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Ali/Fragment 011 01

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Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Klgn
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 11, Zeilen: 1ff (komplett)
Quelle: Mansour 2008
Seite(n): 10, 11, Zeilen: 14ff; 1ff
Bei der offenen Methode existiert ein perinealer, retropubischer oder transcoccygealer Zugang.

1.4.1.1.1. Offene radikale Prostatektomie (ORP)

Unter den offenen Verfahren, die bis zu Etablierung der laparoskopischen Operationsweise Mitte der neunziger Jahre den Standard darstellten, finden die radikale retropubische Prostatektomie (RRP) und die radikale perineale Prostatektomie (RPP) die häufigste Anwendung weltweit. Die ersten RPP wurden von Young 1904 durchgeführt und beschrieben [126], ehe Millin 1945 die Technik und Erfahrungen des retropubischen Zugangs aufzeigte, bei dem die Möglichkeit einer simultanen Lymphadenektomie besteht [127]. Durch die ständige Optimierung der Operationsabläufe, im Besonderen der Einführung von Nerv- und potenzerhaltenden Operationstechniken durch Walsh [128,129], hat die radikale Prostatektomie, v.a. die RRP, seit den 70er Jahren stark an Bedeutung gewonnen. Neben der Möglichkeit der Lymphadenektomie ohne einen zweiten Schnitt und der besseren Nerverhaltung ist der, im Vergleich zum perinealen Weg, größere Zugang für die Entnahme großvolumiger Organe von Vorteil. Allerdings ist der Blutverlust wegen anatomischer Beziehung zum dorsalen Venenplexus höher. Vorteilhaft bei der RPP ist die Übersichtlichkeit der Apex der Prostata und der urethrovesikalen Anastomose mit resultierender niedrigerer Anastomosenstrikturrate [130]. Desweiteren [sic] spricht die geringere intra- und postoperative Blutungsmenge für die RPP. Nachteile bestehen neben der nicht ohne einen weiteren Schnitt durchführbaren Lymphadenektomie in der schwierigen Präparation der Samenblasen und der bei großer Prostata limitierten Größe des Zugangsweges, aufgrund der anatomischen Lage relativ häufigen Rektumläsionen und in der Selektion des Patientengutes hinsichtlich des Steinschnittzugangs. Eine eindeutige Empfehlung auf Basis von Langzeitergebnissen für die RRP oder RPP lässt sich nicht abgeben. Die onkologische Sicherheit beider Operationswege bei langen Beobachtungszeiträumen ist mit rezidivfreien Überlebensraten von 77-83% nach 10 Jahren bzw. 82% nach 15 Jahren vergleichbar [131,132]. Die Komplikationsrate ist ständig gesunken und beträgt 6-28% [124,128 ,133 ,134], die Mortalitätsrate 0-1% [124, 134, 135]. Der relativ selten durchgeführte transcoccygeale Operationsweg hat eine eng gestellte Indikation, meist bei Patienten mit Z. n. transurethraler Resektion der Prostata (TURP) bzw. suprapubischer Adenomektomie. Vorteilhaft ist der direkte Anastomosenzugang mit optimalem Sichtfeld und geringeren postoperativen [Strikturraten.]

[Seite 10]

Bei der offene [sic] Methode existieren ein perinealer, retropubischer oder transcoccygealer Zugang.

1.4.1.1.1 Offene radikale Prostatektomie (ORP)

Unter den offene [sic] Verfahren, die bis zur Etablierung der laparoskopischen Operationsweise Mitte der neunziger Jahre den Standard darstellten, finden die radikale retropubische Prostatektomie (RRP) und die radikale perineale Prostatektomie (RPP) die häufigste Anwendung weltweit. Die ersten RPP wurden von Young 1904 durchgeführt und beschrieben [126], ehe Millin 1945 die Technik und Erfahrungen des retropubischen Zugangs aufzeigte, bei dem die Möglichkeit einer simultanen Lymphadenektomie besteht [127]. Durch die ständige Optimierung der Operationsabläufe, im Besonderen der Einführung von nerv- und potenzerhaltenden Operationstechniken durch Walsh [128,129], hat die radikale Prostatektomie, v. a. die RRP, seit den 70er Jahren stark an Bedeutung gewonnen. Neben der Möglichkeit der Lymphadenektomie ohne einen zweiten Schnitt und der besseren Nerverhaltung ist der im Vergleich zum perinealen Weg größere Zugang für die Entnahme großvolumiger Organe von Vorteil. Allerdings ist der Blutverlust wegen anatomischer Beziehung zum dorsalen Veneplexus höher. Vorteilhaft bei der RPP ist die Übersichtlichkeit der Apex der Prostata und der urethrovesikalen Anastomose mit resultierender niedrigerer Anastomosenstrikturrate [130]. Des weiteren spricht die geringere intra- und postoperative Blutungsmenge für die RPP. Nachteile bestehen neben der nicht ohne einen weiteren Schnitt

[Seite 11]

durchführbaren Lymphadenektomie in der schwierigen Präparation der Samenblasen und der bei großer Prostata limitierten Größe des Zugangsweges, aufgrund der anatomischen Lage relativ häufigen Rektumläsionen und in der Selektion des Patientengutes hinsichtlich des Steinschnittzugangs. Eine eindeutige Empfehlung auf Basis von Langzeitergebnissen für die RRP oder RPP läßt sich nicht abgeben. Die onkologische Sicherheit beider Operationswege bei langen Beobachtungszeiträumen ist mit rezidivfreien Überlebensraten von 77-83% nach 10 Jahren bzw. 82% nach 15 Jahren vergleichbar [131,132]. Die Komplikationsrate ist ständig gesunken und beträgt 6-28% [124,128,133,134], die Mortalitätsrate 0-1%[124,134,135]. Hinsichtlich der Kontinenz und des Erektionserhaltes waren beim retropubischen Zugang bessere Ergebnisse festzustellen. Der relativ selten durchgeführte transcoccygeale Operationsweg hat eine eng gestellte Indikation, meist bei Patienten mit Z. n. transurethraler Resektion der Prostata (TURP) bzw. suprapubischer Adenomektomie. Vorteilhaft ist der direkte Anastomosenzugang mit optimalem Sichtfeld und geringeren postoperativen Strikturraten.

Anmerkungen

Um einen Satz gekürzt, sonst nur Unterschiede in der Rechtschreibung.

Sichter
(Klgn) Singulus

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