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Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 17, Zeilen: 2-6, 9-20
Quelle: Weßling 2003
Seite(n): 9, 10, Zeilen: 9:20-23.27-28; 10:17-21.23-26
Bei 31% der Kinder zwei Jahren verursacht das Human-Herpesvirus vom Typ 6 einen Fieberkrampf (Kimberlin, 1998).

Das Auftreten von Fieberkrämpfen ist per Definition mit den beiden ätiologischen Faktoren Fieber und Lebensalter verknüpft. [...] Als dritter Faktor spielt die genetische Prädisposition eine wichtige Rolle. In den Studien von Aicardi und Tsuboi wird es angenommen, dass autosomal dominante Vererbung mit reduzierter Penetranz sowie ein polygenetischer Verebungsmodus [sic] für die Entstehung von Fieberkrämpfen relevant sind (Tsuboi, 1976; Aicardi, 1994).

Experimente an Tiermodellen zeigten, dass die altersabhängige Empfänglichkeit für Fieberkrämpfe in Beziehung zu Neurochemischen- und Neurotransmitterveränderungen in Verbindung mit genetisch determinierten Enzymdefiziten im Gehirn stehen. Daraus resultieren ionische und metabolische Veränderungen, die zur erhöhten Anfälligkeit für Krampfanfälle beitragen (Glaser, 1982).


1. Aicardi J (1994) Syndromic classification in the manegment [sic] of childhood epilepsy. J Child Neurol. 9 Suppl. 2: 14-18

28. Glaser G (1982) Critical periods in brain development related to behaviour: the developing neurophysiology of self. In One child ed. J. Apley, C. Ounsted Spastics International Medical Publications. William Heinemann Medical Books: London. Clinics in Developmental Medicine 80: 54-74

57. Kimberlin DW (1998) Human herpesvirus 6 and 7: identification of newly recognized viral pathogens and their association with human disease. Pediatr Infect Dis J 17: 59-68

119. Tsuboi T (1976) Polygenetic inheritance of epilepsy and febrile convulsions: analysis based on a computational model. Br-J-Psychiatry. 129:239-242

[Seite 9]

Die Pathogenese von Fieberkrämpfen ist bis heute nicht hinreichend geklärt. Das Auftreten von Fieberkrämpfen ist per Definition mit den beiden ätiologischen Faktoren Fieber und Lebensalter verknüpft. Als dritter Faktor spielt die genetische Prädisposition eine wichtige Rolle.

[...]

Das Human-Herpesvirus Typ 6 verursacht bei 31% der Kinder, die jünger als zwei Jahre alt sind, einen Fieberkrampf (34).

[Seite 10]

Experimente an Tieren legen nahe, dass die altersabhängige Empfänglichkeit für Fieberkrämpfe in Beziehung zu neuro-chemischen und Neurotransmitter Veränderungen in Verbindung mit genetisch determinierten Enzymdefiziten im Gehirn stehen könnten. Hieraus resultieren ionische und metabolische Veränderungen, die zur erhöhten Empfänglichkeit für Krampfanfälle beitragen (23).

Genetische Aspekte:

Wenn auch die Beteiligung genetischer Faktoren an der Entstehung von Fieberkrämpfen unstrittig ist, so wird der Vererbungsmodus nach wie vor kontrovers diskutiert. Autosomal dominante Vererbung mit reduzierter Penetranz sowie ein polygenetischer Vererbungsmodus werden angenommen (2,67).


2. Aicardi J. Syndromic classification in the manegment [sic] of childhood epilepsy. J Child Neurol. 1994 Oct; 9 Suppl. 2: 14-18

23. Glaser G; (1982): Critical periods in brain development related to behaviour: the developing neurophysiology of self. In One child ed. J. Apley, C. Ounsted, pp 54-74. Clinics in Developmental Medicine, No. 80. Spastics International Medical Publications. William Heinemann Medical Books: London.

34. Kimberlin DW. Human herpesvirus 6 and 7: identification of newly recognized viral pathogens and their association with human disease. Pediatr Infect Dis J 1998; 17: 59-68

67. Tsuboi T. Polygenic inheritance of epilepsy and febrile convulsions: analysis based on a computational model. Br-J-Psychiatry. 1976 Sep; 129: 239-242

Anmerkungen

Ohne Hinweis auf eine Übernahme. Identischer Fehler ("manegment") bei der Literaturangabe Aicardi (1994).

Sichter
(Graf Isolan) Schumann

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