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Analyse:Aea/Fragment 044 36

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Typus
ÜbersetzungsPlagiat
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 44, Zeilen: 36-45
Quelle: Austen und Derrick 1999
Seite(n): 93, 94, Zeilen: 93:4-6; 94:5ff
Die dreißigjährige Phase der deutschen Herrschaft in Kamerun gehört zweifelsohne zu den am besten dokumentierten Perioden der Geschichte Doualas und seiner Bewohner. Die von den Deutschen errichtete koloniale Ordnung bedeutete einerseits zunächst, daß nun Europäer und nicht mehr Afrikaner formal die politischen Herrscher waren. Die Wirtschaft des Hinterlandes wurde nach und nach der direkten Kontrolle europäischer Händler geöffnet, europäische Kriterien bestimmten immer stärker die Wirtschafts- und damit auch die sozialen und kulturellen Beziehungen zwischen Afrikanern und Europäern. Zur Aufrechterhaltung ihrer kolonialen Ordnung waren die Deutschen aber andererseits auf afrikanische Mittler, und dies waren primär Duala, angewiesen. So verloren die [Duala zwar ihre Autonomie und zentrale Position im Littoral, okkupierten aber politische Positionen, die weitaus mehr Macht implizierten als in der vorkolonialen Zeit; sie kamen in den privilegierten Genuß neuer ökonomischer Möglichkeiten und fungierten als "cultural brokers" zwischen Europa und dem Hinterland.] [Seite 93]

There is no period of the Duala past so fully documented in both written records and oral memory as the thirty years during which Germany occupied the Cameroon Littoral.

[Seite 94]

The colonial order in Cameroon was specifically dedicated to creating a territorial entity in which the kind of political, economic and cultural middlemen role exercised by the Duala would cease to exist: Europeans and not Africans were to be the political sovereigns; the economy of the hinterland was to be opened up to direct domination by European merchants and, eventually, producers; and the values and idioms guiding such changes were to come from Europe rather than Africa. But in all these spheres of activity, the Germans found that they had to rely upon African, and more specifically Duala, intermediaries. Thus despite losing their autonomy and ultimately their central position within Cameroon, the Duala found themselves occupying political offices more powerful than those existing in the past, enjoying new opportunities for economic enterprise, and acting as cultural brokers between Europe and an expanded hinterland.

Anmerkungen

Kein Hinweis auf eine Übernahme, obwohl Ae dem Original fast schon Wort für Wort folgt.

In Fußnote 38 auf Seite 11 in Ae heißt es: "Ralph A. Austen/Jonathan Derrick, Middlemen of the Cameroons. The Duala and their Hinterland (erscheint 1999 bei der Cambridge University Press). Ralph Austen sei an dieser Stelle noch einmal ausdrücklich für die Überlassung einer vorläufigen Fassung des Manuskripts gedankt." Ae hatte bei Abfassung seiner Arbeit also die Vorlage zur Verfügung.

Sichter
(Graf Isolan)

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