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Analyse:As/Fragment 308 19

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Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hotznplotz, Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 308, Zeilen: 18-26
Quelle: Nowak 1978
Seite(n): 057, Zeilen: 08-18
Die Mutter wird so zur ersten "personal-ethischen Norm" für das Kind. In seiner physiologisch bedingten Schwäche empfindet es die Mutter als das schlechthin Gute. Es wird innerlich unsicher, wenn es etwas tut, womit es eine Störung der Harmonie hervorruft.

Griesl spricht von einem vormoralischen Prinzip, an das sich das Kind unbewußt hält. Danach ist böse das, was die Mutter dem Kind abgeneigt erscheinen läßt, gut ist, was sie zugeneigt werden läßt.

In seiner physiologisch bedingten Schwäche empfindet das kleine Kind die Mutter in seiner Phantasie als die beste. [...] Die Mutter ist hier schlechthin die erste "personal-ethische" Norm. Tut das Kind nun irgendetwas, mit dem es eine Störung der Har­monie mit der Mutter verbindet, so wird es dabei innerlich unsicher. [...] G. Griesl spricht hier von einem vormoralischen Prinzip, an das sich das Kind unbewußt hält: "Böse ist, was die Mutter böse (= feindlich) macht; gut ist, was sie gütig (= ge­neigt) macht"[FN 20].

[ [FN 20] G. Griesl, Gewissen, Ursprung — Entfaltung — Bildung, Augsburg 1970, S. 85.]

Anmerkungen

keine Quellenangabe – trotz Übernahme des Gedankens und einiger Formulierungen

Sichter
Hotznplotz, Hindemith

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