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Analyse:As/091

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[1.] Analyse:As/Fragment 091 16
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-09 20:58:23 Kybot
As, Baumhauer 1970, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hotznplotz, Klicken, Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 091, Zeilen: 15-30
Quelle: Baumhauer 1970
Seite(n): 078; 079, Zeilen: 39-40; 01-02, 23-36
Die Gemeinschaft kommt nach Adler dem, was man eine absolute Wahrheit nennt am nächsten. Sie ist der Maßstab, an dem der einzelne sich messen lassen muß. "Ein Idealbild, nach dem wir den Einzelnen messen, kommt nur unter Berücksichtigung seines Wertes, seines Nutzens für die Allgemeinheit zustande. Womit wir den einzelnen vergleichen, ist das Idealbild eines Gemeinschaftsmenschen ... eines Menschen, der das Gemeinschaftsgefühl so weit in sich entwickelt hat, daß er ... die Spielregeln der menschlichen Gemeinschaft befolgt" [FN 3].

So steht der Mensch immer schon in einem Spannungsverhältnis zwischen Minderwertigkeits- und Gemeinschaftsgefühl: das Gefühl der Schwäche und Minderwertigkeit läßt ihn auf die Gemeinschaft angewiesen sein; gleichzeitig treibt es ihn aber auch durch das entstehende Überlegenheitsstreben wieder aus der Gemeinschaft heraus.

[ [FN 1] Adler,Alfred: Menschenkenntnis. S. 21.

[...]

[FN 3] Adler,Alfred: a.a.O. S. 23/24.]

"Es gibt keine absolute Wahrheit, was aber einer solchen noch am nächsten kommt, ist die Gemeinschaft." [Seite 79] Die Gemeinschaft ist also der Maßstab, mit dem — nach Adler — sich der einzelne messen lassen muß: "[...] Ein Idealbild, nach dem wir den einzelnen messen, kommt nur unter Berücksichtigung seines Wertes, seines Nutzens für die Allgemeinheit zustande. Womit wir den einzelnen vergleichen, ist das Idealbild eines Gemeinschaftsmenschen, [...] eines Menschen, der das Gemeinschaftsgefühl so weit in sich entwickelt hat, daß er ... 'die Spielregeln der menschlichen Gesellschaft befolgt'."

So steht der Mensch von Anfang an im Spannungsverhältnis zwischen Minderwertigkeitsgefühl und Gemeinschaftsgefühl: das Minderwertigkeitsgefühl, das den Menschen zur Gemeinschaft zwingt, treibt ihn zugleich aus der Gemeinschaft hinaus, indem es ihn zum Verlangen nach Überlegenheit reizt.

Anmerkungen

Die Verf. ergänzt lediglich die Seitenzahl bei dem Zitat. Auf S. 78 oben gibt Baumhauer an, dass er im Folgenden aus Adlers "Menschenkenntnis" zitiert. Nach dem durch Anführungszeichen gekennzeichneten Zitat folgen umformuliert die gleichen Ausführungen, wie in der Quelle.

Sichter
Klicken (PlagKat) Hindemith



Letzte Bearbeitung dieser Seite: durch Benutzer:Sotho Tal Ker, Zeitstempel: 20120505211806

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