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4 ungesichtete Fragmente: Plagiat

[1.] Analyse:Ans/Fragment 160 13 - Diskussion
Bearbeitet: 7. April 2012, 11:43 (Kybot)
Erstellt: 22. February 2012, 00:29 Hindemith
Ans, BLZ 2001, Fragment, SMWFragment, Schutzlevel, Verschleierung, ZuSichten

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 160, Zeilen: 13-22
Quelle: BLZ 2001
Seite(n): 1, Zeilen: In Kap 2 (Exkurs)
Obwohl die Anzahl der tatsächlich durchgeführten Volksbegehren und -entscheide in Bayern nicht hoch erscheint, ist der Freistaat unter den Ländern im Einsatz dieser Instrumente direkter Demokratie führend, denn in keinem anderen Bundesland gelangten bisher vergleichbar viele Volksbegehren und -entscheide zur Abstimmung, obwohl diese Instrumente direkter Demokratie in allen Bundesländern den Bürgern zur Verfügung stehen [FN 250]. In Bayern kann ein Volksbegehren bereits erfolgreich sein, wenn 10 Prozent der Wahlberechtigten hierfür ihre Unterschrift leisten [FN 251]

[FN 250] Nicht in allen Bundesländern wurde dieses Instrument direkter Demokratie genützt. In 13 Bundesländern gab es bisher aus Gründen - die noch zu analysieren wären - keinerlei Volksabstimmungen.

[FN 251] Bei Quoren über Verfassungsänderungen gibt es allerdings seit 1999 eine höhere Hürde für Volksentscheide. Der Bayerische Verfassungsgerichtshof hat in einem Urteil vom 17. September 1999 über die Gültigkeit des Volksentscheids über die Aufhebung des Bayerischen Senats entschieden, dass für weitere Volksentscheide über Verfassungsänderungen ein Quorum von mindestens 25 Prozent erforderlich sei.

Obwohl die Zahl der tatsächlich durchgeführten Volksbegehren und -entscheide in Bayern nicht hoch erscheint, ist der Freistaat unter den Ländern eindeutig Spitzenreiter: In keinem anderen Bundesland (jedes Bundesland sieht dieses Mittel der direkten Demokratie auf Landesebene vor) sind so viele Volksbegehren und -entscheide zur Abstimmung gelangt. In 13 Bundesländern gab es bisher sogar keinerlei Volksabstimmungen. Gründe für die Spitzenreiterrolle Bayerns sind u.a. die niedrigen Hürden: Ein Volksbegehren ist bereits erfolgreich, wenn 10 Prozent der Wahlberechtigten hierfür ihre Unterschrift leisten [...]. Doch hat der Bayerische Verfassungsgerichtshof in seinem Urteil vom 17. September 1999 über die Gültigkeit des Volksentscheids über die Aufhebung des Bayerischen Senats entschieden, dass für die Zukunft ein Quorum von mindestens 25 Prozent bei Volksentscheiden über Verfassungsänderungen erforderlich sind.
Anmerkungen

Kein Quellenverweis vorhanden. Inhaltlich fast identisch zur Quelle, auch viele Formulierungen sind entlehnt. Schöpfungshöhe ist allerdings nicht sehr groß. Teile des Quelltextes sind in der Dissertation in Fußnoten ausgelagert.

Sichter
(Hindemith)

[2.] Analyse:Ans/Fragment 054 15 - Diskussion
Bearbeitet: 24. January 2014, 13:52 (Singulus)
Erstellt: 22. February 2012, 02:24 Hindemith
Ans, Berger 2002, Fragment, SMWFragment, Schutzlevel, Verschleierung, ZuSichten

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith, Singulus
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 54, Zeilen: 15-23
Quelle: Berger 2002
Seite(n): 2, Zeilen: 3ff
Dieser Umstand mag mit erklären helfen, weshalb die sozialwissenschaftliche Diskussionen um Art und Ausmaß sozialer Ungleichheiten in Westdeutschland noch vor 20 Jahren durch heftige Kontroversen zwischen neomarxistischen Klassentheoretikern und „bürgerlichen" Schichtungssoziologen bestimmt war. Eine Diskussion, in der man sich wechselseitig vorwarf, ein ideologisch verzerrtes Bild sozialer Wirklichkeit zu entwerfen. Tatsache ist aber auch, dass die im Rahmen dieser Debatten heraufbeschworene Spaltung der bundesdeutschen Gesellschaft, in einander feindselig gegenüberstehende [Klassen, ebenso aber auch die harmnonisierende Vorstellung einer allgemeinen Verbrüderung zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern, die soziale Wirklichkeit in Deutschland gleichermaßen verfehlten.] Sozialwissenschaftliche Diskussionen um Art und Ausmaß sozialer Ungleichheiten in Westdeutschland waren in dieser Zeit denn auch geprägt durch bisweilen heftige Kontroversen zwischen "(neo-)marxistischen" Klassentheoretikern und "bürgerlichen" Schichtungssoziologen, die sich wechselseitig vorwarfen, ein einseitiges, ideologisch verzerrtes Bild "der" sozialen Wirklichkeit zu zeichnen: Hier die übertriebene Betonung einer "Spaltung" der bundesdeutschen Gesellschaft in sich feindselig gegenüberstehende Klassen, dort die harmonisierende Vorstellung einer geschichteten Gesellschaft, in der sich die Lebensbedingungen nicht fundamental, sondern nur noch graduell unterscheiden.
Anmerkungen

kein Quellenverweis -- Textübernahme mit gewissen Veränderungen

Zu den Textübernahmen kommentiert der Verfasser der Quelle: "'Das sind Plagiate, wenn auch von minderer Art.'" [1]

Sichter
(Hindemith)

[3.] Analyse:Ans/Fragment 057 01 - Diskussion
Bearbeitet: 24. January 2014, 12:54 (Schumann)
Erstellt: 22. February 2012, 02:45 Hindemith
Ans, Berger 2002, Fragment, SMWFragment, Schutzlevel, Verschleierung, ZuSichten

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 57, Zeilen: 1-8
Quelle: Berger 2002
Seite(n): 2, Zeilen: 21-28
Die vielfältigen Untersuchungen zu Klassenstrukturen, sozialer Ungleichheit und sozialer Mobilität in Westdeutschland, die sich von einem neo-marxistischen Klassenbegriff abwandten, konzentrierten sich deshalb auf den von Max Weber vorgeschlagenen Begriff der „Marktgängigkeit von Gütern und Leistungen", der durch bezahlte Arbeit der Erwerbsklassen bestimmt wird. Unter dem Titel „bezahlte Arbeit“ schwindet jener unselig beschworene Gegensatz zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern: Auch in den vielfältigen Untersuchungen zu Klassenstrukturen, sozialer Ungleichheit und sozialer Mobilität in Westdeutschland, [...], die sich von einem neo-marxistischen Klassenbegriff abwandten und [...] auf den von Max Weber vorgeschlagenen Begriff der durch die "Marktgängigkeit von Gütern und Leistungen" bestimmten "Erwerbsklassen" zurückgriffen, konzentrierte man sich in der Regel auf die so genannte "Bezahlte-Arbeit-Gesellschaft" (Reinhard Kreckel).
Anmerkungen

kein Quellenverweis -- Inhaltlich und in einigen Formulierungen identisch -- mit gewissen Anpassungen gegen Ende des Fragments.

Zu den Textübernahmen kommentiert der Verfasser der Quelle: "'Das sind Plagiate, wenn auch von minderer Art.'" [2]

Sichter
(Hindemith)

[4.] Analyse:Ans/Fragment 088 10 - Diskussion
Bearbeitet: 19. January 2014, 17:16 (Schumann)
Erstellt: 19. January 2014, 15:22 Graf Isolan
Ans, Fragment, Heinrich et al 2002, SMWFragment, Schutzlevel, Verschleierung, ZuSichten

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 88, Zeilen: 10-20
Quelle: Heinrich et al 2002
Seite(n): 42, Zeilen: 21-28
So steht beispielsweise die FDP als liberale Partei in wirtschaftspolitischen Fragen mit den pointiert marktfreundlichen Positionen ihrer Mitglieder „rechts“ von den beiden Unionsparteien, in umwelt- und rechtspolitischen Fragen aber nicht selten „links“ von CDU und CSU. Ganz ähnlich ordnen sich auch die Grünen in der Wirtschaftspolitik „rechts“ von der SPD ein, sind in der Umwelt- und Rechtspolitik aber deutlich „linker“ als die Sozialdemokraten. Die Selbstzuordnung der PDS-Mitglieder am linken Rand des Parteienspektrums spiegelt zwar die wirtschaftspolitischen Forderungen ihrer Mitglieder, zeigt sich aber nicht in den umweltpolitischen Forderungen122 oder gar in einer liberalen [sic] Haltung zum Strafrecht.

122 Die „Partei des Demokratischen Sozialismus' (PDS) ist als Nachfolgeorganisation der „Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands“ (SED) in erstaunlichem Maße resistent gegen umweltpolitische Probleme, die aus den ökologischen Altlasten der Tätigkeit der SED resultieren. Letztere darf - ohne Übertreibung - mit dem Etikett „anti-ökologisch“ versehen werden. Nie zuvor hatte eine Regierung in Deutschland größere ökologische Schäden ursächlich mitverantwortet, als jene der ehemaligen Staatspartei der DDR. Mit anderen Worten: „links“ bedeutet im Falle der PDS kein Synonym für ökologische Gesinnung. Ganz anders wiederum verhält es sich bei den Grünen, die auch und überwiegend aus dem linken Spektrum der Parteienlandschaft neue Wähler rekrutierten, allerdings aus jenem der SPD.

So steht die FDP in wirtschaftspolitischen Fragen mit den pointiert marktfreundlichen Positionen ihrer Mitglieder deutlich „rechts“ von den beiden Unionsparteien, in umwelt- und rechtspolitischen Fragen aber „links“ von CDU und CSU. Ganz ähnlich ordnen sich auch die Grünen in der Wirtschaftspolitik „rechts“ von der SPD ein, sind in der Umwelt- und Rechtspolitik aber deutlich „linker“ als die Sozialdemokraten. Die Selbstverortung der PDS-Mitglieder am linken Rand des Parteienspektrums findet sich in den wirtschaftspolitischen Forderungen der Mitglieder wieder, nicht aber in einer besonders radikalen Umweltpolitik oder einer libertären [sic] Haltung zum Strafrecht.
Anmerkungen

Ohne Hinweis auf eine Übernahme.

Sichter
(Graf Isolan)

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