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Analyse:As/Fragment 162 06

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Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hotznplotz, Fiesh
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 162, Zeilen: 06-08, 103-104, 117-129
Quelle: Böckle 1977a
Seite(n): 051, Zeilen: 21-25, 101-113
Indem er sich von der Autonomie der Natur [FN 2] abkehrt hin zur Autonomie des Subjekts [FN 3], vollzieht er die "anthropologische Wende".

[FN 2] Beim Kant der 50er Jahre dominiert noch der Objektivismus der Aufklärung: ["..." (Forschner,Maximilian: Gesetz und Freiheit. Zum Problem der Autonomie bei I.Kant. München 1974. S. 33).]

[FN 3] Die Schriften der frühen 60er Jahre ("Der einzig mögliche Beweisgrund..."1762 und "Untersuchung über die Deutlichkeit der Grundsätze..."1762/63) zeigen bereits Kants Wandel: "Entscheidend ist zunächst der Wandel des Begriffs der Vollkommenheit und im Gefolge davon eine Neuformulierung des Gedankens der Verbindlichkeit wie des notwendigen Zweckes, demzufolge eine Handlung als sittlich gut qualifiziert werden kann. Die Wandlung Kants läßt sich als anthropologische Wende oder besser als Wende zur Subjektivität bezeichnen, da nunmehr Vollkommenheit, Ordnung, Verbindlichkeit, das Gute etc. wesentlich vom Erkennen und Willen eines Subjektes her konzipiert werden" (ebd. S. 64).

Er selbst hat die "anthropologische Wende" vollzogen, indem er sich von der "Autonomie der Natur" [...] abgekehrt und immer mehr der Autonomie des Subjekts zugewandt hat[FN 4].

[FN 4] Vgl. M. Forschner, Gesetz und Freiheit. Zum Problem der Autonomie bei I. Kant, Epimeleia, Beiträge zur Philosophie, Bd. 24, München 1974. Während beim Kant der 50er Jahre der Objektivismus der Aufklärung dominiert, zeigen bereits die Schriften der frühen 60er Jahre ("Der einzig mögliche Beweisgrund..." 1762 sowie "Untersuchung über die Deutlichkeit der Grundsätze..." 1762/63) einen tiefgreifenden Einschnitt im moralphilosophischen Denken Kants. "Entscheidend ist zunächst der Wandel des Begriffs der Vollkommenheit und im Gefolge davon eine Neuformulierung des Gedankens der Verbindlichkeit wie des notwendigen Zweckes, demzufolge eine Handlung als sittlich gut qualifiziert werden kann. Diese Wandlung Kants läßt sich als anthropologische Wende oder besser als Wende zur Subjektivität bezeichnen, da nunmehr Vollkommenheit, Ordnung, Verbindlichkeit, das Gute etc. wesentlich vom Erkennen und Willen eines Subjektes her konzipiert werden" (ebd. 64).

Anmerkungen

Die Verfasserin zitiert hier großteils nicht ursprünglich Forschner, sondern übernimmt von Böckle. Insbesondere findet sich der erste Satz des Fragments nicht bei Forschner. Das in [FN 2] enthaltene, hier nicht wiedergegebene Forschner-Zitat ist hingegen nicht von Böckle übernommen.

Sichter
fiesh

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