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Fragmente (Plagiat, ungesichtet)

1 Fragment

[1.] Analyse:Ai/Fragment 048 01 - Diskussion
Bearbeitet: 20. August 2017, 21:54 Hindemith
Erstellt: 20. August 2017, 21:54 (Hindemith)
Ai, Fragment, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel, Witte 2000, ZuSichten

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
No
Untersuchte Arbeit:
Seite: 48, Zeilen: 1ff (komplett)
Quelle: Witte 2000
Seite(n): 35, 36, Zeilen: 35: 16ff; 36: 1ff
Calero et al. [167] fanden in dem Xolotlánsee in Nicaragua, in den die Abfälle aus der Toxaphenproduktion der Fa. Hercasa seit 1965 eingeleitet wurden, Konzentrationen von bis zu 359 mg/kg im Sediment und ca. 0,08 mg/l im Wasser. Besonders hohe Rückstandswerte wurden im Bereich der Einleitungsstelle verzeichnet, wohingegen an weiter abgelegenen Stellen des 5660 km3 großen Beckens nichts mehr nachgewiesen werden konnte. Dadurch wird die Beobachtung unterstrichen, dass an organische Substanz adsorbiertes Toxaphen eine geringere Mobilität aufweist [167].

Die Zusammensetzung von Toxaphenrückständen im Sediment behandelter Seen hängt von der Schichttiefe und damit von der Zeit seit der Anwendung ab. Die Chromatogramme von Sedimentproben aus dem Peanut- und Chatwinsee in Kanada, aus der Schicht, die dem Jahr der Toxaphenanwendung entsprachen, ähnelten der Zusammensetzung des technischen Toxaphens. Dagegen wurden in den darüberliegenden, etwa zehn Jahre jüngeren Schichten hauptsächlich Hexa- und Heptachlorbornane gefunden. Den Hauptanteil an diesen niederchlorierten Bornanen bildeten dabei B6-923 und B7-1001, die auch in Regenbogenforellen aus diesen Seen zu finden waren [166].

Nach Angaben der „Food and Agriculture Organization“ (FAO) der Vereinten Nationen [168] sind bisher noch keine Gesundheitsschäden bekannt, die auf den Verbrauch von toxaphenkontaminierten Wassers zurückzuführen sind. Durch den Einsatz von Aktivkohlefiltern wird Toxaphen effektiv während der Trinkwasseraufbereitung entfernt, und um den Schutz aquatischer Lebewesen zu sichern, wurde von der „International Joint Commission of Great Lakes Water Quality Board“ [72] ein Sicherheitswert für Toxaphen in Wasser empfohlen, der 0,008 μg/l nicht überschreiten darf.

4.1.3 Toxaphen und seine Komponenten in Böden

Die Bodenkontamination mit Toxaphen erfolgt hauptsächlich durch die direkte Anwendung und durch Niederschläge. Wie auch im Wasser weist an organische Substanz adsorbiertes Toxaphen im Boden eine geringere Mobilität auf. Dieses vertikale Verlagerungsverhalten wiederum steht in Abhängigkeit von der Bodenkörnung, pH-Wert, Humusgehalt und Wasserbindungsvermögen. In zahlreichen Untersuchungen wird eine signifikante Abnahme der Toxaphenkonzentration mit Zunahme der Bodentiefe registriert, woraus abgeleitet werden kann, dass unter normalen Bedingungen eine geringe Grundwassergefährdung gegeben ist. Seiber et al. [169] zeigten in kombinierten Luft- und Bodenmessungen, dass wesentliche Mengen an Toxaphen nach dessen Anwendung in die Atmosphäre und in den Boden gelangen. So betrug die Toxaphenkonzentration der Luft am Tage der Ausbringung auf ein Baumwollfeld 4,2 μg/m3 und noch 1,3 μg/m3 vier Wochen nach der letzten Behandlung.


[72] Saleh, M. A. (1991): Toxaphene: chemistry, biochemistry, toxicity and environmental fate. Rev. Environ. Cont. Toxicol. 118: 1-85

[166] Miskimmin, B. M., Muir, D. C. G., Schindler, D. W., Stern, G. A. und N. P. Grift (1995): Chlorobornanes in sediments and fish after toxaphene treatment of lakes. Environ. Sci. Technol. 29: 2490-2495

[167] Calero, S., Fomsgaard, I., Lacayo, M., Martinez, V. und R. Rugama (1992): Preliminary study of 15 organochlorine pesticides in Lake Xolontlán, Nicaragua. Chemosphere 24: 1413-1419

[168] FAO/UN (1985): Production Yearbook für 1977-1985. 30-38, Rom, Italien

[169] Seiber, J. N., Madden, S. C., McChesney, M. M. und W. L. Winterlin (1979): Toxaphene dissipation from treated cotton field environments: Component residual behaviour on leaves and in air, soil and sediments determined by gaschromatography. J. Agric. Food Chem. 27: 284-290

Calero et al. fanden in dem Xolotlánsee in Nicaragua, in den die Abfälle aus der Toxaphenproduktion der Fa. Hercasa seit 1965 eingeleitet werden, Konzentrationen von bis zu 359 mg/kg im Sediment und ca. 0,08 mg/L im Wasser. Besonders hohe Rückstandswerte wurden im Bereich der Einleitungsstelle verzeichnet, wohingegen an weiter abgelegenen Stellen des 5660 km3 großen Beckens nichts mehr nachgewiesen werden konnte. Dadurch wird die Beobachtung unterstrichen, daß an organische Substanz adsorbiertes Toxaphen eine geringere Mobilität aufweist [128].

Die Zusammensetzung von Toxaphenrückständen im Sediment behandelter Seen hängt von der Schichttiefe und damit von der Zeit seit der Anwendung ab. Die Chromatogramme von Sedimentproben aus dem Peanut- und Chatwinsee in Kanada, aus der Schicht, die dem Jahr der Toxaphenanwendung entsprachen, ähnelten der Zusammensetzung des technischen Toxaphens. Dagegen wurden in den darüberliegenden, etwa zehn Jahre jüngeren Schichten hauptsächlich Hexa- und Heptachlorbornane gefunden. Den Hauptanteil an diesen niederchlorierten Bornanen hatten dabei B6-923 und B7-1001, die auch in Regenbogenforellen aus diesen Seen zu finden waren [127].

[Seite 36]

Nach Angaben der „Food and Agriculture Organization“ (FAO) der Vereinten Nationen [129] sind bisher noch keine Gesundheitsschäden bekannt, die auf den Verbrauch von toxaphenkontaminierten Wasser zurückzuführen sind. Durch den Einsatz von Aktivkohlefiltern wird Toxaphen effektiv während der Trinkwasseraufbereitung entfernt, und um den Schutz aquatischer Lebewesen zu sichern, wurde von der „International Joint Commission of Great Lakes Water Quality Board“ [15] ein Sicherheitswert für Toxaphen in Wasser empfohlen, der 0,008 μg/L nicht überschreiten darf.

2.4.2.1.3 Toxaphen und seine Komponenten in Böden

Die Bodenkontamination mit Toxaphen erfolgt hauptsächlich durch die direkte Anwendung und durch Niederschläge. Wie auch im Wasser weist an organische Substanz adsorbiertes Toxaphen im Boden eine geringere Mobilität auf. Dieses vertikale Verlagerungsverhalten wiederum steht in Abhängigkeit von der Bodenkörnung, pH-Wert, Humusgehalt und Wasserbindungsvermögen. In zahlreichen Untersuchungen wird eine signifikante Abnahme der Toxaphenkonzentration mit Zunahme der Bodentiefe registriert, woraus abgeleitet werden kann, daß unter normalen Bedingungen eine geringe Grundwassergefährdung gegeben ist. Seiber et al. [130] zeigten in kombinierten Luft- und Bodenmessungen, daß wesentliche Mengen an Toxaphen nach dessen Anwendung in die Atmosphäre und in den Boden gelangen. So betrug die Toxaphenkonzentration der Luft am Tage der Ausbringung auf ein Baumwollfeld 4,2 μg/m3 und noch 1,3 μg/m3 vier Wochen nach der letzten Behandlung.


[15] Saleh, M. A. (1991): Toxaphene: chemistry, biochemistry, toxicity and environmental fate. Rev. Environ. Cont. Toxicol. 118: 1-85

[127] Miskimmin, B. M., Muir, D. C. G., Schindler, D. W., Stern, G. A. und N. P. Grift (1995): Chlorobornanes in sediments and fish after toxaphene treatment of lakes. Environ. Sci. Technol. 29: 2490-2495

[128] Calero, S., Fomsgaard, I., Lacayo, M., Martinez, V. und R. Rugama (1992): Preliminary study of 15 organochlorine pesticides in Lake Xolontlán, Nicaragua. Chemosphere 24: 1413-1419

[129] FAO/UN (1985): Production Yearbook für 1977-1985. 30-38, Rom, Italien

[130] Seiber, J. N., Madden, S. C., McChesney, M. M. und W. L. Winterlin (1979): Toxaphene dissipation from treated cotton field environments: Component residual behaviour on leaves and in air, soil and sediments determined by gaschromatography. J. Agric. Food Chem. 27: 284-290

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith)


Fragmente (Verdächtig / Keine Wertung)

Kein Fragment



Fragmente (Kein Plagiat)

Kein Fragment



Fragmente (Verwaist)

Kein Fragment



Quellen

Quelle Autor Titel Verlag Jahr Lit.-V. FN
Ai/Witte 2000 Jürgen Witte Die kongenerspezifische Erfassung von Toxaphenen mittels GC/ECNI-SIM-MS in Seevogeleiern aus Norddeutschland unter besonderer Berücksichtigung der Flußseeschwalbe Sterna hirundo 2000 nein nein


Übersicht

Typus Gesichtet ZuSichten Unfertig Σ
KP0101
VS0000
ÜP0000
BO0000
KW0000
KeinP0000
Σ0101

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Kategorie:Ai



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