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Analyse:As/115

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[1.] Analyse:As/Fragment 115 18
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-14 17:38:10 Hotznplotz
As, Fragment, Gesichtet, Nowak 1978, SMWFragment, Schutzlevel, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Bummelchen, Hotznplotz, Hindemith, Fiesh
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 115, Zeilen: 08-23, 105-108
Quelle: Nowak 1978
Seite(n): 051; 069; 070, Zeilen: 39-42; 33-37, 103; 12-13, 16-21
Ihr Ziel ist es, das Über-Ich zu überwinden und zur Selbstbestimmung zu finden. Der existenzielle Drang des Menschen zu Freiheit und Selbstbestimmung zu kommen und über das eigene Leben und seine Gestaltung bestimmen zu können, entspricht einer Stufe zum personalen Gewissen. "Eine normale, gesunde Persönlichkeitsentwicklung ist dadurch gekennzeichnet, daß allmählich an die Stelle des in der Kindheit anerzogenen Über-Ichs das tritt, was wir mit Caruso als "personales Gewissen" bezeichnen. [FN 2]

Dieses personale Gewissen ist nicht statisch, sondern dynamisch in der Weise, als es ermöglicht, gegebene Möglichkeiten zu prüfen, sich auseinanderzusetzen, ohne Zwang und Ängstlichkeit Verantwortung auf sich zu nehmen, "denn Moral im Werden ist doppeldeutig, ambivalent; verwirklichte Moral ist höchste Ordnung in Freiheit." [FN 3]

[ [FN 2] Nowak,Antoni J.: a.a.O. S. 51.]

[FN 3] Caruso,Igor A.: Schema,Gewissen und Neurose. In: Frankl,Viktor u.a. (Hrsg.): Handbuch der Neurosen­lehre und Psychotherapie. München 1959. Band II. S. 727-732. hier: S. 730.

[Seite 70, Z. 12-13]

In der Entwicklungsphase der Jugend versucht der Mensch das Über-Ich zu überwinden, seine Selbstbestimmung zu finden.

[Seite 70, Z. 16-21]

Es ist doch ein existentieller Wunsch des Menschen, frei zu sein [...] und [...] über das eigene Leben und seine Gestaltung bestimmen zu können. Dast [sic] ist der existentielle Drang zur Selbstbestimmung, die zugleich eine Stufe zum personalen Gewissen darstellt.

[Seite 51, Z. 39-42]

Eine normale, gesunde Persönlichkeitsentwicklung ist dadurch gekennzeichnet, daß allmählich an die Stelle des in der Kindheit anerzogenen Über-Ichs das tritt, was wir mit Caruso als "personales Gewissen" bezeichnen.

[Seite 69, Z. 33-37]

Das personale Gewissen ist nicht starr, es ist elastisch im Sinne einer gegebenen Möglichkeit, zu prüfen, sich auseinanderzusetzen, hat nichts mit einem Zwang zu tun, ist nicht ängstlich, ist reif geworden, die Ver­antwortung auf sich zu nehmen, denn "Moral im Werden ist doppeldeu­tig, ambivalent, verwirklichte Moral ist höchste Ordnung in Freiheit"[FN 55].

[Seite 69, Z. 103]

[ [FN 53] I. A. Caruso, Schema Gewissen und Neurose, a. a. O., S. 727.
[...]]
[FN 55] A. a. O., S. 730.

Anmerkungen

Die Verfasserin übernimmt vor dem Zitat auf S. 51 ebenfalls von S. 70 und danach von S. 69 – mitsamt einer Referenz auf Caruso – von Nowak, ohne dies kenntlich zu machen. Die dem wörtlichen Caruso-Zitat vorangehende Einleitung kommt bei diesem selbst nicht vor, was die Übernahme manifest macht. Außerdem findet sich das "denn" am Anfang des Caruso-Zitats nur bei Nowak (dort allerdings nicht als Teil des Zitats), nicht aber bei Caruso selbst.

Sichter
Hindemith, fiesh



Letzte Bearbeitung dieser Seite: durch Benutzer:Fiesh, Zeitstempel: 20120402064133

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