Fandom

VroniPlag Wiki

Analyse:As/Fragment 076 02

31.380Seiten in
diesem Wiki
Seite hinzufügen
Diskussion12

Störung durch Adblocker erkannt!


Wikia ist eine gebührenfreie Seite, die sich durch Werbung finanziert. Benutzer, die Adblocker einsetzen, haben eine modifizierte Ansicht der Seite.

Wikia ist nicht verfügbar, wenn du weitere Modifikationen in dem Adblocker-Programm gemacht hast. Wenn du sie entfernst, dann wird die Seite ohne Probleme geladen.


Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hotznplotz
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 076, Zeilen: 02-12, 101-103
Quelle: Stadter 1970
Seite(n): 053; 102, Zeilen: 04-05, 09-12, 15-17, 20-22, 24-28; 24-25
Diesem Streben setzt die Realität spürbare Grenzen. Steht dem Menschen rein theoretisch der Weg offen, ohne Rücksicht auf die Umwelt die egoistische Befriedigung aller seiner Wünsche zu suchen, so ist dies praktisch aufgrund zu erwartender harter Sanktionen durch die Gesellschaft unmöglich. Weil der Mensch die Geborgenheit im Raum der Gruppe braucht, für ihn der Boykott der Mitwelt zu den unlustvollsten Erlebnissen gehört, verzichtet er auf die unmittelbare Erfüllung von Wünschen und respektiert die Spielregeln des Zusammenlebens, um so doch noch zu einem relativ großen Quantum an Lust zu kommen. [FN 1]

[FN 1] vgl. zur Entwicklung des Kulturmenschen vor allem die Schrift: Das Unbehagen in der Kultur. In: Ges. Werke. Bd. XIV. London 41968. S. 419 - 506.

[Seite 53, Z. 4-5]

Die Realität setzt dem Glücksstreben spürbare Grenzen.

[Seite 53, Z. 9-12]

Zwar steht ihm rein theoretisch der Ausweg offen, seinen Bedürfnissen nachzugeben und ohne Rücksicht auf die Umwelt die egoistische Befriedigung sämtlicher Wünsche zu suchen.

[Seite 53, Z. 15-17]

[...] insofern die Interessen aller durch die Rücksichtslosigkeit eines einzelnen geschädigt werden, reagiert die Gesellschaft mit harten Sanktionen [...].

[Seite 53, Z. 20-22]

Nun braucht der Mensch nichts dringender als die Geborgenheit im Raum der Gruppe, und kein Erlebnis ist 'unlustvoller' als der Boykott durch die Mitwelt [...].

[Seite 53, Z. 24-28]

Der 'Wilde' zieht es vor, Spielregeln des Zusammenlebens zu respektieren. Er verzichtet auf die unmittelbare Erfüllung von Wünschen, um so doch zu einem relativ optimalen Quantum an Lust zu kommen.

[Seite 53, Z. 38]

[...][EN 32]

[Seite 102, Z. 24-25]

[EN 32] Die Gedanken Freuds sind hier frei wiedergegeben. Vgl. dazu Das Unbehagen in der Kultur (XIV 419-506) [und Die Zukunft einer Illusion (XIV 323-380)].

Anmerkungen

Die Verfasserin bestreitet ihren Diskurs aus Ausführungen Stadters (1970), ohne diesen als Quelle zu benennen. In Freuds Das Unbehagen in der Kultur findet sich der Inhalt weder in den Formulierungen Stadters (was dieser durch den ersten Satz in [EN 32] deutlich macht) noch im diesen ähnelnden Wortlaut der Verfasserin.

Sichter
PlagProf:-)

Auch bei Fandom

Zufälliges Wiki