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Ali/Fragment 054 01

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Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Singulus
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 54, Zeilen: 1, 7ff
Quelle: Mansour 2008
Seite(n): 67, 68, Zeilen: 1ff; 1-2
6 Zusammenfassung

In meiner retrospektiven Untersuchung wurden die Daten von den [sic] ersten 700 laparoskopischen radikalen Prostatektomien (LRP), durchgeführt zwischen Mai 1999 und Mai 2005 in der Klinik für Urologie der Charite Campus Mitte, erfasst und ausgewertet. Im Fokus standen die onkologischen Langzeitergebnisse (Follow up bis zu 73 Monaten), Inkontinenz sowie die Spätkomplikationen.

Es wurden als die drei Säulen der postoperativen Verlaufskontrolle erstens die biochemische Rezidivrate, in Korrelation zu den Parametern pT-Stadium, Resektionsstatus, Nerverhaltung, Gleason-Score-Summe und Ausgangs-PSA-Wert, zweitens die Inkontinenzrate, in Bezug auf OP-Jahr, Operateur, Nerverhaltung und drittens die Art und Häufigkeit aufgetretener Spätkomplikationen ab dem 6. p.o. Tag erhoben und ausgewertet.

Die pathohistologische Auswertung ergab einen Anteil von 70,6% pT2, 29,4% pT3 und 0,4% pT4. 22,3% der Patienten hatten einen positiven Schnittrand (R1). Nach pT-Stadium differenziert betrug der R1-Anteil bei pT2-Patienten 13,9%, bei pT3-Patienten 55,1%. 41,5% der gewonnenen histologischen Präparate sind mit einer Gleason-Score-Summe von 4-6 und 58,5% im Bereich 7-10 bewertet worden.

Von den 700 Patienten konnten die Daten von 669 Personen (95,2%) für die Follow up-Auswertung der Inkontinenz und Spätkomplikationen erhoben werden. In die Analysen der PSA-Progress-Raten flossen die Ergebnisse von 672 Fällen ein. Der besonders lange Beobachtungszeitraum betrug bis zu 73,0 Monaten mit einem Median von 36,5 Monaten. 90,5% der beobachteten Patienten wiesen zum Evaluierungszeitpunkt kein PSA-Versagen auf, mit rezidivfreien Raten zwischen 97,1% (pT2c) und 94,8% (pT2a) bzw. 80,3% (pT3a) und 72,4% (pT3b). Ebenso verdeutlichen die berechneten Mittelwerte bis zum erwarteten PSA-Versagen für die pT2-Gruppe mit 64 Monaten p.o. eine deutlich günstigere Prognose als für Patienten mit pT3a (53 Monate) und pT3b (49,8 Monate). Auch der Schnittrandbefund (R) besaß einen signifikanten Einfluss auf das Progressrisiko. Der Anteil der Patienten mit PSA-Versagen lag in allen Untergruppen (außer pT2c) bei R1 um 8-17% über denen mit R0.

Gleiches gilt für die Gleason-Score-Summe. Als präoperativer Parameter hat der Ausgangs- PSA-Wert einen signifikanten Einfluss auf die PSA-Versagens-Raten. So liegt der PSA-Progress-Anteil bei pT3a-Patienten mit einem Wert >7 ng/ml um 10,5% höher, bei pT3b- Patienten um 11,6% höher als bei der Gruppe < 7 ng/ml.

6 Zusammenfassung

Die laparoskopische radikale Prostatektomie (LRP) wird seit 1999 als operatives Standardverfahren zur kurativen Therapie des Prostatakarzinoms an der Klinik für Urologie der Charite Mitte durchgeführt. In dieser Dissertation wurden die Daten von 1000 LRP, zwischen Mai 1999 und Oktober 2004 durchgeführt, ausgewertet und mit aktuellen Studien verglichen. Es wurden als die drei Säulen der postoperativen Verlaufskontrolle 1. die biochemische Rezidivrate, in Korrelation zu den Parametern pT-Stadium, Resektionsstatus, Nerverhaltung, Gleason-Score-Summe und Ausgangs-PSA-Wert, 2. die Inkontinenzrate, in Bezug auf OP-Jahr, Operateur und Nerverhaltung und 3. Art und Häufigkeit aufgetretener Spätkomplikationen ab dem 7. p.o. Tag erhoben und ausgewertet. [...]

Die pathohistologische Auswertung ergab einen Anteil von 70,6% pT2, 29,4% pT3 und 0,4% pT4. 22,3% der Patienten hatten einen positiven Schnittrand (R1). Nach pT-Stadium differenziert betrug der R1-Anteil bei pT2-Patienten 13,9%, bei pT3-Patienten 55,1%. 41,5% der gewonnenen histologischen Präparate sind mit einer Gleason-Score-Summe von 4-6, 58,5% im Bereich 7-10 bewertet worden.

Von den 1000 Patienten konnten die Daten von 952 Personen (95,2%) für die Follow up-Auswertung der Inkontinenz und Spätkomplikationen erhoben werden. In die Analysen der PSA-Progress-Raten flossen die Ergebnisse von 938 Fällen ein. Der durchschnittliche Beobachtungszeitraum betrug 32,0 Monate mit einem Median von 28,8 Monaten.

90,5% der beobachteten Patienten wies zum Evaluierungszeitpunkt kein PSA-Versagen auf mit rezidivfreien Raten zwischen 97,1% (pT2c) und 94,8% (pT2a) bzw. 80,3% (pT3a) und 72,4% (pT3b). Ebenso verdeutlichen die berechneten Mittelwerte bis zum erwarteten PSA-Versagen für die pT2-Gruppe mit 64 Monaten p.o. eine deutlich günstigere Prognose als für Patienten mit pT3a (53 Monate) und pT3b (49,8 Monate). Auch der Schnittrandbefund (R) besaß einen signifikanten Einfluß auf das Progressrisiko. Der Anteil der Patienten mit PSA-Versagen lag in allen Untergruppen (außer pT2c) bei R1 um 8-17% über denen mit R0. Gleiches gilt für die Gleason-Score-Summe. Als präoperativer Parameter hat der Ausgangs- PSA-Wert einen signifikanten Einfluß auf die PSA-Versagens-Raten. So liegt der PSA-

[Seite 68]

Progress-Anteil bei pT3a-Patienten mit einem Wert >7 ng/ml um 10,5% höher, bei pT3b- Patienten um 11,6% höher als bei der Gruppe < 7 ng/ml.

Anmerkungen

Geringfügig gekürzt und angepasst, teils andere Daten eingesetzt.

Alle durch Prozentzahlen ausgedrückten Ergebnisse sind identisch. 669 von 700 beträgt zum Beispiel 95,57%, nicht 95,2%.

Die ersten beiden Sätze wurden nicht als Plagiat gewertet.

Sichter
(Singulus), WiseWoman

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