Katheterismus, Sport, sexuelle Aktivität), Prostatitis und die benigne Prostatahyperplasie (BPH) zu erhöhten Serumwerten führen können. Als unabhängige Variable ist dieser Diagnoseparameter jedoch in Spezifität und Sensitivität der von DRU und TRUS überlegen [58,63]. Er hat daher auch früher verwendete Serummarker wie die Prostata-spezifische saure Phosphatase abgelöst [64]. Aktuell beträgt der Referenzwert für das Gesamt-PSA (t-PSA) 4 ng/ml mit einer Spezifität von 91% und Sensitivität von 73% in Abhängigkeit vom Testsystem [65]. Diskutiert wird eine Senkung des Cut-off auf 3 bzw. 2 ng/ml, da die Wahrscheinlichkeit für ein Prostatakarzinom bei negativer DRU und t-PSA-Serumwerten zwischen 2 und 4 ng/ml noch 20% beträgt [66].

Anmerkungen

Selbsterklärend

Sichter
(Klgn) Singulus

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