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Analyse:Ars

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Fragmente (Plagiat, gesichtet)

3 Fragmente

[1.] Analyse:Ars/Fragment 012 12 - Diskussion
Bearbeitet: 8. December 2015, 21:10 Hindemith
Erstellt: 7. December 2015, 19:09 (Graf Isolan)
Ars, Fragment, Gesichtet, Graubner 2005, SMWFragment, Schutzlevel, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 12, Zeilen: 12-26
Quelle: Graubner 2005
Seite(n): 8, 9, Zeilen: -
Patienten mit malignen Gliomen präsentieren sich meist mit progredienten neurologischen Defiziten. Typischerweise sind dies fokalneurologische Ausfälle oder Persönlichkeitsveränderungen entsprechend der Lokalisation des Tumors im Gehirn. Bei Läsionen in der linken Hemisphäre überwiegen Einschränkungen der Sprache inklusive des sprachlichen Erinnerungs- und Schlußfolgerungsvermögens sowie der rechtsseitigen Kraft und Geschicklichkeit. Bei Läsionen in der rechten Hemisphäre treten vor allem Defizite der visuellen Wahrnehmung, der linksseitigen Aufmerksamkeit sowie der linksseitigen Kraft auf. Frontale Tumoren beeinflussen die exekutiven Funktionen. (Gilbert et al. 2000). Epileptische Anfälle sind in 20-40% der Fälle eines der ersten Symptome (Moots et al. 1995). Unspezifischer Kopfschmerz und Hirndruckzeichen sind ebenfalls häufig (Matkovic et al. 1984). Die klinischen Symptome können sich aufgrund von Tumorblutungen auch sehr plötzlich mit massiven Defiziten manifestieren. 2.3 Klinik

Patienten mit malignen Gliomen präsentieren sich gewöhnlich mit subakuten, progredienten neurologischen Defiziten, typischerweise fokalneurologische Ausfälle oder Persönlichkeitsveränderungen entsprechend der Lokalisation des Tumors im Gehirn. Bei Läsionen in der linken Hemisphäre überwiegen Einschränkungen der Sprache inklusive des sprachlichen Erinnerungs- und Schlußfolgerungsvermögens sowie der rechtsseitigen Kraft und Geschicklichkeit. Bei Läsionen in der rechten Hemisphäre treten vor allem Defizite der optischen Wahrnehmung, der linksseitigen

[Seite 9]

Aufmerksamkeit und der visuokonstruktiven Fähigkeiten sowie der linksseitigen Kraft und Geschicklichkeit auf. Frontale Tumoren beeinflussen die exekutiven Funktionen. Durch die Unterbrechung des Informationsflusses im Gehirn können aber auch Tumoren in anderen Hirnregionen diese Defizite verursachen (Gilbert et al. 2000). Epileptische Anfälle sind in 20-40% der Fälle eines der ersten Symptome (Moots et al. 1995). Unspezifischer Kopfschmerz und Hirndruckzeichen sind ebenfalls häufig (Matkovic et al. 1984). Die klinischen Symptome können sich aufgrund von Tumorblutungen auch sehr plötzlich mit massiven Defiziten manifestieren.


Matkovic-A, Jelicic-I, Negovetic-L, Lupret-V, Ferber-D (1984): Das Glioblastom des Großhirns. Klinischer Verlauf der Krankheit mit besonderer Rücksicht auf den Tumorsitz. Neurochirurgia Stuttg 27(6): 174-80.

Moots-PL, Maciunas-RJ, Eisert-DR, Parker-RA, Laporte-K, Abou-Khalil-B (1995): The course of seizure disorders in patients with malignant gliomas . Arch Neurol 52(7): 717-24.

Anmerkungen

Ohne Hinweis auf eine Übernahme.

Die Literaturverweise werden in der untersuchten Arbeit nirgends aufgeschlüsselt. In der Vorlage fehlt ein Eintrag Gilbert et al. (2000) im Literaturverzeichnis ebenfalls.

Sichter
(Graf Isolan), Hindemith

[2.] Analyse:Ars/Fragment 013 01 - Diskussion
Bearbeitet: 8. December 2015, 21:13 Hindemith
Erstellt: 7. December 2015, 19:28 (Graf Isolan)
Ars, Fragment, Gesichtet, Graubner 2005, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 13, Zeilen: 1-21
Quelle: Graubner 2005
Seite(n): 7, 8, Zeilen: -
Infiltratives Wachstum

Die Ausbreitung von Glioblstomen erfolgt zunächst durch die Anheftung von Tumorzellen an anliegende Strukturen. Im Weiteren wird die umliegende extrazelluläre Matrix so moduliert, daß es die Migration der Tumorzellen ermöglicht. Eine wichtige Rolle in diesem Prozeß spielt die Sekretion verschiedener Proteasen, insbesondere von Metalloproteasen, welche mit ihrer lysierenden Wirkung auf umgebende Zellen und extrazelluläre Proteine als einer der Mediatoren der invasiven Qualität maligner Gliazellen identifiziert worden sind. Die Tumorzellen sind zusätzlich in der Lage, Inhibitoren dieser Proteasen zu sekretieren, wodurch sie eine Umgebung erzeugen, in der Wachstum und Stasis von ihnen kontrolliert werden (Uhm et al. 1997). Maligen Gliome entwickeln außerdem die Fähigkeit, Blutgefäße zur Proliferation anzuregen. Anhand von in vivo-Studien an Nacktmäusen konnte gezeigt werden, daß die Tumorzellen ein massives und irreguläres Gefäßwachstum induzieren, das den Bedarf der Tumorzellen an pO2 und Nährstoffen zunächst deckt, bei zunehmendem Wachstum aber überfordert ist und dadurch die zentralen Nekrosen verursacht (Vajkoczy et al. 1998). Mediatoren dieses Prozesses sind unter anderen der VEGF (Vaskulärer endothelialer Wachstumsfaktor) und der Fibroblasten-Wachstumsfaktor (Nagashima et al. 1999).


191. Uhm JH, Dooley NP, Villemure JG, Yong VW. Mechanisms of glioma invasion: role of matrix-metalloproteinases. The Canadian Journal of Neurological Sciences 1997; 24: 3-15

192. Vajkoczy P, Schilling L, Ullrich A, Schmiedek P, Menger MD. Characterization of angiogenesis and microcirculation of high-grade glioma: an intravital multifluorescence microscopic approach in the athymic nude mouse. Journal of Cerebral Blood Flow and Metabolism 1998; 18: 510-520

2.2.3 Infiltratives Wachstum

Die Ausbreitung von Hirntumoren erfolgt zunächst durch die Anheftung von Tumorzellen an anliegende Strukturen. Im weiteren wird die umliegende extrazelluläre Matrix so moduliert, daß es die Migration der Tumorzellen ermöglicht. Eine wichtige Rolle in diesem Prozeß spielt die Sekretion verschiedener Proteasen, insbesondere von Metalloproteasen, welche mit ihrer lysierenden Wirkung auf umgebende Zellen und extrazelluläre Proteine als einer der Mediatoren der invasiven Qualität maligner Gliazellen identifiziert worden sind. Die Tumorzellen sind zusätzlich in der Lage, Inhibitoren dieser Proteasen zu sekretieren, wodurch sie eine Umgebung erzeugen, in der Wachstum und Stasis von ihnen kontrolliert werden (Uhm et al. 1997). Maligne Tumoren entwickeln außerdem die Fähigkeit, Blutgefäße zur Proliferation anzuregen. Anhand von in vivo-Studien an Nacktmäusen konnte gezeigt werden, daß die Tumorzellen ein massives und irreguläres Gefäßwachstum induzieren, das den Bedarf der Tumorzellen an PO2 und Nährstoffen zunächst deckt, bei zunehmendem Wachstum aber überfordert ist und dadurch die zentralen Nekrosen verursacht (Vajkoczy et al. 1998). Mediatoren dieses Prozesses sind unter anderen der VEGF

[Seite 8]

(Vaskulärer endothelialer Wachstumsfaktor) und der Fibroblasten-Wachstumsfaktor (Nagashima et al. 1999).


Nagashima-G, Suzuki-R, Hokaku-H, Takahashi-M, Miyo-T, Asai-J, Nakagawa-N, Fujimoto-T (1999): Graphic analysis of microscopic tumor cell infiltration, proliferative potential, and vascular endothelial growth factor expression in an autopsy brain with glioblastoma. Surg Neurol 51:292-299

Uhm-JH, Dooley-NP, Villemure-JG, Yong-VW (1997): Mechanisms of glioma invasion: role of matrix-metalloproteinases. Can J Neurol Sci 24(1): 3-15.

Vajkoczy-P, Schilling-L, Ullrich-A, Schmiedek-P, Menger-MD (1998): Characterization of angiogenesis and microcirculation of high-grade glioma: an intravital multifluorescence microscopic approach in the athymic nude mouse. J Cereb Blood Flow Metab 18(5): 510-20.

Anmerkungen

Ohne Hinweis auf eine Übernahme.

Der Literaturverweis Nagashima et al. (1999) wird in der untersuchten Arbeit nirgends aufgeschlüsselt.

Sichter
(Graf Isolan), Hindemith

[3.] Analyse:Ars/Fragment 020 06 - Diskussion
Bearbeitet: 8. December 2015, 22:12 Hindemith
Erstellt: 8. December 2015, 21:59 (Graf Isolan)
Ars, Bergmann 2004, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 20, Zeilen: 6-22
Quelle: Bergmann 2004
Seite(n): 1, 3-4, Zeilen: 1:3-5; 3:14-16-4:1-4.11-14
Pflanzliche Harze sind Produkte des sekundären Stoffwechsels, d.h. sie dienen weder dem Wachstum noch dem Energiestoffwechsel der Pflanze. Es handelt sich bei ihnen um Mischungen mit äußerst unterschiedlicher Zusammensetzung und Eigenschaften.

Weihrauchharz wird ausschließlich von den Vertretern der Gattung Boswellia gebildet. Ihre Heimat ist Indien, die südliche arabische Halbinsel (Oman, Yemen), einige Länder Afrikas (v. a. Somalia, Äthiopien, Kenia) sowie einige weitere geographisch eng umrissene Gebiete (Madagaskar, Socotra).

Alle Boswellia- Arten zeichnen sich durch buschartigen bis baumähnlichen Wuchs, Blattwerk und 3-5 m Höhe aus. Weihrauchharz tritt selten spontan aus, in der Regel wird das Austreten durch Einschnitte ausgelöst (Raffaeli et al. 2003).

Die bedeutendsten Weihrauchharz liefernden Länder befinden sich am Horn von Afrika und auf der südlichen arabischen Halbinsel. Indisches Weihrauchharz ist in der Parfümerie und für Räucherzwecke von geringer Bedeutung, aber in der medizinischen Anwendung gefragt.


134. Raffaeli M, Mosit S, Tardelli M. The frankincense tree (Boswellia sacra Flueck, Burse-raceae) in Dhofar, southern Oman: field-investigations on the natural populations. Webbia 2003; 58: 133-149

[Seite 1]

Pflanzliche Harze sind Produkte des sekundären Stoffwechsels, d.h. sie dienen weder dem Wachstum noch dem Energiestoffwechsel der Pflanze. Es handelt sich bei ihnen um Mischungen mit äußerst unterschiedlicher Zusammensetzung und Eigenschaften.

[Seite 3]

Weihrauchharz wird ausschließlich von den Vertretern der Gattung Boswellia gebildet; ihre Heimat sind Indien, die südliche arabische Halbinsel (Oman, Yemen), einige Länder Afrikas (v. a. Somalia, Äthiopien, Kenia) sowie einige geografisch eng umrissene Gebiete

[Seite 4]

(Madagaskar, Socotra). Alle Boswellia-Arten zeichnen sich durch buschartigen bis baumähnlichen Wuchs aus, Blattwerk und Höhe der meist 3-5 m hohen Bäume variieren je nach Standort und Spezies. Weihrauchharz tritt selten spontan aus; in der Regel wird das Austreten durch Einschnitte ausgelöst. [...][15]

Die bedeutendsten Weihrauchharz liefernden Länder befinden sich am Horn von Afrika und auf der südlichen arabischen Halbinsel. Indisches Weihrauchharz ist in der Parfümerie und für Räucherzwecke von geringer Bedeutung, aber für medizinische Anwendungen gefragt.


[15] Raffaeli M., Mosit S., Tardelli M., The frankincense tree (Boswellia sacra Flueck., Burse-raceae) in Dhofar, southern Oman: field-investigations on the natural populations, Webbia, 58, 133-149 (2003)

Anmerkungen

Ohne Hinweis auf eine Übernahme.

Sichter
(Graf Isolan), Hindemith


Fragmente (Plagiat, ungesichtet)

10 Fragmente

[1.] Analyse:Ars/Fragment 024 16 - Diskussion
Bearbeitet: 8. December 2015, 22:17 Hindemith
Erstellt: 8. December 2015, 22:16 (Hindemith)
Ars, Bergmann 2004, Fragment, SMWFragment, Schutzlevel, Verschleierung, ZuSichten

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 24, Zeilen: 16-24
Quelle: Bergmann 2004
Seite(n): 6, Zeilen: 25ff
Pflanzliche Harze und damit auch Weihrauchharz werden bereits seit mehreren Jahrtausenden gesammelt, verarbeitet, gehandelt und mannigfaltig verwendet. Untersuchungen zu ihrer molekularen Zusammensetzung gehen bis in die Anfänge der wissenschaftlichen Chemie zurück (Tschirch, Halbey 1898).

ALEXANDER TSCHIRCH (1865-1939) und seine Mitarbeiter führten die ersten grundlegenden Untersuchungen zum Weihrauchharz und Harz anderer Pflanzen durch. 1898 wurden Ergebnisse erster systematischer Arbeiten zu sauren Komponenten im Weihrauch publiziert.


189. Tschirch A, Halbey O. Untersuchungen über die Sekrete. Über das Olibanum. Archiv der Pharmazie 1898; 236: 487-503

190. Tschirch A. Die Harze und die Harzbehälter. Bomträger, Leipzig 1900

Pflanzliche Harze und damit auch Weihrauchharz werden bereits seit mehreren Jahrtausenden gesammelt, verarbeitet, gehandelt und mannigfaltig verwendet. Untersuchungen zu ihrer Chemie gehen bis in die Anfänge der wissenschaftlichen Chemie zurück (siehe Tschirch[3], Tschirch und Halbey[30] und darin zitierte Literatur) und haben aufgrund der Komplexität des Untersuchungsgegenstandes erst in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts an Intensität zugenommen.

Die ersten grundlegenden Untersuchungen von Weihrauchharz und Harzen anderer Pflanzen sind untrennbar mit dem Namen Alexander Tschirchs (1865-1939) verbunden, der mit seinen Mitarbeitern eine Reihe von Untersuchungen zu pflanzlichen Harzen durchführte. Dabei sind diejenigen im Rahmen der Serie „Untersuchungen über die Sekrete“ im „Archiv der Pharmazie“ (1892-1899[31]) und das Werk „Die Harze und die Harzbehälter“[3] (mehrere Auflagen ab 1900) als die bedeutendsten zu nennen.

Die erste systematische Arbeit zu sauren Komponenten im Weihrauch erschien 1898:


[3] Tschirch A., Die Harze und die Harzbehälter, Bornträger, Leipzig (1900)

[30] Tschirch A., Halbey O., Untersuchungen über die Sekrete. 28. Über das Olibanum, Arch Pharm, 236, 487-503 (1898)

[31] Fundstellen dazu siehe Tschirchs "Die Harze und Harzbehälter" (Bornträger, Leipzig 1900), ab S. 3

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith)

[2.] Analyse:Ars/Fragment 025 01 - Diskussion
Bearbeitet: 8. December 2015, 22:59 Hindemith
Erstellt: 8. December 2015, 22:31 (Hindemith)
Ars, Bergmann 2004, Fragment, SMWFragment, Schutzlevel, Verschleierung, ZuSichten

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 25, Zeilen: 1ff (komplett)
Quelle: Bergmann 2004
Seite(n): 6, 7, Zeilen: 6: 38ff; 7: 1ff
HALBEY erhielt durch alkoholisches Extrahieren von Weihrauchharz und Isolieren der Säurefraktion durch Ausfällen der ätherischen Lösung mit Sodalösung und wiederholten Umfällen des isolierten Rohproduktes „Boswellinsäure“ (Tschirch, Halbey 1898).

Diese Verbindung wurde von den Autoren als einbasige Säure der Summenformel C32H52O4 ohne freie Hydroxylgruppe charakterisiert. Die Isolierung der nach Halbey gewonnenen "Boswellinsäure" in Reinsubstanzen, β-Boswelliasäure (β-BA), 3-O-Acetyl-β-Boswelliasäure (β-ABA) und deren Isomere _-Boswelliasäure (_-BA) und 3-O-Acetyl-_-Boswelliasäure (_-ABA) erfolgte durch Winterstein und Stein. Darüber hinaus bestimmten sie neben dem Schmelzpunkt und dem Drehsinn auch die korrekte Summenformel mit C32H52O4 (Winterstein und Stein 1932).

Die Strukturanalyse der Boswelliasäuren bekam durch die Einführung der Massenspektrometrie einen großen Schub. PARDHY und HAIRFIELD konnten erstmalig mit dieser Technik verschiedene Boswelliagruppen unterscheiden (Pardhy 1978, Hairfield 1984).

Eine Erweiterung der Gruppe der bekannten Boswelliasäuren, um die beiden Boswelliasäuren mit einer 11-Keto-Funktion (11-Keto-β- Boswelliasäure (β-KBA) und 3-Acetyl-11-Keto-β-Boswelliasäure (β- AKBA)) erfolgte in den 70er Jahren durch PARDHY und BHATTACHARYYA. Darüber hinaus veröffentlichten sie einige charakteristische 1H- und 13C-NMR-Verschiebungen (nuclear magnetic resonance).

Die Veröffentlichungen der Röntgenstrukturen von β-AKBA und β-ABA einerseits und NMR-Verschiebungen andererseits vervollständigen die Strukturaufklärung der Boswelliasäuren (Schweizer et al. 2000, Rajnikant 2001).


80. Hairfield E, Hairfield H, Pentz L. A Rapid Test for the Identification of Incense Resins. Perfumer Flavorist 1984; 9: 33-36

132. Pardhy M, Bhattacharyya S. ß-Boswellic acid, acetyl-ß-boswellic acid, acetyl-11-ketoß- boswellic acid and 11-keto-ß-boswellic acid, four pentacyclic triterpene acids from the resin of Boswellia serrata Roxb. Indian Journal of Chemistry B 1978; 16B: 176- 178

135. Rajnikant GV, Rangari V, Bapat S, Agarwal R, Gupta R. Crystallographic analysis of acetyl-boswellic acid. Crystal Research and Technology 2001; 36: 93-100

161. Schweizer S, Eichele K, Ammon HPT, Safayhi H. 3-Acetoxy group of genuine AKBA (acetyl-11-keto-beta-boswellic acid) is alpha-configurated. Planta Medica 2000; 66: 781-782

189. Tschirch A, Halbey O. Untersuchungen über die Sekrete. Über das Olibanum. Archiv der Pharmazie 1898; 236: 487-503

214. Winterstein A, Stein G. Untersuchungen in der Saponinreihe X. Zur Kenntnis der Monooxytriterpensäuren. Hoppe-Seyler's Zeitschrift für physiologische Chemie 1932; 208: 9-25

Halbey erhielt durch alkoholisches Extrahieren von Weihrauchharz, Isolieren der Säurefraktion durch Ausschütteln der etherischen Lösung mit Sodalösung und wiederholtes Umfällen des isolierten Rohproduktes „Boswellinsäure“.[30, 32] Die so gewonnene Verbindung schmolz

[Seite 7]

bei 142-150 °C und wurde von den Autoren als einbasige Säure der Summenformel C32H52O4 ohne freie Hydroxylgruppe charakterisiert.[33] Winterstein und Stein[34] isolierten aus der nach Halbey gewonnenen „Boswellinsäure“ erstmals β-Boswelliasäure (β-BA) 1, 3-O-Acetyl-β-boswelliasäure (β-ABA) 2 und deren Isomere α-Boswelliasäure (α-BA) 3 und 3-O-Acetyl-α-boswelliasäure (α-ABA) 4 als Reinsubstanzen. Neben Schmelzpunkt und Drehvermögen bestimmten die beiden Autoren auch die korrekte Summenformel mit C32H52O4.

[...]

Die Strukturaufklärung wurde in den darauffolgenden Jahren durch die Einführung der Massenspektrometrie erheblich beschleunigt. [...] Die erste massenspektrometrische Untersuchung zu Boswelliasäuren stammt von Pardhy und Bhattacharyya;[41] Hairfield et al.[42] unterschieden mit dieser Technik zwischen verschiedenen Boswellia-Spezies (s. Kap.1.2).

In den 1960er und 1970er Jahren wurde die Gruppe der bekannten Boswelliasäuren durch Corsano und Iavarone,[43] Savoir et al.[44-46] und Pardhy und Bhattacharyya[41] um die beiden Boswelliasäuren mit einer 11-Keto-Funktion (11-Keto-β-boswelliasäure (β-KBA) 6 und 3-Acetyl-11-keto-β-boswelliasäure (β-AKBA) 7) erweitert und einige charakteristische 1H- und 13C-NMR-Verschiebungen veröffentlicht. [...]

Die Strukturaufklärung wurde einerseits durch die Veröffentlichungen der Röntgenstrukturen von β-AKBA 7[48] und β-ABA 2[49] und andererseits durch die Veröffentlichung der NMR-Verschiebungen komplettiert.


[30] Tschirch A., Halbey O., Untersuchungen über die Sekrete. 28. Über das Olibanum, Arch Pharm, 236, 487-503 (1898)

[32] Halbey O., Über das Olibanum, Dissertation, Universität Bern, Bern (1898)

[33] Bei der "Boswellinsäure" von Tschirch und Halbery handelt es sich sich höchstwahrscheinlich um eine Mischung aus 3-Acetyl-β-boswelliasäure und ihrem α-Isomer. Die Bezeichnung "Boswellinsäure" für beta-Boswelliasäure wurde erst 1932 von Winterstein und Stein eingeführt, s. folgende Literaturstelle.

[34] Winterstein A., Stein G., Untersuchungen in der Saponinreihe X. Zur Kenntnis der Mono-oxy-triterpensäuren, Z. physiol. Chem., 208, 9-25 (1932)

[41] Pardhy M.R.S., Bhattacharyya S.C., β-Boswellic acid, acetyl-β-boswellic acid, acetyl-11-keto-β-boswellic acid and 11-keto-β-boswellic acid, four pentacyclic triterpene acids from the resin of Boswellia serrata Roxb., Indian Journal of Chemistry B, 16B, 176-178 (1978)

[42] Hairfield E.M., Hairfield H.H., Pentz L.H., A Rapid Test for the Identification of Incense Resins, Perfumer Flavorist, 9, 33-36 (1984)

[43] Corsano S., Iavarone C., Isolamento dall'incenso dell'acido 3-acetil-11-ossi-β-bosvellico, Gazz Chim Ital, 94, 328-339 (1964)

[44] Savoir R., Ottinger R., Tursch B., Chiurdoglu G., Triterpènes X. Spectroscopie de résonance nucléaire de composés triterpéniques. Influence de la substitution sur les fréquences de résonance des groupes méthyles en série Δ12-Oléaénenique, Bull Soc Chim Belges, 76, 335-367 (1967)

[45] Savoir R., Ottinger R., Tursch B., Chiurdoglu G., Triterpènes XII. Spectroscopie de résonance magnétique nucléaire de composés triterpéniques. Les groupes méthyles en série ursénique, Bull Soc Chim Belges, 76, 371-373 (1967)

[46] Savoir R., Tursch B., Huneck S., Triterpènes XI. Prèsence d'acide 11-ceto-β-boswellique dans l'encens, Bull Soc Chim Belges, 76, 368-370 (1967)

[48] Schweizer S., Eichele K., Ammon H.P.T., Safayhi H., 3-acetoxy group of genuine AKBA (acetyl-11-keto-β-boswellic acid) is α-configurated, Planta Medica, 66, 781-782 (2000)

[49] Rajnikant, Gupta V.K., Rangari V.D., Bapat S.R., Agarwal R.B., Gupta R., Crystallographic analysis of acetyl β-boswellic acid, Crystal Research and Technology, 36, 93-100 (2001)

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Der Text ist zwar z.T. deutlich abgeändert, aber die Parallelen sind nicht zufällig.

Man beachte, dass in der untersuchten Arbeit hier immer fälschlicherweise "_" anstelle von "α" geschrieben steht.

Sichter
(Hindemith)

[3.] Analyse:Ars/Fragment 027 01 - Diskussion
Bearbeitet: 8. December 2015, 22:58 Graf Isolan
Erstellt: 8. December 2015, 22:37 (Graf Isolan)
Ars, Bergmann 2004, Fragment, SMWFragment, Schutzlevel, Verschleierung, ZuSichten

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 27, Zeilen: 1-17, 19
Quelle: Bergmann 2004
Seite(n): 14, Zeilen: 4-17
1.3.2 Pharmakologische Wirkung

Die Triterpene sind eine umfangreiche Familie von Naturstoffen. Ihre mehr als 4.000 Vertreter weisen bis auf den gemeinsamen Biosyntheseweg kaum Ähnlichkeiten auf. Grundgerüst, Grad, Art der Funktionalisierung und damit die chemischen Eigenschaften unterscheiden sich beträchtlich und so auch in ihrer pharmakologischen Wirkung wie z.B. Entzündungshemmung (Recio et al. 1995).

Die Forschungen der letzten zwei Jahrzehnte haben zu einer Fülle von Erkenntnissen über die Wirkung und die klinische Anwendung von Weihrauchextrakten geführt. Besonderes Augenmerk galt dabei den Boswelliasäuren als den gattungsbestimmenden Inhaltsstoffen.

Die erste Veröffentlichung über die pharmakologisch bedeutsame Wirkung der Boswelliasäuren beschrieb die Inhibierung der 5-Lipoxygenase. 1991 publizierten AMON [sic] und Mitarbeiter unter anderem den Wirkmechanismus der 5-Lipoxygenase-Inhibierung und die strukturellen Voraussetzungen für eine effektive Inhibierung (Ammon et al. 1991, Safayhi et al. 1992,1995,1996).

1.3.2.1 5- Lipoxygenase

Die 5-Lipoxygenase ist ein Schlüsselenzym beim Entzündungsgeschehen.


4. Ammon HPT, Mack T, Singh GB, Safayhi H. Inhibition of leukotriene B4 formation in rat peritoneal neutrophils by an ethanolic extract of the gum resin exudate of Boswellia serrata. Planta Medica 1991; 57: 203-207

137. Recio MC, Giner RM, Manez S, Rios JL. Structural requirements for the anti-inflammatory activity of natural triterpenoids. Planta Medica 1995; 61: 182-185

144. Safayhi H, Sailer ER, Ammon HPT. 5-Lipoxygenase inhibition by acetyl-l l-ketoboswellic acid (AKBA) by a novel mechanism. Phytomedicine 1996; 3: 71-72

146. Safayhi H, Mack T, Sabieraj J, Anazodo MI, Subramanian LR, Ammon HPT. Boswellic acids: novel, specific, nonredox inhibitors of 5-lipoxygenase. The Journal of Pharmacology and Experimental Therapeutics 1992; 261: 1143-1146

147. Safayhi H, Sailer ER, Ammon HPT. Mechanism of 5-lipoxygenase inhibition by acetyl-11-keto-beta-boswellic acid. Molecular Pharmacology 1995; 47: 1212-1216

1.1.2.3 Pharmakologische Wirkung von Weihrauchinhaltsstoffen

Die Triterpene sind eine umfangreiche Familie von Naturstoffen; ihre mehr als 4.000 Vertreter weisen bis auf gemeinse Biosynthesewege kaum Ähnlichkeiten auf. Grundgerüst, Grad und Art der Funktionalisierung und damit die chemischen Eigenschaften unterscheiden sich beträchtlich und so auch ihre pharmakologischen Wirkungen wie Entzündungshemmung[67, 68, 87, 133] oder Leberschutz[87, 134, 135] bei geringer oder fehlender Toxizität. Die Forschungen der letzten zwei Jahrzehnte haben zu einer Fülle von Erkenntnissen über die Wirkung und die klinische Anwendung von Weihrauchextrakten geführt. Besonderer Augenmerk galt dabei den Boswelliasäuren als den gattungsbestimmenden Inhaltsstoffen.

Die Inhibierung der 5-Lipoxygenase (5-LOX) war die erste veröffentlichte, pharmakologisch bedeutsame Wirkung der Boswelliasäuren;[136, 137] ausgehend von dieser Entdeckung klärten Ammon und Mitarbeiter unter anderem den Wirkmechanismus der 5-LOX-Inhibierung und die strukturellen Voraussetzungen für eine effektive Inhibierung auf.[138-141]

Die 5-Lipoxygenase ist ein Schlüsselenzym beim Entzündungsgeschehen.


[133] Recio M.C., Giner R.M., Manez S., Rios J.L., Structural requirements for the anti-inflammatory activity of natural triterpenoids, Planta Med, 61, 182-185 (1995)

[134] Janakat S., Al-Merie H., Evaluation of hepatoprotective effect of Pistacia lentiscus, Phillyrea latifolia and Nicotiana glauca, J Ethnopharmacol, 83, 135-138 (2002)

[135] Sunitha S., Nagaraj M., Varalakshmi P., Hepatoprotective effect of lupeol and lupeol linoleate on tissue antioxidant defence system in cadmium-induced hepatotoxicity in rats, Fitoterapia, 72, 516-523 (2001)

[136] Ammon H.P.T., Mack T., Singh G.B., Safayhi H., Inhibition of leukotriene B4 formation in rat peritoneal neutrophils by an ethanolic extract of the gum resin exudate of Boswellia serrata, Planta Med, 57, 203-207 (1991)

[137] Safayhi H., Mack T., Sabieraj J., Anazodo M.I., Subramanian L.R., Ammon H.P., Boswellic acids: novel, specific, nonredox inhibitors of 5-lipoxygenase, J Pharmacol Exp Ther, 261, 1143-1146 (1992)

[138] Safayhi H., Sailer E.-R., Ammon H.P.T., Mechanism of 5-lipoxygenase inhibition by acetyl-11-keto-β-boswellic acid, Molecular Pharmacology, 47, 1212-1216 (1995)

[139] Sailer E.R., Subramanian L.R., Rall B., Hoernlein R.F., Ammon H.P., Safayhi H., Acetyl-11-keto-β-boswellic acid (AKBA): structure requirements for binding and 5-lipoxygenase inhibi-tory activity, Br J Pharmacol, 117, 615-618 (1996)

[140] Sailer E.R., Hoernlein R.F., Ammon H.P.T., Safayhi H., Structure-activity-relationships of 5-lipoxygenase-inhibition by boswellic acids, Naunyn Schmiedeberg's Arch Pharmacol, 353, R43 (1996)

[141] Safayhi H., Sailer E.R., Ammon H.P.T., 5-Lipoxygenase inhibition by acetyl-11-keto-β-boswellic acid (AKBA) by a novel mechanism, Phytomedicine, 3, 71-72 (1996)

Anmerkungen

Ohne Hinweis auf eine Übernahme.

Sichter
(Graf Isolan)

[4.] Analyse:Ars/Fragment 029 03 - Diskussion
Bearbeitet: 8. December 2015, 22:32 Graf Isolan
Erstellt: 8. December 2015, 22:21 (Graf Isolan)
Ars, Bergmann 2004, Fragment, SMWFragment, Schutzlevel, Verschleierung, ZuSichten

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 29, Zeilen: 3-16
Quelle: Bergmann 2004
Seite(n): 12, Zeilen: 8-10, 13-22
1.3.3 Medizinische Anwendung

In der traditionellen Medizin vieler Länder werden Weihrauchharz und daraus hergestellte Zubereitungen gegen eine Reihe von Erkrankungen eingesetzt. Neben einem religiösen Ursprung oder die frühe Art der Aromatherapie dürfte es sich bei einigen Anwendungen schon um frühe Beispiele einer rationalen Pharmakotherapie gehandelt haben. Hier wurden z.B. ethanolische Weihrauchharzlösungen zur Wundbehandlung verwendet, was durch das Verschließen der Wunde und der bakteriziden Wirkung der Monoterpene nachvollziehbar ist. Bereits im 16. Jahrhundert war Olibanum in deutschen Apotheken zu finden und noch bis weit ins 20. Jahrhundert in vielen europäischen Arzneibüchern verzeichnet. Bei der Verwendung von Weihrauchharz zu medizinischen Zwecken kann im Europa des 20. Jahrhunderts von einer Renaissance gesprochen werden (Imbesi 1964).


95. Imbesi A. Indice delle piante finora ammesse nelle farmacopee ufficiali dei diversi stati del mondo. Scilla Messina 1964; 6: 68-73

1.1.2.2 Medizinische Verwendung von Weihrauch

Weihrauchharz und daraus hergestellte Zubereitungen werden in der traditionellen Medizin vieler Länder gegen eine Reihe von Erkrankungen eingesetzt. [...]

Obwohl ein Teil dieser Anwendungen eher religiösen Ursprungs ist (Opfern des wertvollen Harzes, Vertreibung von „bösen Geistern“) oder eine frühe Art der Aromatherapie darstellt, dürfte es sich bei einigen Anwendungen schon um frühe Beispiele einer rationalen Pharmakotherapie gehandelt haben: Beispielsweise wurden ethanolische Weihrauchharzlösungen zur Wundbehandlung verwendet, was durch das Verschließen der Wunde und der bakteriziden Wirkung der Monoterpene nachvollziehbar ist.

Bei der Verwendung von Weihrauchharz zu medizinischen Zwecken kann im Europa des 21. Jahrhunderts von einer Renaissance gesprochen werden. Während Olibanum bereits im 16. Jahrhundert in deutschen Apotheken zu finden[117] und noch bis weit ins 20. Jahrhundert in vielen europäischen Pharmakopöen verzeichnet war,[113, 118] verschwand es nach und nach aus diesen Werken.[119]


[118] Imbesi A., Indice delle piante finora ammesse nelle farmacopee ufficiali dei diversi stati del mondo, Scilla, Messina (1964)

Anmerkungen

Ohne Hinweis auf eine Übernahme.

Sichter
(Graf Isolan)

[5.] Analyse:Ars/Fragment 031 02 - Diskussion
Bearbeitet: 9. December 2015, 18:04 Hindemith
Erstellt: 9. December 2015, 18:04 (Hindemith)
Ars, Bergmann 2004, Fragment, SMWFragment, Schutzlevel, Verschleierung, ZuSichten

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 31, Zeilen: 2-20
Quelle: Bergmann 2004
Seite(n): 15, Zeilen: 22ff
Wie in vielen (prä)klinischen Untersuchungen wurde die vorliegende Studie mit dem Präparat H15 durchgeführt, das aus dem Harz des indischen Weihrauchbaumes (Boswellia serrata) hergestellt wird. Andere Forschungsgruppen verwendeten reine Boswelliasäuren, grob aufgereinigte Boswelliasäuren (Zhao et al 2003), selbst hergestellte Weihrauchextrakte oder homöopathische Medikamente (Dahmen et al. 2001). Die fehlende Angabe zu Weihrauchspezies und verwendeten Weihrauchzubereitung erschweren die Vergleichbarkeit der Studien.

Untersuchungen von Ennet et al. zur Folge scheint H15, das auf herstellereigenen Plantagen der Boswellia serrata gewonnen wird, gewissermaßen „von Natur aus standardisiert“ zu sein. Die HPLC- und Dünnschicht- Chromatogramme zeigen bei Boswellia serrata weitgehend konstante Boswelliasäure-Gehalte über viele Chargen hinweg, so dass hier von einem konstanten Wirkstoffgehalt ausgegangen werden kann (Ennet et al. 2000).

Die mangelnde Verfügbarkeit großer Mengen an boswelliasäurehaltigen Substanzen, sowie der hohe Preis dieser Verbindungen haben bis heute zu einer mangelhaften Erforschung des Wirkprofils der Boswelliasäuren geführt.


48. Dahmen U, Gu YL, Dirsch O, Fan LM, Li J, Shen K, Broelsch CE. Boswellic acid, a potent antiinflammatory drug, inhibits rejection to the same extent as high dose steroids. Transplantation Proceedings 2001; 33: 539-541

56. Ennet D, Poetsch F, Gröditsch D. Indischer Weihrauch. Deutsche Apotheker Zeitung 2000; 140: 1887-1895

216. Zhao W, Entschladen F, Liu H, Niggemann B, Fang Q, Zaenker KS, HanR. Boswellic acid acetate induces differentiation and apoptosis in highly metastatic melanoma and fibrosarcoma cells. Cancer Detection and Prevention 2003; 27: 67-75

Viele (prä)klinische Untersuchungen wurden mit dem in Kap. 1.1.2.2 erwähnten Präparat H15 durchgeführt, das aus dem Harz des indischen Weihrauchbaumes (B. serrata) hergestellt wird. Andere Forschergruppen verwendeten reine Boswelliasäuren, grob aufgereinigte Boswelliasäuren (z. B. BC-4), [163, 167] selbst hergestellte Weihrauchextrakte oder homöopathische Medikamente.[168] Angaben zur Weihrauchspezies fehlen häufig und sind nicht gesichert. Die Uneinheitlichkeit der verwendeten Weihrauchzubereitungen verhindert die Vergleichbarkeit der Studien.

H15 (auf herstellereigenen Plantagen von B. serrata gewonnen) scheint nach Untersuchungen von Ennet et al.[98] gewissermaßen „von Natur aus standardisiert“ zu sein. HPLC- und Dünnschicht-Chromatogramme zeigen weitgehend konstante Boswelliasäure-Gehalte über viele Chargen hinweg, sodass bei B. serrata (und möglicherweise auch den anderen Arten) von einem konstanten Wirkstoffgehalt ausgegangen werden kann. [...] Ein Hemmschuh bei der intensiveren Erforschung des Wirkprofils der Boswelliasäuren ist die bis vor wenigen Jahren mangelnde Verfügbarkeit großer Mengen von Boswelliasäure-Referenzsubstanzen bzw. heute der hohe Preis dieser Verbindungen.


[98] Ennet D., Poetsch F., Schopka D., Indischer Weihrauch. Pharmazeutische Bewertung der Harzdroge und ihrer Zubereitungen, Deutsche Apotheker Zeitung, 140, 105-113 (2000)

[163] Jing Y., Nakajo S., Xia L., Nakaya K., Fang Q., Waxman S., Han R., Boswellic acid acetate induces differentiation and apoptosis in leukemia cell lines, Leuk Res, 23, 43-50 (1999)

[167] Zhao W., Entschladen F., Liu H., Niggemann B., Fang Q., Zaenker K.S., Han R., Boswellic acid acetate induces differentiation and apoptosis in highly metastatic melanoma and fibrosarcoma cells, Cancer Detection and Prevention, 27, 67-75 (2003)

[168] Dahmen U., Gu Y.L., Dirsch O., Fan L.M., Li J., Shen K., Broelsch C.E., Boswellic Acid, a Potent Antiinflammatory Drug, Inhibits Rejection to the Same Extent as High Dose Steroids, Transplantation Proceedings, 33, 539-541 (2001)

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith)

[6.] Analyse:Ars/Fragment 072 11 - Diskussion
Bearbeitet: 13. December 2015, 20:54 Graf Isolan
Erstellt: 7. December 2015, 20:56 (Graf Isolan)
Ars, Böker und Winking 1997, Fragment, SMWFragment, Schutzlevel, Verschleierung, ZuSichten

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 72, Zeilen: 11-22
Quelle: Böker und Winking 1997
Seite(n): A-1197, Zeilen: 3.Sp. 12ff.
Bei den Glioblastomen mit der höchsten Malignität, in der Gruppe der astrozytären Gliome, kann mit einer medianenen [sic] Überlebenszeit nach Diagnosestellung ohne Tumortherapie von zwei bis vier Monaten gerechnet werden (Jellinger K 1987).

Die operative Tumorentfernung verdoppelt diese Zeit (Karim et al. 1991). Durch zusätzliche postoperative Bestrahlung werden mediane Überlebenszeiten von 8 bis 18 Monaten erreicht. Die adjuvante Chemotherapie kann einen weiteren Gewinn an Überlebenszeit von ein bis zwei Monaten bewirken (Shapiro et al. 1989). Etwa 35 bis 50 Prozent der Patinenten [sic] mit Glioblastom überleben postoperativ ein Jahr und nur 10 bis 20 Prozent zwei Jahre (Sauer et al. 1987).


99. Jellinger K. Therapy of Malignant Brain Tumors. In: Jellinger, K (Hrsg.). Springer Verlag Wien New York 1987; 3: 85-96

106. Karim A, Laws E. Glioma, Principles and Pactice in Neuro-Oncology. Springer Wien New York 1991; 2: 84-91

158. Sauer R. Radiation Therapy of Brain Tumors. In: Jellinger K (Hrsg.). Therapy of Malignant Brain Tumors. Springer Verlag Wien New York 1987

165. Shapiro WR, Green SB, Burger PC. Randomized trial of three chemotherapy regimens and two radiotherapy regimens and two radiotherapy regimens in postoperative treatment of malignant glioma. Brain Tumor Cooperative Group Trial 8001. Journal of Neurosurgery 1989; 71: 1-9r K (Hrsg.). Therapy of Malignant Brain Tumors. Springer Verlag Wien New York 1987

Bei der bösartigsten Form der Gliome, dem Glioblastom, kann mit einer medianen Überlebenszeit nach Diagnosestellung ohne Tumortherapie von zwei bis vier Monaten gerechnet werden (8). Die operative Tumorentfernung verdoppelt diese Zeit (9). Durch zusätzliche postoperative Bestrahlung werden mediane Überlebenszeiten von 8 bis 18 Monaten erreicht.

Zusätzliche Chemotherapie kann einen weiteren Gewinn an Überlebenszeit von ein bis zwei Monaten bewirken (12). Etwa 35 bis 50 Prozent der Patienten mit Glioblastomen überleben postoperativ ein Jahr, 10 bis 20 Prozent zwei Jahre (8, 11).


8. Jellinger K (Hrsg): Therapy of Malignant Brain Tumors. Wien, New York: Springer, 1987.

9. Karim ABMF, Laws ER: Glioma, Principles and Pactice in Neuro-Oncology. Berlin, Heidelberg, York: Springer, 1991.

11. Sauer R: Radiation Therapy of Brain Tumors. In: Jellinger K (Hrsg): Therapy of Malignant Brain Tumors. Wien, New York: Springer Verlag 1987.

12. Shapiro WR, Green SB, Burger PC et al.: Randomized trial of three chemotherapy regimens and two radiotherapy regimens and two radiotherapy regimens in postoperative treatment of malignant glioma. Brain Tumor Cooperative Group Trial 8001. J Neurosurg 1989; 71: 1-9.

Anmerkungen

Trotz z.T. wörtlicher Übereinstimmung ohne Hinweis auf die eigentliche Quelle.

Sichter
(Graf Isolan)

[7.] Analyse:Ars/Fragment 074 05 - Diskussion
Bearbeitet: 13. December 2015, 20:58 Graf Isolan
Erstellt: 8. December 2015, 18:54 (Graf Isolan)
Ars, BauernOpfer, Böker und Winking 1997, Fragment, SMWFragment, Schutzlevel, ZuSichten

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 74, Zeilen: 5-13
Quelle: Böker und Winking 1997
Seite(n): A-1197-A-1198, Zeilen: A-1197,3.Sp. 36ff. - A-1198,1.Sp. 1-4
Da sowohl operative Behandlungsmethoden als auch strahlentherapeutische Verfahren technisch hoch entwickelt sind, lassen sich auf diesen Gebieten wesentliche Verbesserungen der Therapieergebnisse maligner Gliome nicht mehr erzielen. Eine Verbesserung der Ergebnisse der Chemotherapie hängt von der Einführung neuer Substanzen ab, wobei derzeit ein durchschlagender Erfog [sic] nicht in Sicht ist. Daher richtet sich das wissenschaftliche Augenmerk zunehmend auf die Entwicklung neuer Therapiemodalitäten (Boeker und Winking 1997).

16. Böker DK, Winking M. Die Rolle von Boswelliasäuren in der Therapie maligner Gliome. Deutsches Ärzteblatt 1997; 94: A1197-1199

[A-1197]

Da sowohl operative Behandlungsmethoden wie auch strahlentherapeutische Verfahren technisch hoch entwickelt sind, lassen sich auf diesen Gebieten wesentliche Verbesserungen der Therapieergebnisse maligner Gliome nicht mehr erzielen. Eine Verbesserung der Ergebnisse der Chemotherapie hängt von der Einführung neuer Substanzen ab, wobei derzeit ein durchschlagender Erfolg nicht in

[A-1198]

Sicht ist. Daher richtet sich das wissenschaftliche Augenmerk zunehmend auf die Entwicklung neuer Therapiemodalitäten.

Anmerkungen

Auf die Quelle wird im Anschluss hingewiesen. Trotzdem bleibt die wörtliche Übernahme ungekennzeichnet und ist als solche nicht zu erkennen. Zudem wurde der Wortlaut leicht abgeändert, sodass die Stelle auch so den Charakter eines Zitats verliert. Der Name eines Koautoren der Quelle wurde falsch wiedergegeben ("Boeker" statt "Böker"). Im Literaturverzeichnis von Ars wird die Quelle nicht aufgeschlüsselt.

Sichter
(Graf Isolan)

[8.] Analyse:Ars/Fragment 076 10 - Diskussion
Bearbeitet: 9. December 2015, 10:37 Graf Isolan
Erstellt: 9. December 2015, 10:32 (Graf Isolan)
Ars, Fragment, SMWFragment, Schlegel 2003, Schutzlevel, Verschleierung, ZuSichten

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 76, Zeilen: 10-11, 14-18, 20-26
Quelle: Schlegel 2003
Seite(n): 90-91, Zeilen: 90:re.Sp. 27-31; 91:li.Sp.3ff.
5.2 Wirkung der Boswelliasäuren auf die Leukotriensynthese

Von Boswelliasäuren ist bekannt, dass sie die 5-Lipoxygenase als Schlüsselenzym der Leukotriensynthese hemmen können. Leukotriene sind als hochaktive Mediatoren an einer Vielzahl pathophsiologischer Prozesse in den peripheren Organen und im zentralen Nervensystem beteiligt. Tierexperimentell konnte gezeigt werden, dass Boswelliasäuren in der Lage sind, die Leukotriensynthese in einer konzentrationsabhängigen Form zu hemmen. Hierzu wurden polymorphkernige Leukozyten eingesetzt, die Leukotriene aus endogener Arachidonsäure bilden. Gibt man Boswelliasäuren zu polymorphkernigen Leukozyten erreicht man Hemmungen der 5- Lipoxygenase mit einer IC50 zwischen 1,5 und 7!M. Im Vergleich zu zwei etablierten 5- Lipoxygenase-Inhibitoren (NDGA und Ebselen) sind Boswelliasäuren schwächer als NDGA, aber wirksamer als Ebselen (Safayhi et al. 1992). Im Gegensatz zu NDGA findet eine Hemmung der Cyclooxygenase oder 12-Lipoxygenase nicht statt. Da auch die Phosopholipase A2 durch die Boswelliasäuren nicht beeinflusst wird, ist von einer selektiven Hemmung der 5-Lipoxygenase auszugehen (Safayhi et al. 1992).


146. Safayhi H, Mack T, Sabieraj J, Anazodo MI, Subramanian LR, Ammon HPT. Boswellic acids: novel, specific, nonredox inhibitors of 5-lipoxygenase. The Journal of Pharmacology and Experimental Therapeutics 1992; 261: 1143-1146

[Seite 90]

Boswelliasäuren. Von Boswelliasäuren (BA), die aus dem Harz des indischen Weihrauchstrauchs gewonnen werden, ist bekannt, dass sie die 5-Lipoxygenase (LO) als Schlüsselenzym der Leukotriensynthese hemmen können. (Safayhi et al. 1992).

[Seite 91]]

Tierexperimentell konnte gezeigt werden, dass BA in der Lage sind, die Leukotriensynthese in einer konzentrationsabhängigen Form zu hemmen. Hierzu wurden polymorphkernige Leukozyten eingesetzt, die LT aus endogener Arachidonsäure bilden. Im Vergleich zu zwei etablierten 5-LO-Hemmern (NDGA und Ebselen), die nur in vitro angewendet werden können, sind BA schwächer als NDGA, aber wirksamer als Ebselen (Safayhi et al. 1992). Im Gegensatz zu NDGA findet eine Hemmung der Cyclooxygenase oder der 12-Lipoxygenase nicht statt. Auch die Phosopholipase A2, das Enzym, welches für die Umwandlung von Membranphospholipiden in Arachidonsäure verantwortlich ist, wird nicht beeinflusst, sodass von einer selektiven Hemmung der 5-LO auszugehen ist (Safayhi et al. 1992).

Anmerkungen

Ohne Hinweis auf eine Übernahme.

Sichter
(Graf Isolan)

[9.] Analyse:Ars/Fragment 081 16 - Diskussion
Bearbeitet: 13. December 2015, 20:59 Graf Isolan
Erstellt: 8. December 2015, 18:42 (Graf Isolan)
Ars, BauernOpfer, Böker und Winking 1997, Fragment, SMWFragment, Schutzlevel, ZuSichten

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 81, Zeilen: 16-20
Quelle: Böker und Winking 1997
Seite(n): A-1197, Zeilen: 1.Sp. 1-8
Auch heute noch ist die Prognose maliger [sic] Gliome ausgesprochen schlecht. Die „klassischen Therapieverfahren“ Operation und Bestrahlung versprechen keine entscheidende Verbesserung. Um so mehr gilt das Interesse der Verbesserung chemotherapeutischer Möglichkeiten und adjuvanter Therapien (Boeker und Winking 1997).

16. Böker DK, Winking M. Die Rolle von Boswelliasäuren in der Therapie maligner Gliome. Deutsches Ärzteblatt 1997; 94: A1197-1199

Auch heute noch ist die Prognose maligner Gliome ausgesprochen schlecht. Die „klassischen Therapieverfahren“ Operation und Bestrahlung versprechen keine entscheidende Verbesserung mehr. Um so mehr gilt das Interesse der Verbesserung chemotherapeutischer Möglichkeiten und adjuvanter Therapien.
Anmerkungen

Auf die Quelle wird im Anschluss hingewiesen. Trotzdem bleibt die wörtliche , Übernahme ungekennzeichnet und ist als solche nicht zu erkennen. Zudem wurde der Wortlaut leicht abgeändert, sodass die Stelle auch so den Charakter eines Zitats verliert. Der Name eines Koautoren der Quelle wurde falsch wiedergegeben ("Boeker" statt "Böker"). Im Literaturverzeichnis von Ars wird die Quelle nicht aufgeschlüsselt.

Sichter
(Graf Isolan)

[10.] Analyse:Ars/Fragment 083 05 - Diskussion
Bearbeitet: 8. December 2015, 19:11 Graf Isolan
Erstellt: 8. December 2015, 19:07 (Graf Isolan)
Ars, Böker und Winking 1997, Fragment, SMWFragment, Schutzlevel, Verschleierung, ZuSichten

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 83, Zeilen: 5-9
Quelle: Böker und Winking 1997
Seite(n): A-1199, Zeilen: 1.Sp. - 2.Sp.1-9
Bevor Aussagen über die Rolle von Boswelliasäuren in der Therapie von Glioblastompatien gemacht werden können, muss darüber hinaus eine klinische Pilotstudie Ergebnisse in diesem Sinne liefern, um Voraussetzungen für eine umfassende kontrollierte klinische Prüfung des Präparates zu schaffen. Wenn eine bereits projektierte Studie zur Proliferationskinetik im Tiermodell weiterhin für eine proliferationshemmende Wirkung der Substanzen spricht, muß eine klinische Pilotstudie Ergebnisse in diesem Sinne liefern, um Voraussetzungen für eine umfassende kontrollierte klinische Prüfung des Präparats zu schaffen. Erst nach dem Abschluß einer solchen Studie ist eine Aussage über die Rolle von Boswellia-Säuren in der Therapie von liomen möglich und zulässig.
Anmerkungen

Kurzerhand wird das Fazit weitgehend im Wortlaut ohne Hinweis übernommen.

Sichter
(Graf Isolan)


Fragmente (Verdächtig / Keine Wertung)

1 Fragment

[1.] Analyse:Ars/Fragment 030 03 - Diskussion
Bearbeitet: 9. December 2015, 22:52 Hindemith
Erstellt: 9. December 2015, 22:52 (Hindemith)
Ars, Bergmann 2004, Fragment, KeineWertung, SMWFragment, Schutzlevel, ZuSichten

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 30, Zeilen: 3
Quelle: Bergmann 2004
Seite(n): 13, Zeilen: 7ff
Tab. 4: Historische und moderne medizinische Verwendung von Teilen des Weihrauchbaumes (Martinetz 1989)

Ars 030a diss.png


Martinez [sic] D, Lohs K, Janzen J. Weihrauch und Myrrhe. Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft mbH Stuttgart 1988: 10-29

Tab. 5: Historische und moderne medizinische Verwendung von Teilen des Weihrauchbaumes.[126]

Ars 030a source.png


[126] Die Aufzählung ist insofern nicht repräsentativ für die verschiedenen Spezies, dass dem indischen Weihrauch (B. serrata) traditionell mehr medizinisches Interesse entgegengebracht wurde (v. a. im Ausland). Wenn über die traditionelle Verwendung der arabischen und insbesondere der tropischen Spezies wenig bekannt ist, liegt dies eher am mangelnden Wissen darüber als am fehlenden Einsatz dieser Spezies.

Anmerkungen

Der Erstautor der angegebenen Quelle heißt "Dieter MArtinetz" [1], der Namen ist im Literatirverzeichnis der untersuchten Arbeit falsch geschrieben. In der vermeintlichen Quelle wird die angegebene Quelle nicht genannt.

Sichter
(Hindemith)


Fragmente (Kein Plagiat)

Kein Fragment



Fragmente (Verwaist)

1 Fragment

[1.] Analyse:Ars/Fragment 007 01 - Diskussion
Bearbeitet: 14. December 2015, 00:53 Hindemith
Erstellt: 13. December 2015, 22:01 (Graf Isolan)
Ars, Fragment, SMWFragment, Schutzlevel, Unfertig, Verschleierung, Westphal et al 2003

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 7, Zeilen: 1, 4-15
Quelle: Westphal et al 2003
Seite(n): 182, Zeilen: li.Sp. 2-13, 20-22
1.1.2 Bedeutung der Gliome

[...] Gliome machen ca. 45-55% der intrakranialen Tumoren aus (Zülch 1986, Russel u. Rubinstein 1989). Neben astrozytären Tumoren einschließlich der Glioblastome gehören ependymale und oligodendrogliale Tumoren zu den Gliomen.

In den westlichen Industrienationen ist seit Anfang der 60er-Jahre, unabhängig vom zunehmenden Lebensalter der Bevölkerung, ein nachweisbarer Anstieg der Inzidenz von intrakranialen Tumoren und besonders von Gliomen zu verzeichnen (Mahaley 1991, Riggs 1991). Eine kurative Therapie der malignen Gliome ist bis heute nicht möglich, auch die palliativen Therapieergebnisse sind noch unbefriedigend. Daher sind diese Tumoren in den letzten 30 Jahren Gegenstand intensiver klinischer und wissenschaftlicher Untersuchungen gewesen.

Bedeutung der Gliome. Gliome machen etwa 30–40% der intrakranialen Tumoren aus (Zülch 1986, Russel u. Rubinstein 1989), s.a. Kap.1. Zu den Gliomen zählen astrozytäre Tumoren inklusive der Glioblastome, oligoden−drogliale und ependymale Tumoren. Unabhängig vom zunehmenden Lebensalter der Durchschnittsbevölkerung in den westlichen Industrienationen ist seit Anfang der 60er-Jahre ein nachweisbarer Anstieg der Inzidenz von intrakranialen Tumoren und von Gliomen im Besonderen zu verzeichnen, dessen Ursache unklar ist (Mahaley 1991, Riggs 1991). Eine kurative Therapie der malignen Gliome ist heute nicht möglich. [Für die Glioblastome liegt die mediane Überlebenszeit immer noch bei etwa einem Jahr und dies trotz des Einsatzes von operativer Resektion, postoperativer Radiatio, Chemotherapie, Immuntherapie und zahlreicher experimenteller Therapieverfahren (DeAngelis 2001); bei unselektionierten Patienten ist die mittlere Überlebenszeit noch deutlich niedriger (Winger et al. 1989).] Deshalb sind diese Tumoren in den letzten 30 Jahren Gegenstand intensiver klinischer und wissenschaftlicher Untersuchungen gewesen.
Anmerkungen

Ohne Hinweis auf eine Übernahme.

Obwohl die gleichen Literaturverweise angegeben werden wie in Westphal et al. (2003) werden doch andere Daten abgeleitet.

Sichter
(Graf Isolan)


Quellen

Quelle Autor Titel Verlag Jahr Lit.-V. FN
Ars/Bergmann 2004 Jochen Helge Bergmann Untersuchungen zum Harz des Weihrauchbaums (Boswellia spp.) unter besonderer Berücksichtigung der Säurefraktion 2004 nein nein
Ars/Böker und Winking 1997 Dieter-Karsten Böker, Michael Winking Die Rolle von Boswellia-Säuren in der Therapie maligner Gliome 1997 nein ja
Ars/Graubner 2005 Sebastian Graubner Klinischer Verlauf und Analyse des Rezidivmusters von 111 Patienten mit anaplastischem Astrozytom oder Glioblastoma multiforme nach Operation und lokaler Strahlentherapie 2005 nein nein


Übersicht

Typus Gesichtet ZuSichten Unfertig Σ
KP1001
VS28111
ÜP0000
BO0202
KW0101
KeinP0000
Σ311115

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